Zuletzt aktualisiert: 23. Juni 2021

Der Bitcoin ist die älteste und wichtige Kryptowährung auf dem virtuellen Markt. Obwohl die Einführung des Bitcoins bereits zwölf Jahre zurückliegt und seitdem viele andere Kryptowährungen eingeführt wurden, ist der Handel mit Bitcoins immer noch stark präsent. Gerade seine Bekanntheit garantiert die Beibehaltung der Nachfrage an Bitcoins.

Wenn du allerdings einen Gewinn durch den Verkauf von Bitcoins erzielen willst, sind einige Aspekte zu beachten. Deswegen wollen wir dir beim Handel mit Bitcoins weiterhelfen, indem wir die meist gefragten Fragen beantworten. Zudem geben wir dir einige Tipps und Tricks, wie du den Verkauf von Bitcoins richtig gestaltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Der Handel mit der Kryptowährung, Bitcoin, läuft dezentral und ohne Einfluss des Staates oder anderen Institutionen ab.
  • Bitcoins lassen sich leicht auf diversen Webseiten kaufen und verkaufen, ohne lange Registrierungsprozesse durchlaufen zu müssen.
  • Bitcoins lassen sich in jeder gewünschten Währung umtauschen und auszahlen. Dabei bieten viele Webseiten unterschiedliche Auszahlungsarten an.

Hintergründe: Was du über Bitcoins wissen solltest

Um mit Bitcoins auf dem digitalen Markt handeln zu können, müssen einige Aspekte beachtet werden. Damit du von einem Kauf oder Verkauf von Bitcoins profitieren kannst, wollen wir dir einige Fragen zu diesem Thema beantworten und dir die nötigsten Hintergründe bezüglich dieses Thema aufweisen.

Was ist der Bitcoin?

Der Bitcoin ist eine Kryptowährung auf Basis eines dezentral organisierten Buchungssystem. Dabei werden Zahlungen digital legitimiert und über ein Netz gleichberechtigter Rechner abgewickelt. Um mit Bitcoins digital handeln zu können, muss man sie entweder kaufen oder verkaufen. Der Eigentum an Bitcoins wird durch digitale Brieftaschen nachgewiesen.

Der Vorteil an Bitcoins ist, dass sie gegen andere Zahlungsmittel getauscht werden können. Allerdings muss bei dem Warenaustausch immer der aktuelle Wechselkurs, der von aktuellen Kursschwankungen abhängig ist, berücksichtigt werden. Gerade dieser Möglichkeit eines Warentausches, macht den Kauf und Verkauf von Bitcoins attraktiv. Da ihnen so ein bestimmter Wert zugeschrieben werden kann.

Warum ist der Bitcoin die wichtigste Kryptowährung ?

Als Kryptowährung werden alle digitale Zahlungsmittel, die auf kryptografischen Werkzeugen wie Blockchain und digitalen Signaturen basieren, bezeichnet. Dabei handelt es sich nicht um Währungen im eigentlichen Sinne. Zudem funktionieren Kryptowährungen unabhängig von Banken oder Staaten. Als erste Kryptowährung wurde die Bitcoin 2009 eingeführt und ist seither an der Spitze der Kryptowährungen.(1)

Der Bitcoin ist die älteste und bekanntest Kryptowährung auf dem Markt.

Der Erfolg der Bitcoin zeichnet sich dadurch aus, das er die höchste Liquidität im Raum hat. Das heißt, dass sich beim Kauf und Verkauf von Bitcoins immer Anbieter und Nachfrager finden lassen. Zudem weist der Bitcoin häufig hohe Kursentwicklungen auf, die durch die Nachfrage danach garantiert wird.

Warum handelt man mit Bitcoins?

Bitcoins ziehen immer wieder neue Inverstoren an, um mit diesen zu handeln. In Anbetracht seiner Vorteile, ist die hohe Nachfrage an Bitcoins nicht überraschend. Bitcoins sind dezentral, d.h. der Handel wird nicht durch Banken oder Institutionen kontrolliert. Und dennoch sind sie legal.

Auch wenn der Handel zunächst kompliziert erscheint, ist er dennoch bei genauerem Hinsehen einfach gestaltet. Denn es bieten sich unterschiedliche Webseiten mit nötigen Informationen an, damit du beim Kauf oder Verkauf alles notwendige berücksichtigst. Oft reicht eine Registrierung auf einer Handelswebseite für Kryptowährungen aus.

Außerdem sind Bitcoins durch eine Obergrenze von Inflationen geschützt. Dementsprechend verliert der Bitcoin nicht so schnell an Wert wie andere Währungen. Zudem erfolgen die Transaktionen deutlicher schneller als mit anderen Geldmitteln.

Wie handelt man mit Bitcoins?

Um Bitcoins kaufen oder verkaufen zu können, wird ein Konto auf einer Handelsseite benötigt. Dabei handelt es sich oft um Bitcoinbörsen. Hierbei werden oft persönliche Daten sowie eine E-Mail Adresse und ein Passwort gebraucht. Oft muss das Konto verifiziert werden, dies kann allerdings einige Tage dauern.

Um dann mit Bitcoins handeln zu können, ist es notwendig ein Wallet anzulegen, hierbei handelt es sich um eine virtuelle Geldbörse. Das Wallet dient dann dazu deine Bitcoins darauf zu speichern und sie später verkaufen zu können. Dann stellst du auf der von dir ausgesuchten Börse ein Trade dar. Also du gibst an wie viele Bitcoins du verkaufen möchtest und stellst die Bedingungen zur Glattstellung fest.

Welche Faktoren beeinflussen den Bitcoins-Kurs?

Die positiven Aspekte beim Handel mit Bitcoins bieten attraktive Möglichkeiten für mögliche Käufer und Verkäufer, allerdings ist es riskant auf dem Bitcoin-Markt zu spekulieren. Der Grund hierfür ist, dass auf dem Markt rund um die Uhr operiert wird, weshalb es öfter zu Kursschwankungen kommen kann.

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Auch wenn der Handel mit Bitcoins einfach erscheint, kann es dennoch zu Kursschwankungen kommen, die den Wert der Bitcoins beeinflussen. (Bildquelle: Chris Liverani / Unsplash)

Dabei beeinflussen unterschiedliche Faktoren die Kursschwankungen. Vergleicht man beispielsweise den Kryptowährungsmarkt mit dem Goldmarkt erkennt man den Größenunterschied. Auf dem Kryptowährungsmarkt werden kleinere Summen gehandelt als auf dem Goldmarkt. Diese kleineren Summen führen allerdings zu Preisschwankungen.

Zudem stellen Bitcoins eine begrenzte Ressource dar und deren Erzeugung unterliegen strengen Regeln. Außerdem werden Bitcoin-Kurse stark von positiven und negativen Schlagzeilen beeinflusst. (2) Diese wiederum haben einen Einfluss auf die Nachfrage und das Angebot von Bitcoins, da sich einige nicht trauen Kryptowährung zu kaufen oder zu verkaufen.

Wann sind Gewinne aus Bitcoin steuerfrei?

Ob man Steuern bei einer Gewinnerzielung durch den Verkauf von Bitcoins zahlen muss und wie hoch diese am Ende sind, hängt von zwei Faktoren ab. Einerseits von der Höhe des Gewinns und andererseits von der Haltedauer der Währung, also die Zeitspanne zwischen dem Kauf und Verkauf von Bitcoins.

Bei einer Haltedauer von mindestens einem Jahr und bei einem Gewinn bis zu 600 € innerhalb eines Jahres, ist der Gewinn steuerfrei.

Dabei gilt grundsätzlich, dass bei einer Haltedauer ab einem Jahr keine Steuern bei einem Gewinn gezahlt werden unabhängig davon wie hoch der Gewinn ist. Wenn du allerdings innerhalb von einem Jahr deine Bitcoins verkaufst und ein Gewinn von über 600€ erzielst, dann wird dieser versteuert. Alle darunter liegenden Beträge allerdings nicht.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, empfiehlt es sich hier, deine Bitcoins mindestens ein Jahr zu halten bis du sie weiter verkaufst. Denn so kann dein Gewinn hoch ausfallen, ohne dass du einen Verlust durch eine Versteuerung machst.

Wie kann man seine Bitcoins in Euro auszahlen lassen?

Damit du deine Bitcoins in Euro auszahlen lassen kannst, musst du deine Bitcoins erstmal verkaufen. Dafür registrierst du dich auf einer Webseite, auf der man mit Kryptowährungen handeln kann. Hast du ein Konto erstellt, musst du ein Wallet anlegen, dabei handelt es sich um eine virtuelle Geldbörse, auf der du deine Bitcoins oder andere Kryptowährungen speicherst.

Dann transferierst du deine Bitcoins auf deinem Wallet, dabei musst du die Anzahl deiner Bitcoins angeben. Befinden sich deine Bitcoins auf deinem Wallet, hast du die Möglichkeit diese auf der jeweiligen Webseite zu verkaufen. Diese kannst du dann in deiner gewünschten Währung auszahlen lassen. Je nach Webseite werden unterschiedliche Auszahlungsmöglichkeiten angeboten, wie Banküberweisung oder PayPal. (3)

Welche Vor- und Nachteile ergeben sich durch den Handel mit Bitcoins?

Der Handel von Bitcoins bietet unterschiedliche Vorteile. Zumal handelt es sich um einen dezentralen Handelsmarkt, der weder von Banken noch vom Staat kontrolliert wird. Der Handel erfolgt außerdem oft direkt ohne lange Wartezeiten, d.h. sobald du ein Konto auf einer Kryptobörse oder Handelswebseite hast, kannst du direkt mit dem Kauf oder Verkauf loslegen.

Auch das Registrieren auf den Plattformen ist einfach gestaltet. Zudem bietet der Bitcoin die Möglichkeit durch den Verkauf dieser Kryptowährung einen Gewinn zu erzielen und diesen dann in eine andere Währung wie dem Euro umzutauschen. Der Gewinn ist dabei nicht versteuert wenn man seine Bitcoins mindestens ein Jahr lang hält.

Vorteile
  • dezentraler Handel
  • direkter Handel ohne lange Wartezeiten
  • einfacher Handel durch diverse Kryptobörsen und Webseiten
  • Umtausch und Auszahlung in andere Währungen
  • Erzielen von Gewinn ohne Versteuerung
Nachteile
  • starke Kursschwankungen
  • sinkende Nachfrage
  • kein Schutz in der Krisenzeit
  • keine direkte Währung

Auch wenn der Bitcoin attraktive Möglichkeiten anbietet, sind dennoch einige negative Aspekte erkennbar. Dadurch, dass der Bitcoin sich auf einem dezentralen Markt aufhält, kann er bei Krisenzeiten nicht gesichert werden. Dies führt wiederum zu Kursschwankungen, die den Wert der Bitcoins beeinflussen. Nicht nur der Bitcoinwert wird durch die Kursschwankungen beeinflusst, sondern auch dem Markt an sich.

Sinkt der Kurs stark ab, dann sinkt die Nachfrage der Bitcoins und das Angebot steigt. Demnach etabliert sich ein Angebotsüberschuss auf den kryptografischen Markt, ohne potenzielle Abnehmer zu erwerben. Zudem muss man bedenken, dass der Bitcoin keine direkte Währung ist und nicht als Zahlungsmittel in Restaurants, Online-Shops, Geschäften und co. verwendet werden kann.

Wo kann man Bitcoins verkaufen?

Wenn sie Bitcoins verkaufen wollen, dann lässt sich das über Online-Peer-to-Peer Transaktion, über die Börse oder den direkten Handel realisieren. Zudem bieten auch diverse Webseiten den Verkauf von Bitcoins auf. Einige dieser Webseiten und wie sie den Verkauf jeweils gestalten, wollen wir dir im Folgenden vorstellen.

  • Bitpanda: Bei einem Direktverkauf von Bitcoins, musst du dich mit deinen persönlichen Daten, sowie einer E-Mail Adresse und einem Passwort anmelden. Die Auszahlung erfolgt dann durch eine Überweisung, über PayPal oder auch in Form von Amazon-Gutscheinen.
  • Coinbase: Damit du dich registrieren kannst, werden auch auf dieser Seite deine Daten benötigt. Hier ist es allerdings notwendig, dein Bankkonto mit deinem Coinbase-Konto zu verknüpfen, denn erst so ist ein seriöser Kauf und Verkauf von Bitcoins möglich. Coinbase ist zudem auch als App erhältlich, sodass du zu jeder Zeit auf den neuesten Stand bist.
  • Anycoindirect: Um Bitcoins verkaufen zu können, musst du ein Account erstellen und verifizieren. Empfohlen wird hier ein Wallet zu erstellen. Du kannst sofort deine Bitcoins verkaufen. Eine Auszahlung erfolgt hier über PayPal oder Überweisung.
  • Btcdirect: Diese Webseite bietet dir nicht nur die Möglichkeit Bitcoins zu kaufen oder zu verkaufen, sondern informieren dich ausreichend wie du beim Handel mit Bitcoins vorgehst. Für die Registrierung musst du lediglich deine E-Mail Adresse angeben. Dann musst du angeben wie viele Bitcoins du verkaufen möchtest, die Auszahlung erfolgt dann über Banküberweisung.
  • Bitcoin-Treff: Um dich auf der Seite registrieren zu können, benötigst du eine E-Mail Adresse und ein Passwort. Die Seite ist für den direkten Handel gedacht. Demnach musst du eine Anzeige hochstellen, die Geldübergabe erfolgt dann persönlich.

Fazit

Der Handel mit Bitcoins bietet attraktive Möglichkeiten auf dem Kryptowährungsmarkt. Insbesondere für Einsteiger kann der Handel mit Bitcoins eine gute Alternative sein als vergleichsweise mit anderen Geldanlagen. Zudem lassen sich aufgrund seiner Bekanntheit immer Anbieter und Nachfrager finden, die den kryptografischen Markt aufrecht erhalten.

Trotz des einfachen Handels sind Bitcoins nicht von Kursschwankungen geschützt. Wenn du also Bitcoins verkaufen willst, ist es immer ratsam Up-to-Date zu sein und auch auf dem Bitcoinmarkt alles im Blick zu haben, sodass du auch einen Gewinn erzielen kannst.

Bildquelle: André Francois McKenzie/ Unsplash

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