Ebenso wie als eigene Person kann auch die Nutzung mit einem Fahrzeug verschiedenste Risiken und Gefahren mit sich bringen. Abgesehen von Verletzungen oder finanzielle Ausfälle im eigenen Bereich können jedoch auch Schäden an dritten Personen entstehen. Jene Sachverhalte können durch Gerichtsverfahren zusätzlich verkompliziert werden.

Aufgrund dieser Eventualitäten ist der Abschluss eines Schutzpaketes in Kombination mit dem Autobesitz gesetzlich verpflichtend. Nichtsdestotrotz sind jedoch Bereiche vorhanden, in welchen jene Pflichtversicherung nur geringfügig oder gar nicht greifen. Wie du jene Defizite konsequent ausgleichen kannst, wollen wir dir in weiterer Folge im Detail vermitteln.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Autoversicherungen sind in unterschiedlichen Variationen erhältlich. Während manche Tarife gesetzlich verpflichtend sind, können andere Schutzmöglichkeiten auf freiwilliger Basis beantragt werden.
  • Freiwillige Autoversicherungen können unterschiedlichste Zusatzbereiche abdecken. Dazu gehören beispielsweise unbefugte Entwendungen oder extreme Wetterbedingungen.
  • Die Kosten für eine Autoversicherung können sehr unterschiedlich ausfallen. Die Höhe der jährlichen Prämie wird u.A. anhand deiner Sicherheitsstufe, dem Wert deines Wagens oder dem Fahrzeugmodell bemessen.

Was ist eine Autoversicherung?

Beim Begriff “Autoversicherung” handelt es sich um eine Sammelbezeichnung verschiedenster Schutzmöglichkeiten. Sowohl verursachte Mängel im eigenen Bereich als auch Schäden an Dritten können mit jenen Schutzpaketen abgedeckt werden. Neben Personen- und Vermögensschäden ist in diesem Rahmen auch die Berücksichtigung immaterieller Defizite wie Schmerzensgeld enthalten.

Die Kosten für eine Autoversicherung können sehr unterschiedlich ausfallen. Neben der allgemeinen Preisgestaltung können zusätzliche Faktoren wie der Zustand oder das Alter des Fahrzeugs entscheidend sein. (Bildquelle: unsplash.com / Steinar Engeland)

Die Deckung jener Schutzpakete wird üblicherweise in Form monatlich gezahlter Beiträge ermöglicht. In Ausnahmefällen können hier auch Jahrespauschalen verrechnet werden. Neben dem Zustand des von dir genutzten Fahrzeugs wird auch dein bisheriger Umgang im Straßenverkehr entscheidend sein.

Solltest du in der Vergangenheit bereits des Öfteren in Unfälle geraten sein, musst grundsätzlich mit höheren Prämien rechnen.

Welche Arten von Autoversicherungen gibt es?

Wie bereits zu Beginn angesprochen, können Autoversicherungen für unterschiedlichste Teilbereiche abgeschlossen werden. Welche Maßnahmen dir hier zur Verfügung stehen, erfährst du anschließend im Detail.

Haftpflichtversicherung

Bei der sogenannten KFZ-Haftpflichtversicherung handelt es sich um jenen Schutz, welchen du verpflichtend mit dem Autokauf abschließen musst. Mit dieser Versicherung wird garantiert, dass von dir geschädigte Personen entsprechend entschädigt werden können.

Neben Reparaturen am Fahrzeug können auch Kosten für einen etwaigen Krankenhausaufenthalt bzw. die nachfolgende Behandlung Teil der Abdeckung sein.

Die gesetzliche Grundlage für die KFZ-Haftpflichtversicherung ist auf Ebene der Europäischen Union relativ einheitlich geregelt, dennoch sind sehr unterschiedliche Gestaltung in puncto Schadensdeckungen vorzufinden. In Deutschland beläuft sich die Mindestdeckungssumme für Personenschäden auf insgesamt 7,5 Millionen €.

Im Vergleich zu anderen Versicherungstarifen ist dies grundsätzlich ein eher niedriger Betrag.

Kaskoversicherungen

Kaskoversicherungen können im Gegensatz zur Haftpflichtversicherung auf freiwilliger Basis abgeschlossen werden. Grundsätzlich kannst du in diesem Zusammenhang zwischen zwei Schutztarifen wählen:

  • Teilkasko-Versicherung
  • Vollkasko-Versicherung

Bereits mit dem niedriger eingestuften Teilkaskoschutz kann das Ausmaß deiner Deckung maßgeblich erweitert werden. Wird dein abgestelltes Fahrzeug gestohlen oder dir sogar in Form eines Raubes entwendet, greift dieses Schutzpaket und deckt entstandene Schäden ab. Die Höhe der Versicherungssumme übersteigt hier ebenfalls jene des Haftpflichtschutzes.

Auch wenn das Wetter mal nicht mitspielen sollte, kann eine Kaskoversicherung entstandene Defizite finanziell abfedern.

Dazu gehören vor allem durch Sturm, Hagel, Blitzeinschläge und Überschwemmungen verursachte Beschädigungen.

Entscheidest du dich für eine Vollkaskoversicherung kannst du zusätzlich zu den Abdeckungen des Teilkaskoschutzes weitere Vorteile beanspruchen. Selbst verursachte Unfallschäden oder auch Vandalismus gehören in diesem Zusammenhang zu den gängigsten Erweiterungen. Hierbei gilt dennoch zu beachten, dass vorsätzliche Handlungen keinen Ausgleich erwirken können.

Schutzbrief

Eine weitere Option des freiwilligen Schutzes stellt der sogenannte Schutzbrief dar. Sollten während der Fahrt Pannen unterschiedlicher Art entstehen, kann ein solches Schutzpaket den Anspruch auf eine entsprechende Soforthilfe garantieren. Abhängig vom jeweiligen Angebot kann das Ausmaß der integrierten Deckung sehr umfangreich sein.

Pannentyp Hilfestellung
Pannenhilfe Wiederherstellung des Fahrbetriebs
Bergung Wiederbeförderung des Fahrzeugs auf die Fahrbahn
Abschleppen Transport des defekten Fahrzeugs in die nächste Werkstatt

Während jene Leistungen grundsätzlich in jedem Schutzbrief enthalten sind, kannst du mit ausgewählten Tarifen zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen. Dabei kann es sich in etwa um den Versand von Ersatzteilen, Übernachtungskosten während der Reparatur oder auch die Fahrzeugunterstellung handeln.

Solltest du aufgrund eines plötzlichen Krankheitsausbruchs nicht weiterfahren können, kann in diesem Zusammenhang auch ein Ersatzfahrer bereitgestellt werden.

Worauf sollte ich bei der Auswahl einer Autoversicherung besonders achten?

Solltest du den für dich passenden Versicherungstyp bereits ins Auge gefasst haben, gilt es nun die richtigen Konditionen auszuwählen. Welche Teilbereiche bei der Gegenüberstellung von Anbietern genauer betrachtet werden sollten, erfährst du im Anschluss.

Jährliche Kosten

Ein besonders wichtiger Aspekt ist der jährliche Aufwand für deinen Versicherungsschutz. In diesem Zusammenhang musst du dich mindestens auf dreistellige, in einigen Fällen sogar auf vierstellige Beträge einstellen. In diesem Rahmen solltest du jedoch beachten, dass nicht nur der Leistungsumfang deine tatsächlichen Kosten beeinflussen werden.

Vor dem Antrag werden grundsätzlich folgende Informationen zu deinem Fahrzeug benötigt:

  • Status: Neuwagen oder Gebrauchtfahrzeug
  • Fahrzeugtyp: Marke und Modellreihe
  • Fahrzeugkategorie: Kombi, Limousine oder Cabrio
  • Antrieb: Benzin, Diesel, Hybrid oder Elektro
  • Leistungsbereich: Angabe in Pferdestärke (PS) oder Kilowatt (kW)

Des Weiteren ist in diesem Zusammenhang auch das Ausmaß deiner Nutzungsgewohnheiten entscheidend. Nutzt du das Fahrzeug ausschließlich privat, wirst du im Gegensatz zu einer zusätzlichen, gewerblichen Nutzung mit deutlich weniger Kosten rechnen müssen. Handelt es sich um einen Neuwagen, spielt auch das Datum der Erstzulassung sowie der Neuwert eine entscheidende Rolle.

Leistungsumfang

Bevor du die Unterschrift auf den Vertrag eines scheinbar günstigen Angebots setzt, solltest du das Ausmaß des Tarifs gründlichst unter die Lupe nehmen. Selbst im Falle einer hohen Deckungssumme von beispielsweise 100 Millionen € solltest du den Umfang genauer betrachten. Neben dem finanziellen Ausmaß sollte auch die Berücksichtigung spezieller Teilbereiche in deine Entscheidung einfließen.

Bevor die Auswahl für einen Tarif fällt, solltest du auch den allgemeinen Umgang mit möglichen Schäden in Erfahrung bringen. Sollte dir ein Unfall passieren, stufen dich manche Anbieter strenger zurück als andere. (Bildquelle: unsplash.com / Romain V)

Insbesondere in Zusammenhang mit grober Fahrlässigkeit sind viele Anbieter nicht gewillt, eine entsprechende Deckung zu ermöglichen. Grundsätzlich kann in den meisten Fällen nur der Zeitwert deines beschädigten Fahrzeugs rückerstattet werden. Sollten dir diese Konditionen nicht ausreichen, musst du unter Umständen deutlich teurere Tarife ins Auge fassen.

Selbstbehalt

In Kombination mit Autoversicherungen solltest du auch den Stellenwert von Selbstbehalten nicht unterschätzen. Entsteht ein Schadensfall, musst du in diesem Fall eine fixe Summe des finanziellen Defizits selbst übernehmen. In diesem Rahmen können niedrige dreistellige Beträge aber auch vierstellige Summen Teil des jeweiligen Angebots sein.

Eine Selbstbeteiligung kann sich für risikobereite Menschen durchaus bezahlt machen.

Die Inkludierung eine Selbstbehalts muss jedoch nicht zwangsläufig negativ aufgenommen werden. In diesem Zusammenhang kannst du tendenziell mit vergleichsweise deutlich niedrigeren Jahrespauschalen rechnen. Obwohl das Risiko eines möglichen Unfalls eine hohe finanzielle Belastung in Aussicht stellt, kann sich jene Variante somit auf lange Sicht merklich rentieren.

Fazit

Der Schutz des eigenen Autos sollte im Idealfall nicht auf gesetzliche Vorgaben reduziert werden. Ein möglicher Unfall, welcher in diesem Rahmen nicht gedeckt wird, kann schneller passieren als einem lieb ist. Mögliche finanzielle Auswirkungen können das eigene Budget im schlimmsten Fall über einen längeren Zeitraum strapazieren.

Um diesbezüglich jedoch auch wirklich sattelfest zu sein, sollte die Auswahl eines Zusatztarifs wohlüberlegt erfolgen. Besonders hohe Deckungssummen nützen wenig, wenn wichtige Schadenstypen auch mit diesem Schutztarif nicht berücksichtigt werden.