In Bitcoins investierenQ
Zuletzt aktualisiert: 26. Januar 2021

Bitcoins sind mittlerweile jedem ein Begriff. Ob Finanzinteressierter oder Laie - das Thema Bitcoin-Investition ist vermutlich an niemandem vorbeigegangen. Trotz des schwankenden Marktes ist die weltweit bekannte Kryptowährung die Nummer Eins unter den digitalen Währungen.

In unserem Artikel wollen wir alle Seiten der Bitcoin-Investition beleuchten: Vor- und Nachteile sowie verschiedene Tipps und Hinweise, die bei einer Investition beachtet werden sollten. So kannst du dir deine eigene Meinung zu der Thematik bilden und Klarheit darüber bekommen, ob du in die Kryptowährung investieren möchtest oder nicht.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoins gelten als die bekannteste digitale Währung (auch Kryptowährung genannt), die dezentral gehandelt werden kann. Sie bestehen nur auf Computern oder anderweitigen Speichermedien.
  • Bislang ist die Zahlung mit Bitcoins nur sehr eingeschränkt möglich. Die meisten Geschäfte, Online-Shops, Vermieter und auch der Staat akzeptieren Bitcoins nicht als Zahlungsmittel.
  • Investiere immer nur die Menge an Geld in Bitcoins, welche du nicht zwingend brauchst. Der Bitcoin-Kurs kann stark schwanken, sodass investiertes Geld verloren gehen kann. Als sichere Geldanlage dienen Bitcoins daher nicht.

Investition in Bitcoins: Was du wissen solltest

Ehe du eine Investition in Bitcoins tätigst, solltest du ausreichend über die Thematik informiert sein. Diesbezüglich geben wir dir in den anschließenden Abschnitten die wichtigsten Informationen rund um das Thema Bitcoin-Investition.

Was sind Bitcoins?

Bei Bitcoins handelt es sich um eine digitale Form der Währung. Die genaue Übersetzung bezeichnet Bitcoins als Münzen, die lediglich digital bzw. auf dem Computer existieren. Ebenso wie bei echten Geldmünzen oder -scheinen kann auch mit Bitcoins nur einmalig bezahlt werden. Die genauen Hintergründe und technischen Grundlagen des Bitcoins sind ausführlich in einem Whitepaper zusammengefasst (1).

Im Vergleich zur "echten" Währung (Euro, Dollar, etc.) stehen Bitcoins in keiner Verbindung zu einer Bank. Somit werden jegliche Transaktionen eigenständig von den Mitgliedern des Netzwerkes geprüft. Da die Verantwortung ganz beim Nutzer liegt, gilt der Handel mit Bitcoins als sehr sicher. Kein Externer hat Zugriff auf die Überweisungen, sodass Manipulationen ausgeschlossen werden können.

Bitcoins werden häufig als Kryptowährung betitelt.  Die Kryptographie beschreibt eine Technik, welche durch eine sehr sichere Informationsübermittlung gekennzeichnet ist und gegen Manipulationen vorbeugt (2).

Durch die sogenannte Peer-to-Peer-Technologie können alle Nutzer des Netzwerkes die Transaktionen der Bitcoins überprüfen. Hierzu werden in einem digitalen Register - dem Blockchain - alle Bitcoin-Überweisungen abgespeichert, auf welche die Nutzer Zugriff haben. Zusätzlich werden alle Transaktionen durch effektive Computersysteme in aufwändige Rechenaufgaben umcodiert, sodass ein möglicher Betrug stark eingedämmt wird (1).

Was kann ich mit Bitcoins machen?

Grundsätzlich fungieren Bitcoins genauso wie reales Geld. Du kannst Bitcoins sparen oder damit bezahlen. Zwar ist die Bezahlung mit Bitcoins bislang nicht in Geschäften oder Online Shops möglich, aber trotzdem weisen Bitcoins auch viele weitere Möglichkeiten gegenüber echten Währungen auf.

Ob Bitcoins sich als weltweites Zahlungsmittel durchsetzen und zukünftig in den Portemonnaies der Bevölkerung zu finden sind, bleibt abzuwarten. Aktuell fungiert der Bitcoin kaum als Zahlungsmittel alltäglicher Dinge. (Bildquelle: unsplash /Aleksi Räisä)

So propagiert bitcoinblog.de mit verschiedenen Investment- und Zahlungsmöglichkeiten. Zu den Investmentmöglichkeiten werden sparen, handeln und anlegen von Bitcoins sowie das Kaufen von Altcoins gezählt. Auch als Zahlungsmittel kann der Bitcoin dienen und bei diversen Überweisungen oder als Ersatz für das Bankkonto zum Einsatz kommen (3).

Warum sollte ich in Bitcoins investieren?

Die Idee der digitalen Währung in Form von Bitcoins ist noch recht jung und wird daher häufig diskutiert. Die Kryptowährung weist viele Chancen aber auch Risiken für die Zukunft des digitalen Geldhandels auf. In der nachfolgenden Tabelle haben wir dir die wichtigsten Vor- und Nachteile aufgeführt.

Vorteile
  • innovatives Projekt
  • anonyme Transaktionen
  • schneller und weltweiter Handel
  • Chance auf hohe Renditen
  • Wachstum in den Finanzmärkten
  • dezentrale Währung
Nachteile
  • schwankender Markt
  • Risikoanlage
  • Nutzer sind verantwortlich
  • Betrüger-Angebote schwer von echten Angeboten zu unterscheiden
  • verhältnismäßig teuer (4)

Der Bitcoin-Handel kennzeichnet sich vor allem dadurch aus, dass dieser nicht von Dritten kontrolliert wird. Es handelt sich um eine dezentrale Währung, die unabhängig von Banken gehandelt werden kann. Ein weiterer Vorteil ist die internationale Verknüpfung und Interaktion. Durch die Unabhängigkeit finden Bitcoins weltweit Anklang und haben somit eine sehr große Reichweite.

Dahingegen müssen auch die Schwankungen des Bitcoin-Marktes und das damit einhergehende Risiko beachtet werden. Außerdem liegt bei jedem einzelnen Nutzer, ob erfahren oder unerfahren, eine gewisse Verantwortung. Betrügerische Angebote werden von Laien möglicherweise nicht so schnell entlarvt.

Wie investiere ich in Bitcoins?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten in Bitcoins zu investieren. Die einzelnen Schritte bis zu einer Investition in eine Kryptowährung sehen unabhängig der bevorzugten Plattform sehr ähnlich aus. Wie die Investition in Bitcoins genau funktioniert, wollen wir dir mit der anschließenden Anleitung Schritt für Schritt erklären.

  1. Plattform aussuchen: Überlege dir im Vorhinein, ob du lieber auf einer Tauschplattform oder an der Börse mit Bitcoins handeln möchtest. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Tauschplattformen und Börsen, sodass du ganz nach deinem Belieben wählen kannst.
  2. Konto-Modus wählen: Für Neueinsteiger besteht auf vielen Plattformen die Option zu Beginn ein Demokonto anzulegen. Der Vorteil hierbei ist, dass du zunächst ohne den Einsatz von echtem Geld handeln und dich mit der Sache vertraut machen kannst. Wenn du von Anfang an auf den Profit der Bitcoins aus bist, solltest du auf das Demokonto verzichten und gleich reales Geld investieren.
  3. Konto einrichten: Wenn du dich für einen Konto-Modus entschieden hast, sind meist nur wenige Angaben zur vollständigen Einrichtung notwendig. Der Vor- und Nachname sowie die E-Mail-Adresse, ein Passwort und gegebenenfalls die Bankdaten sind hierfür erforderlich. Je nach Anbieter besteht auch die Möglichkeit das Konto mit deinem Google- oder Facebook-Account zu erstellen.
  4. Konto bestätigen: Um dein Konto vollständig zu aktivieren, musst du noch weitere persönliche Daten angeben, die deine Identität vervollständigen und verifizieren. Zusätzlich musst du in den meisten Fällen deine bisherigen Erfahrungen zum Bitcoin-Handel angeben.
  5. Geld einzahlen: Für den Kauf von Bitcoins benötigst du Geld auf deinem angelegten Konto. Üblicherweise kannst du per Überweisung deinen gewünschten Betrag einzahlen. Viele Anbieter weisen inzwischen aber auch weitere Zahlungsmethoden wie PayPal, Kreditkarte, Giropay oder Sofortüberweisung auf. Hier kannst du einfach deine bevorzugte Zahlungsart auswählen.
  6. Bitcoins kaufen: Nach der Einzahlung des Geldes steht dem Bitcoin-Handel nichts mehr im Weg. Häufig wird auf den Plattformen nicht nur der Handel von Bitcoins, sondern auch anderen Indizes angeboten. Wähle hierbei also unter den Kryptowährungen den Bitcoin aus und entscheide schließlich wie viele Bitcoins du genau kaufen möchtest.

Besonders für Einsteiger eignet sich zu Beginn eine direkte Investition in Bitcoins.

Die hier beschriebene Anleitung umfasst den direkten Kauf von Kryptowährungen. Daneben gibt es aber auch die Möglichkeit indirekt in Bitcoins zu investieren.

In diesem Fall kaufst du zunächst einen Vertrag, mit welchem du wiederum Bitcoins zu einem festen Preis kaufen kannst. Diese Variante ist allerdings weitaus komplexer und teurer als die direkte Investition.

Wo kann ich Bitcoins kaufen?

Die digitale Währung kannst du entweder auf verschiedenen Bitcoin-Börsen oder auf Tauschplattformen im Internet kaufen und verkaufen. Weltweit können die Nutzer ihre lokale Währung gegen die Kryptowährung eintauschen und umgekehrt.

Wer in Bitcoins investiert, sollte stets den Kurs der Kryptowährung im Auge behalten. Zusätzlich ist es empfehlenswert alternative Kryptowährungen zum Vergleich heranzuziehen. (Bildquelle: unsplash / MayoFi)
  • Börse: Für den Bitcoin-Handel an der Börse muss deine Identität geprüft werden. Hierzu ist die Angabe des Bankkontos und eine anschließende Verifizierung dessen notwendig. Die Prüfung der Angaben kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, sodass dein Konto nicht direkt aktiviert wird. Nach einer erfolgreichen Verifizierung deines Kontos kannst du allerdings uneingeschränkt an der Börse handeln.
  • Tauschplattform: Bei einer Tauschplattform für Bitcoins handelt es sich um einen digitalen Marktplatz, auf welchem die Nutzer ihre Kauf- und Verkaufsangebote einstellen können. Bei dieser Form wird anfangs keine Identitätsprüfung vorgesehen, sodass du direkt starten kannst. Allerdings können dann nur kleinere Summe gehandelt werden und möglicherweise schrecken andere Nutzer vor nicht identifizierten Profil zurück.

Sowohl an der Börse als auch auf Tauschplattformen können Bitcoins gekauft oder verkauft werden. International bekannte Börsen sind beispielsweise Kraken oder Binance, in Deutschland werden besonders häufig Bitwala oder Bison genutzt. Unter den Tauschplattformen ist in Deutschland bitcoin.de sehr bekannt. Ob du lieber an der Börse oder auf einer Tauschplattform mit der Kryptowährung handelst, bleibt letztlich dir überlassen.

Woran erkenne ich eine seriöse Krypto-Börse zum Bitcoin kaufen?

Auch unter den Kryptowährungen gibt es mehr und weniger seriöse Börsen und Anbieter. Verschiedene Faktoren können die Seriosität einer Seite bzw. Plattform beeinflussen. Um dich bei der Wahl der richtigen Plattform zu unterstützen, haben wir die im folgenden 7 verschiedene Faktoren aufgeführt, die du beachten solltest.

  1. Sicherheit: Eine Plattform ist ausreichend sicher, wenn eine SSL-Verschlüsselung vorliegt und du die Möglichkeit einer Zwei-Faktor-Authentifizierung hast (5, 6).
  2. Regulierung: Achte darauf, dass die gewählte Plattform einer regulierten Finanzaufsicht unterliegt. Dies kann durch gewisse Zertifikate wie der BaFin (7), dem FCA oder dem CySEC nachgewiesen werden.
  3. Gebühren: Einige Plattformen fordern für gewisse Zahlungsmittel Gebühren und beuten damit die Nutzer gewissermaßen aus. Informiere dich daher genau über die verschiedenen Optionen der Zahlung und anfallende Kosten.
  4. Mindesteinzahlung: Die Option mit kleinem Geld am Bitcoin-Handel teilzunehmen gibt es noch nicht sehr lange. Demnach verlangen viele Börsen nach wie vor eine Mindesteinzahlung zu Beginn.
  5. Weitere Kryptowährungen: Der Bitcoin ist nicht die einzige Kryptowährung. Wenn du deine Bitcoins auch in alternative Kryptowährungen investieren möchtest, solltest darauf achten, dass auch Alternativen auf der gewählten Börse angeboten werden.
  6. Demo-Konto: Als Einsteiger ist es sinnvoll zunächst mit einem Demo-Konto zu starten. Hierbei muss nicht direkt reales Geld investiert werden und du kannst dich erstmal mit der Handelsplattform vertraut machen.
  7. Liquidität: Je mehr Nutzer auf einer Plattform angemeldet sind, desto mehr Handel kann stattfinden und desto seriöser ist diese. Halte dich von Börsen mit nur wenigen hundert Nutzern fern.

Wenn du die genannten Punkte bei der Wahl deiner Börse im Hinterkopf behältst, solltest du letztlich zu einer seriösen Plattform gelangen. Besonders als Einsteiger ist ein Demo-Konto ein besonders großer Pluspunkt für einen Anbieter, da du hier erstmal ausprobieren und testen kannst, ohne dass Kosten auf dich zukommen.

Sind Bitcoins eine sichere Geldanlage?

Bei Bitcoins solltest du nie vergessen, dass es sich um eine digitale und so gesehen "hypothetische" Währung handelt. Nachfolgend erläutern wir dir, warum du die Kryptowährung deshalb nicht als risikofreie Geldanlage nutzen solltest.

  • Kein Zahlungsmittel: Bitcoins können nicht als Zahlungsmittel für alltägliche Kosten genutzt werden. Weder im Geschäft noch in Online-Shops werden Bitcoin-Zahlungen akzeptiert. Auch die Miete oder Steuern können lediglich mittels "echter" Währung beglichen werden. Zwar kann sich die Akzeptanz gegenüber der Kryptowährung in den nächsten Jahren verändern, aber zum aktuellen Zeitpunkt dienen Bitcoins nicht als Zahlungsmittel.
  • Keine Absicherung: Die digitale Währung ist weder durch eine Bank noch durch einen Statt abgesichert. Im Vergleich zu einer Staatsanleihe gibt es bei Bitcoins keine Garantie, dass dir dein Guthaben nach einiger Zeit wieder in Euro ausgezahlt wird.
  • Kein materieller Wert: Während (Wert-) Gegenstände oder Aktien einen materiellen Wert aufweisen, tun Bitcoins dies nicht. Das Prinzip der Kryptowährung funktioniert nur, solange die Menschen an der Idee dahinter festhalten und daran glauben. Wenn die Mehrheit sich von Bitcoins abwendet, kann auch der Euro-Wert der digitalen Währung stark abnehmen oder sich sogar ganz auflösen.

Die Kryptowährung weist somit einige Risiken und Schwachstellen auf. Dennoch kann das Prinzip der digitalen Währung zukünftig von hoher Relevanz sein. Wenn du also die Idee hinter den Bitcoins sinnvoll findest und diese unterstützen möchtest, kannst du anfangs auch kleinere Geldbeträge investieren. Nutze lediglich eine Summe, dessen Verlust für dich nicht relevant wäre.

Welche Alternativen gibt es zur Investition in Bitcoins?

Neben Bitcoins gibt es natürlich auch andere Investitionsmöglichkeiten. Grundsätzlich kannst du zwischen Kryptowährungen und konventionellen Investments unterscheiden. Die anschließende Tabelle zeigt einige Beispiele der zwei verschiedenen Investitionsmöglichkeiten.

Alternative Kryptowährung Konventionelle Investitionsmöglichkeit
BitCoin Cash Wertpapiere
Ethereum FOREX und Binäre Optionen
LiteCoin Immobilien

Damit du einen besseren Überblick zu den jeweiligen Investitionsmöglichkeiten erhältst, gehen wir in den folgenden Abschnitten genauer auf die Alternativen des Bitcoins ein.

Alternative Kryptowährung

Der Bitcoin ist sehr weit verbreitet und hat demnach auch seinen Preis. Unter den Kryptowährungen zählt der Bitcoin daher zur teuren Variante. Der hohe Preis kann ein guter Grund sein sich nach alternativen Kryptowährungen umzuschauen.

So ist beispielsweise der BitCoin Cash eine ebenfalls sehr bekannte Kryptowährung, welche basierend auf dem Bitcoin entstanden ist. Hierbei handelt es sich um eine Abspaltung (sogenannte Fork) des originalen Bitcoins, die günstiger angeboten wird. Aufgrund der größeren Blockgröße können Transaktionen mit BitCoin Cash weitaus schneller durchgeführt werden, allerdings benötigen diese auch entsprechend mehr Datenspeicherplatz.

Eine weitere Alternative stellt die zweitgrößte Kryptowährung Ethereum dar. Auch der größte Konkurrent des Bitcoins kann günstiger erworben werden und weist einige Unterschiede zum Bitcoin auf. Mit Ethereum können beispielsweise Smart Contracts gespeichert und ausgeführt werden, um Crowd Funding Projekte auszuführen, welche wiederum eine alternative Finanzierungsmöglichkeit für Start Up Unternehmen darstellen (8).

Weiterhin ist auch LiteCoin günstig im Preis und unter den Kryptowährungen keine Seltenheit. Dieser ist mit Ethereum verwandt und zeichnet sich besonders durch die hohe Geschwindigkeit aus. Zusätzlich werden hierbei regelmäßige Anpassungen und Aktualisierungen vorgenommen, um das Programm stetig zu verbessern. So kann der LiteCoin eine innovative und günstige Alternative zum Bitcoin darstellen.

Konventionelle Investitionsmöglichkeit

Wenn du nicht in Kryptowährungen investieren möchtest, kannst du auch auf die klassischen Investment-Optionen zurückgreifen. Wir stellen dir beispielhaft nur drei Möglichkeiten vor, der Markt ist allerdings weitaus größer und bietet eine Vielzahl weiterer Alternativen.

Wertpapiere wie beispielsweise Aktien zählen zu den bekanntesten Investmentmöglichkeiten. Auch hier solltest du wie bei Bitcoins den aktuellen Kurs verfolgen, um mögliche Gewinne zu generieren bzw. Verlust zu vermeiden. Die Auswahl unter den Wertpapieren ist groß, demnach wird in fast jeder Branche gehandelt.

Der Handel mit Forex galt ursprünglich der Absicherung von Auslandsgeschäften größerer Unternehmen. Inzwischen ist der Devisenhandel auch zu Einzelpersonen durchgedrungen. Die Einsätze für den Devisenhandel sind im Vergleich zum Bitcoin recht gering. Allerdings wird die Transparent hierbei nicht so großgeschrieben, sodass  unseriöse Anbieter schwer zu differenzieren sind.

Eine besonders sichere, aber auch teure Kapitalanlage sind Immobilien. Mit zunehmender Dauer nimmt in den meisten Fällen der Wert der Immobilie zu, allerdings müssen hierfür auch die Instandhaltungskosten getragen werden. Im Vergleich zu Bitcoins erfordern Immobilien mehr Kapital und dauerhafte Pflege.

Fazit

Die Idee hinter den Bitcoins ist sehr innovativ. Als dezentrale Währung weist der Bitcoin einerseits eine Unabhängigkeit und andererseits das Potenzial großer Schwankungen auf. Aufgrund der hohen Nachfrage und Bekanntheit ist der Bitcoin eine verhältnismäßig teure Kryptowährung. Das Nutzerverhalten beeinflusst somit den Bitcoin - je mehr Personen in Bitcoins investieren, desto stärker und sicherer wird die digitale Währung.

Es darf nicht vergessen werden, dass Kryptowährungen immer eine Risikoanlage sind. Wenn eine Investition in Bitcoins also in Frage kommt, sollte nur "überschüssiges" Geld investiert werden, dessen Verlust in Kauf genommen werden kann. Da Bitcoins nur in Ausnahmefällen als Zahlungsmittel fungieren, eignen sie sich derzeit nicht als Geldanlage. Wer in Bitcoins investieren möchte, sollte die Entwicklung der Thematik dauerhaft verfolgen und sich stets auf den aktuellen Stand bringen.

Bildquelle: Mironov/ 123rf.com

Einzelnachweise (8)

1. Nakamoto, S. 2008. Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System.
Quelle

2. Kollmann, T. Kryptographie
Quelle

3. Bergmann, C. 2014. Die Bitcoin-Infothek.
Quelle

4. 2020. Der Bitcoin ist so teuer wie noch nie - 66 Prozent der Bundesbürger sind skeptisch.
Quelle

5. futurum bank AG. Was ist die 2-Step-Verfication / 2-Faktor-Authentifizierung?
Quelle

6. Gerwan GmbH. SSL Verschlüsselung.
Quelle

7. Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. 2013. Bitcoins: Aufsichtliche Bewertung und Risiken für Nutzer.
Quelle

8. Wuppertaler Rundschau. 2019. Vor- und Nachteile von Ethereum gegenüber Bitcoin.
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

White Paper
Nakamoto, S. 2008. Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System.
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Lexikon
Kollmann, T. Kryptographie
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Blog-Artikel
Bergmann, C. 2014. Die Bitcoin-Infothek.
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Studie
2020. Der Bitcoin ist so teuer wie noch nie - 66 Prozent der Bundesbürger sind skeptisch.
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Lexikon
futurum bank AG. Was ist die 2-Step-Verfication / 2-Faktor-Authentifizierung?
Gehe zur Quelle
Lexikon
Gerwan GmbH. SSL Verschlüsselung.
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Artikel
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. 2013. Bitcoins: Aufsichtliche Bewertung und Risiken für Nutzer.
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Artikel
Wuppertaler Rundschau. 2019. Vor- und Nachteile von Ethereum gegenüber Bitcoin.
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Testberichte