Bauherrenhaftpflicht
Zuletzt aktualisiert: 21. Oktober 2020

Als Eigentümer einer Baustelle musst du in regelmäßigen Abständen sicherstellen, dass keine offensichtliche Gefahr einer Beschädigung der Baustelle besteht. Wenn du dies nicht einhalten oder die Quelle des Schadens vernachlässigst und Schaden entsteht, musst du für dein gesamtes Vermögen ohne vollständigen Schutz haften.

Die Bauherrenhaftpflicht schützt dich nicht nur während der Bauphase, sondern auch dann, wenn die eigentlichen Bauarbeiten noch nicht begonnen haben. Wenn jemand auf die Baustelle fällt, das Eigentum beschädigt oder jemand verletzt wird, trägt die Haftpflichtversicherung des Kunden die entstandenen Kosten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Als Bauherr bist du für alles verantwortlich, was auf deiner Baustelle passiert - auch wenn du einen Architekten oder Bauunternehmer eingestellt hast. Die Haftung der Bauherren tritt bei Verletzungen oder Sachschäden in Kraft.
  • Bei einer guten Haftpflichtversicherung ist das Risiko für Bauherren bereits enthalten, jedoch nur bis zu einem bestimmten Betrag. Überprüfen Sie Ihre Police, bevor Sie eine Haftpflichtversicherung abschließen.
  • Auf der Baustelle kann viel passieren. Wenn ein Dritter verletzt oder der unmittelbare Nachbar beschädigt wird, ist der Kunde verantwortlich.

Bauherrenhaftpflichten: Was du wissen solltest

Was beinhaltet die Bauherrenhaftpflicht?

In der Tabelle gehen wir auf die verschiedenen Typen ein.

Typ Inhalt
Personenschäden Kosten für Verletzung und Behandlung eine
Sachschäden Schäden an Gegenstönden bzw. Reparatur
Vermögensschäden Folgeschäden

Im folgenden beschreiben wir die genannten Typen etwas genauer.

Personenschäden

Dies umfasst alle Kosten, die sich aus der Verletzung, Verletzung oder dem Tod des Opfers ergeben, wie z. B. Kosten für medizinische Behandlung, Therapie- und Rehabilitationsmaßnahmen, Umschulungsmaßnahmen, dauerhafte Rentenleistungen oder dergleichen.

Sachschäden

Dies bedeutet alle Schäden an Gegenständen und anderen Gegenständen, die dem Opfer gehören. Zum einen werden Reparaturkosten wie beispielsweise ein beschädigtes Fahrrad erstattet.

Im Falle eines Totalverlustes ersetzt die Haftung des Bauherrn in der Regel den aktuellen Wert der Immobilie.

Vermögensschäden

Dies umfasst hauptsächlich Folgeschäden sowie Zahlungen aufgrund von Gewinn- oder Nutzungsausfall. Zusätzlich zu den Kosten für die Reparatur der Haftung des Bauherrn kann der Geschädigte auch die Kosten für die Anmietung eines Autos geltend machen.

Dies ist beispielsweise der Fall, wenn sein Auto durch einen Zaun auf der Baustelle beschädigt wurde, der herunterfiel und mehrere Tage in der Reparaturwerkstatt sein musste.

Wer braucht eine Bauherrenhaftpflicht?

Der Auftraggeber muss seine Baustelle sichern, damit dort niemand verletzt werden kann. Es ist üblich, dass der Bauherr seine Verantwortung für die Straßenverkehrssicherheit an den Bauleiter / Auftragnehmer delegiert.

Der Bauherr ist jedoch weiterhin für die Überwachung des Bauleiters / Auftragnehmers verantwortlich, sodass er gerufen werden kann, wenn diese Aufsichtspflicht verletzt wird.

Ein „aktiver“ Rechtschutz ist bei der Bauherrenhaftpflicht nicht enthalten. Im Vergleich dazu deckt eine Rechtschutzversicherung auch die Durchsetzung eigener Ansprüche ab.

Was zahlt die Bauherrenhaftpflicht nicht?

Die Bauherrenhftpflicht deckt nicht alle möglichen Ereignisse ab. Das absichtliche Missachten gesetzlicher Sicherheitsverpflichtungen oder deren Überprüfung, wenn Sie die Aufgabe an einen Bauherrn delegiert haben, ist beispielsweise ein Grund für den Ausschluss.

Viele Versicherer decken auch keine Schäden ab, die durch Änderungen der Grundwasserbedingungen verursacht werden.

Dies kann beispielsweise passieren, wenn das Grundwasser aus einer schweren Bodenplatte steigt und der Keller eines Nachbarn langsam absorbiert. Wenn Sie Ihre eigenen Arbeiten am Bauprojekt planen, muss dies separat im Versicherungsschutz enthalten sein.

Im Vergleich zur normalen Haftung des Bauherrn ist ein höherer Betrag fällig. Dies gilt auch für Schäden, die durch eigene Bauarbeiten in überschaubarem Maße verursacht werden.

Wie viel kostet eine Bauherrenhaftpflicht?

Die Kosten der Bauherrenhaftpflicht betragen normalerweise eins zu tausend, dh. ein Tausendstel der Bausumme. Wenn du beispielsweise ein Einfamilienhaus für 250.000 € planst, musst du zwischen 200 und 300 € für die Versicherung bezahlen.

Beitrag Bausumme Bauzeit Eigenleistung
35,70 € 150.000 € 9 Monate 10.000 €
59,90 € 250.000 € 24 Monate 25.000€
105,95€ 500.000€ 24 Monate 65.000€

Persönliche Beiträge werden zusätzlich berechnet, damit der Beitrag noch weiter erhöht werden kann. Die Prämien können jedoch je nach Lieferant variieren. Daher ist es sinnvoll, die Haftpflichtversicherer verschiedener Bauherren zu vergleichen.

Wie wird die Versi­che­rungs­summe berechnet?

Für einen vollständigen Schutz muss die Versicherungssumme so hoch wie möglich gewählt werden. Die Stiftung Warentest empfiehlt eine Mindestversicherungssumme von 5 Mio. EUR für die Haftpflichtversicherung. Es ist auch ratsam, eine Pauschale für Personen- und Sachschäden auszuhandeln.

Dies bedeutet, dass für jeden Schadenfall die gesamte Versicherungssumme zur Verfügung steht. Auch wenn finanzielle Verluste relativ selten auftreten, müssen sie in die Bauverpflichtung von mindestens 250.000 EUR einbezogen werden.

Bauherrenhaftpflicht

Kostenbewusste Bauherren, deren Kapazität bereits vollständig durch die Baufinanzierung ausgeschöpft wurde, können durch einen Vergleich der Verantwortung des Bauherrn 100 € und mehr einsparen. (Bildquelle: Josue Isai Ramos Figueroa / Unsplash)

Die Versicherungssumme für die Haftung der Bauherren besteht aus zwei Elementen: der Bausumme und der geplanten Eigenarbeit. Der Unterschied: Eine höhere Risikoprämie ist auf persönliche Arbeit zurückzuführen. Denn wenn der zukünftige Bewohner des Hauses seine Hand selbst auf das Werkzeug legt, ist die Wahrscheinlichkeit eines Schadens höher.

Alle Arbeiten, die Sie selbst ausführen, müssen mit dem entsprechenden Betrag gekennzeichnet sein. Dies reduziert den Gesamtbetrag, aber die Haftungsprämie des Bauherrn erhöht sich im Vergleich.

Wann ist eine Bauherrenhaftpflicht notwendig?

Die Bauherrenhaftpflicht schützt dich nicht nur während der Bauphase, sondern auch dann, wenn die eigentlichen Bauarbeiten noch nicht begonnen haben.

Wenn jemand auf die Baustelle fällt, das Eigentum beschädigt oder jemand verletzt wird, trägt die Haftpflichtversicherung des Kunden die entstandenen Kosten.

Du sollst auf jeden Fall eine Versicherung abschließen, bevor Sie mit dem Bau beginnen können. Denn Ihre Verantwortung beginnt mit der Unterzeichnung eines Vertrags mit einem Architekten oder der Planung mit einer Baufirma.

Der Beitrag zur Haftung des Bauherrn richtet sich nach der Bauhöhe und der Versicherungssumme.

Welche Vor- und Nachteile hat die Bauher­ren­haft­pflicht?

Ein Haus zu bauen ist teuer genug. Während des Baus treten jedoch Schäden auf, für die du als Bauunternehmer verantwortlich bist und die den finanziellen Ruin bedrohen.

Vorteile
  • Vollständige Schadensregulierung
  • Passiver Rechtschutz
  • Steuerlich absetzbar
Nachteile
  • Bestimmte Schäden werden nicht abgedeckt (Vorsatz, Familienmitglieder)
  • Bauleistungsversicherung für Schäden am eigenen Bau notwendig
  • Versicherungsschutz deckt womöglich nicht die gesamten Kosten

Insbesondere wenn Menschen verletzt sind, musst du nicht nur die Kosten für medizinische Behandlung und Nachsorge tragen, sondern auch Entschädigung, Einkommensverlust und möglicherweise eine lebenslange Rente zahlen.

Vorteile

Vollständige Schadensregulierung

Die Haftung des Bauherrn deckt den Versicherungsnehmer gegen alle Schäden ab, die Dritten auf dem Grundstück und im im Bau befindlichen Gebäude entstehen. Die unmittelbare Nähe des Grundstücks sowie der angrenzende Fußweg sind vorhanden.

Voraussetzung ist jedoch, dass das Bauprojekt nicht völlig eigenständig durchgeführt, sondern an einen Architekten oder Bauunternehmer übergeben wird.

Die Haftung von Hausbesitzern und Eigentümern fällt ebenfalls in die Verantwortung der Bauherren. Bevor der Schaden behoben ist, wird die Verantwortung des Bauherrn durch die eingehende Prüfung des Falls übernommen. Im Zweifelsfall forderte sie Experten auf, den Fall zu untersuchen.

Passiver Rechtsschutz

Neben der Begleichung von Ansprüchen auf begründete Ansprüche umfasst die Haftung des Bauherrn den sogenannten "passiven Rechtsschutz". Dies bedeutet, dass die Versicherungsgesellschaft dich vor unbegründeten Ansprüchen schützt.

Da die Frage der Haftung im Schadensfall nicht immer leicht zu lösen ist, werden viele Streitigkeiten vor Gericht geführt. Die Verantwortung des Bauherrn trägt dann die Kosten für Anwälte, Gutachter, Zeugen, aber auch die anfallenden Gerichts- und Reisekosten.

Steuerlich absetzbar

Wie bei anderen Haftpflichtversicherungen unterliegt auch die Bauherrenhaftpflicht der Besteuerung. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater darüber und legen Sie Ihre Ratenrechnung vor.

Bauherrenhaftpflicht

Auch wenn du einen Architekten oder ein Bauunternehmen beauftragt hast, trägst du die Verantwortung für alles, was auf der Baustelle passiert. (Bildquelle: Yury Kim / Pexels)

Du bist für die Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich, dafür, dass die Baustelle ausreichend abgesichert ist, Bauvorschriften eingehalten werden und haften für alle Unfälle, die andere Personen auf oder wegen der Baustelle erleiden

Nachteile

In diesem Abschnitt gehen wir auf die Nachteile ein.

Bestimmte Schäden werden nicht abgedeckt

Die Haftpflichtversicherung der Bauherren deckt Schäden ab, für die Dritte einen Schadensersatzanspruch geltend machen. Dies bedeutet, dass der Schaden für nahe Familienmitglieder, die in ihrem eigenen Haushalt leben, nicht gedeckt ist.

Wenn deine eigenen Kinder in die Baugrube fallen, trägt der Bauherr nicht die Kosten. Sie deckt auch keine Schäden ab, die sich aus der Absicht oder vorsätzlichen Missachtung bestimmter Verpflichtungen ergeben.

Bauleistungsversicherung für Schäden am eigenen Bau notwendig

Um den Schaden an deiner eigenen Konstruktion zu decken, ist eine Bauversicherung sinnvoll. Wenn die Mauerhülle durch einen Sturm beschädigt wird oder wenn eine Flut den im Bau befindlichen Keller versenkt, entfällt die Verantwortung des Bauherrn. Auch wenn teure Werkzeuge oder wertvolle Materialien gestohlen werden.

Die Bauversicherung deckt jedoch nicht alle Schäden ab: Feuer, Blitzschlag und Explosion sind nicht gedeckt. Dafür benötigen Sie eine Feuerversicherung. Diese Versicherung ist bereits in der Wohngebäudeversicherung enthalten. Es ist daher sinnvoll, dies zu tun, bevor die erste Wurzel für Wohngebäude entsteht.

Versicherungsschutz deckt womöglich nicht die gesamten Kosten

Der Kostenfaktor kann zur Wahl einer sehr günstigen Haftpflichtversicherung führen. Aber dann besteht das Risiko einer Unterversicherung: Wenn die Versicherungssumme zu niedrig ist, besteht ein verbleibendes finanzielles Risiko. Denn nach der Rechtsprechung sind Sie mit Ihrem gesamten Vermögen für den verursachten Schaden verantwortlich.

Wenn die tatsächlichen Kosten die vereinbarte Versicherungssumme überschreiten, müssen Sie die Differenz selbst bezahlen - möglicherweise auf Lebenszeit.

Für welchen Zeit­raum ist eine Bauhaft­pflicht sinn­voll?

Die Bauherrenhaftpflicht ist für die gesamte Bauphase obligatorisch. Je nach Methode und Ausstattung der Struktur kann es von der Planung bis zur Anwendung zwischen 6 und 12 Monaten dauern. Aber auch ungünstige Wetteränderungen, anhaltender Regen oder vorzeitiger Frost können die Bauphase ablenken.

Eine unsachgemäße Koordination von Transaktionen kann auch zum Einfrieren der Struktur führen, beispielsweise wenn die Tapete die Wand gestalten möchte, Elektriker jedoch noch nicht alle Verbindungen unter den Putz gelegt haben.

Die Haftpflichtversicherung des Bauherrn ist im Vergleich zu anderen Haftpflichtversicherungen zeitlich begrenzt. Der Versicherungsschutz der Police beträgt in der Regel zwei Jahre.

Wenn du alleine arbeitest, musst du die Verzögerung realistisch berechnen und der Bauphase einige Wochen oder Monate hinzufügen. So hast du genügend Puffer, auch für den Fall, dass ein Unfall oder eine Beschädigung des Gebäudes eine schnelle Fertigstellung verhindert.

Welche Alternativen gibt es zu Bauherrenhaftpflichten?

Als Bauunternehmer kannst du nicht auf eine Haftpflichtversicherung verzichten, da die deutschen Staatsbürger nach dem deutschen Bürgerlichen Gesetzbuch verpflichtet sind, alle Schäden zu ersetzen, die Dritten durch ihr Verschulden entstehen. Sie sind für Ihr aktuelles und zukünftiges Vermögen verantwortlich.

Wenn jemand an deinem Gebäude beschädigt ist, kann dies zu finanziellem Ruin führen. Aus diesem Grund ist die Haftpflichtversicherung eine der Versicherungsarten, auf die kein Bauunternehmer verzichten kann - nicht nur für ein neues Gebäude, sondern auch für die Renovierung.

Weitere wichtige baubezogene Versicherungen sind:

Die weiteren Abschnitte gehen genauer auf diese Alternativen ein.

Bauleistungsversicherung (Bauwesenversicherung)

Die Bauleistungsversicherung, früher als Bauwesenversicherung oder Bauversicherung bekannt, schützt Bauherren oder Bauunternehmer vor Schäden, die durch höhere Gewalt oder unvorhergesehene Ereignisse während der Bauphase eines Grundstücks verursacht werden.

Mit einer solchen Police ist der Versicherungsnehmer gegen unvorhergesehene Schäden während des Baus versichert - dazu gehören beispielsweise Naturgewalten, Stürme, Überschwemmungen, Vandalismus und Nachlässigkeit.

Feuerrohbauversicherung

Die Feuerversicherung deckt wie die Bauversicherung Schäden während der Bauphase ab. Es deckt Schäden ab, die durch Feuer, Blitzschlag und Explosionen an der noch nicht gebrauchsfertigen Granate verursacht wurden.Die Versicherung gilt beispielsweise für Schäden durch Rauch- und Wasserlöschbildung oder für vor Ort gelagerte Baumaterialien.

Nimmst du Schaden und musst neu beschafft werden, übernimmt das die Versicherung. Maßnahmen, die durch einen Brand zerstört werden sollen, werden ebenfalls kompensiert. Auch Schäden, die durch einen Flugzeugabsturz, dessen Teile oder Landung verursacht wurden, sind abgedeckt.

Gebäudeversicherung

Die Gebäudeversicherung erstattet die Kosten für Schäden direkt am Gebäude, die durch Feuer, Blitzschlag, Sturmschäden und Hagel oder Leitungswasser verursacht wurden.

Die Erstattungskosten reichen von Reparaturen und Wartung bis zur Wiederherstellung nach einem vollständigen Verlust.

Im Grundschutz zahlt die Gebäudeversicherung für Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser, Hagel oder Stürme am Haus verursacht wurden. In der Regel besteht kein Versicherungsschutz, wenn die versicherte Person den Schaden fahrlässig oder vorsätzlich verursacht hat.

Bauhelfer-/ unfallversicherung

Im Gegensatz zum Bauherrn und seinem Partner sind die Unfälle der Arbeiter im Gebäude nicht durch die Haftpflichtversicherung gedeckt. Die Folgen eines Arbeitsunfalls können jedoch schwerwiegend sein, und das Risiko einer Behinderung sollte je nach Arbeitsniveau nicht vernachlässigt werden.

Der Versicherungsschutz für die gute Versicherung von Bauarbeitern muss mindestens folgende Leistungen umfassen, die nicht durch die Pflichtversicherung für Bauunfälle bei BauBG abgedeckt sind: Invalidenrente, Sterbegeld, Zahlung der täglichen Krankenhausversorgung, Übernahme von Rettungskosten.

Die Höhe der jeweiligen Leistungen hängt häufig vom gewählten Tarif ab. Dies muss auch bei der Tarifauswahl und unter Berücksichtigung des jeweiligen Risikos berücksichtigt werden.

Wenn ein Bauprojekt kurz nach dem Kauf des Grundstücks beginnt, sollte die Police für eine Bauherrenhaftpflicht bereits mit dem Kauf abgeschlossen werden. Beispielsweise versichern einige Versicherungen bei der Haftpflicht die unbebaute Immobilie bereits vor Baubeginn.

Fazit

Eine Baustelle verbirgt viele Schadensquellen. Ob herunterfallendes Baumaterial, schlecht beleuchtetes Gelände und die damit verbundene Sturzgefahr oder Gerüste, die im Sturm umkippen und geparkte Autos beschädigen - während der gesamten Bauphase können sehr kostspielige Schäden auftreten. Nur in wenigen Situationen haftet beispielsweise die Gewerbe- oder Berufshaftpflichtversicherung.

Die Bauherrenhaftpflicht ist kein Rund-um-sorglos-Paket für Häuslebauer. Bestimmte Risiken werden nicht abgesichert, dafür sind eventuell Zusatzversicherungen notwendig. Die Bauphase endet mit der Übergabe des Gebäudes, danach beginnt die Nutzungsphase. Sobald Ihr Haus fertiggestellt und die endgültige Abnahme erfolgt ist, erlischt der Versicherungsschutz.

Bildquelle: Sidelnikov / 123rf

Einzelnachweise (3)

1. Matthias Dittmann "Versicherungen für Hausbau und Eigenheim" 24.10.2016
Quelle

2. K. Waldheim "Absicherung vor, während und nach dem Hausbau" 02. 2017
Quelle

3. Bauherren-Schutzbund e.V. "Versicherung beim Hausbau" 10.08.2020
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Artikel
Matthias Dittmann "Versicherungen für Hausbau und Eigenheim" 24.10.2016
Gehe zur Quelle
Artikel
K. Waldheim "Absicherung vor, während und nach dem Hausbau" 02. 2017
Gehe zur Quelle
Artikel
Bauherren-Schutzbund e.V. "Versicherung beim Hausbau" 10.08.2020
Gehe zur Quelle