Zuletzt aktualisiert: 31. März 2021

Die Covid-19-Pandemie hat viele Menschen nicht nur gesundheitlich, sondern auch wirtschaftlich hart getroffen. Dabei stehen Unternehmen und besonders Selbständige wie Künstler oder Freiberufler teilweise vor der größten finanziellen Herausforderung ihres bisherigen Geschäftslebens. Genau dabei sollen sie jedoch mit entsprechenden Mitteln unterstützt werden.

Die Corona-Hilfen für Unternehmen und Selbstständige waren ursprünglich nur für einige Monate gedacht, wurden aber mittlerweile verlängert. In diesem Artikel haben wir für dich die wichtigsten aktuellen Informationen zu den Hilfen zusammengefasst. Dazu zählen unter anderem auf welche du Anspruch hast, auf was du bei der Beantragung achten sollst und wer deine wichtigsten Ansprechpartner sind.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die hier angesprochenen Corona Hilfen bestehen aus finanziellen Mitteln um Unternehmen und Selbstständige, die von der Krise betroffen sind, zu unterstützen.
  • Anspruch auf Unterstützung haben nicht nur direkt, sondern auch indirekt Betroffene, wenn diese einen Großteil ihres Umsatzes mit direkt Betroffenen Kunden erwirtschaften.
  • Die Beantragung der Hilfen erfolgt fast ausschließlich über die Online-Plattform des Bundes, wobei einige Hilfen bereits nur noch bis zum 31. März 2021 beantragt werden können.

Hintergründe: Woraus besteht die Corona-Hilfe und wie verläuft das Beantragen?

Die angesprochenen Hilfen bezieht sich in erster Linie auf den finanziellen Bereich. Es handelt sich dabei jedoch nicht nur um den Erhalt entsprechender Geldbeträge, sondern umfasst beispielsweise auch steuerliche Begünstigungen für die Betroffenen.

Welche Hilfen stehen mir zu und wie kann ich diese beanspruchen?

Die finanziellen Hilfen sind grundsätzlich für Solo-Selbständige, Unternehmen, Vereine, gemeinnützige Unternehmen aber auch Freiberufler gedacht, die von der zeitweisen Schließung durch COVID-19 betroffen sind. Die Bundesregierung unterscheidet dabei zwischen:

  • außerordentliche Wirtschaftshilfe oder auch November- / Dezemberhilfe,
  • Überbrückungshilfe,
  • und Neustarthilfe.

Aufgrund der Verlängerung der Corona-Maßnahmen ist vorerst eine Unterstützung bis Ende Juni 2021 vorgesehen. Somit können Selbstständige und auch Unternehmen bis dahin ihre Anträge stellen. Die Hilfen sollen die finanzielle Lage der Unternehmen oder eben auch von Selbstständigen stabilisieren. Ansonsten wären die Aufnahme von Firmenkrediten und Krediten für Selbstständige fast schon unvermeidbar.

Da sich die verschiedenen Hilfen nicht nur in den Voraussetzungen, sondern auch in anderen Punkten unterscheiden können, haben wir im Folgenden die wichtigsten Informationen für dich zusammengefasst.(2)

Was steckt hinter der November- / Dezemberhilfe?

Wie der Name schon sagt, beziehen sich diese Hilfen auf die finanziellen Einbußen aus den Monaten November und Dezember 2020. Die Höhe der Hilfen orientiert sich dabei an deinem Umsatz dieser Monate im Jahr 2019 und kann bis zu 75 Prozent des jeweiligen Monats betragen. Als Obergrenze gelten dabei jedoch 2 Millionen Euro, ohne dass das Unternehmen zusätzlich einen Verlust vorweisen muss.

Zudem besteht die Möglichkeit für Solo-Selbständige und auch für junge Unternehmen (seit weniger als 1 Jahr bestehend) die Hilfe am durchschnittlichen Wochenumsatz des vergangenen Jahres zu berechnen.(2)

Wann habe ich Anspruch auf die Hilfe?

Sie richtet sich an Solo-Selbstständige, Unternehmen, Vereine und gemeinnützige Unternehmen. Davon können jene die Hilfe beanspruchen, welche entweder direkt oder indirekt von der Krise betroffen sind.

Besonders die Tourismus- und Gastronomiebranche hat es aufgrund der Krise und der notwendigen Schließungen hart getroffen. (Pexels.com / Tim Mossholder)

Direkt betroffen sind alle Betriebe die wegen der Beschlüsse von Oktober und November komplett schließen mussten. Dazu zählen beispielsweise Bars, Fitnessstudios oder Veranstaltungsorte. Indirekt betroffen hingegen sind jene, die nicht wegen der Beschlüsse schließen mussten, sondern aufgrund der direkt Betroffenen ihre Kunden verloren.

Dabei ist jedoch zu beachten, dass du nur dann als indirekt betroffen anerkannt wirst, wenn du mindestens 80 Prozent deiner Umsätze mit direkt Betroffenen erwirtschaftest. Es ist kein direkter Austausch von Waren oder Dienstleistungen notwendig, aber die Abhängigkeit muss gegeben sein.(2)

Wie verläuft die Beantragung?

Sowohl für die November- als auch die Dezemberhilfe kann der Antrag eigenständig online ausgefüllt werden. Dafür musst du jedoch Solo-Selbstständiger sein, darfst nicht mehr als 5.000 € an Hilfe beantragen und du darfst noch um keine Überbrückungshilfe angesucht haben.

Solltest du einen dieser Punkte nicht erfüllen können, muss die Beantragung über einen Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater erfolgen. In beiden Situationen ist die Beantragung jedoch nur noch bis zum 30. April 2021 möglich.

Weitere Informationen & Auszahlung

Ist dein Betrieb ein Restaurant, so betrifft dich möglicherweise eine Sonderregelung. Und zwar gilt als Berechnungsgrundlage für die Hilfe nur der Umsatz, der effektiv im Restaurant gemacht wurde. Also die Art Umsatz, die zurzeit nicht erwirtschaftet werden kann. Da die meisten Restaurants mittlerweile durch Liefern ihren Umsatz wieder steigern konnten, beträgt die Hilfe auch nur noch 75 Prozent des Umsatzes, der eben nicht im Restaurant erwirtschaftet werden kann.

Die Auszahlung der beantragten Summen erfolgt bereits seit Anfang Februar.

Zusätzlich sollte dir bewusst sein, dass dir andere bereits erhaltene Hilfen für diese zwei Monate angerechnet werden. Dazu zählen unter anderem Kurzarbeitergeld oder auch die Überbrückungshilfe.

Außerdem werden die Umsätze, die du während geschlossenem Betrieb erzielst, angerechnet, wenn diese 25 Prozent der Berechnungsgrundlage übersteigen.

Während zu Beginn eine Abschlagszahlung der vollständigen Summe ausgezahlt wird (bis zu 50.000 €), sollte der vollständige Betrag innerhalb einiger Wochen folgen.(2)

Was versteht man unter der Überbrückungshilfe?

Als Überbrückungshilfe gelten finanzielle Hilfen, die ursprünglich für den Zeitraum von Juni bis August 2020 gedacht waren (Überbrückungshilfe I). Da die Pandemie jedoch mittlerweile weit darüber hinaus geht, wurde die Überbrückungshilfe bereits zwei Mal verlängert (Überbrückungshilfe II und III).

Anspruch auf diese Hilfe haben Freiberufler, Solo-Selbstständige und Unternehmen, die besonders schwer von den beschlossenen Maßnahmen betroffen sind. Dabei besteht für dich die Möglichkeit alle drei Hilfen zu beantragen, wenn du über den gesamten Zeitraum von Juni 2020 bis heute von der Corona-Krise betroffen bist.

Generell gilt: abhängig vom Umsatz während der Fördermonate kann es sein, dass du entweder noch zusätzliche finanzielle Hilfe bekommst, oder einen Teil zurückzahlen musst. Sind deine Umsatzeinbußen höher als erwartet, besteht die Möglichkeit auf zusätzliche Hilfe. Sind diese niedriger als erwartet kann es auch sein, dass du bereits erhaltene Zahlungen zurückzahlen musst.(2)

Überbrückungshilfe II

Die Überbrückungshilfe II betrifft den Zeitraum September bis Dezember 2020 und betrifft Einzelhandel- und Dienstleistungsbetriebe. Die Beantragung erfolgt ebenfalls online und kann noch bis zum 31. März 2021 erfolgen.(3)

Auch hier gibt es einige Voraussetzungen, die du erfüllen musst, um diese Hilfe beanspruchen zu können. Und zwar musst du:

  • entweder zwei Monate hintereinander Umsatzeinbußen von mindestens 50 Prozent zwischen April und August 2020,
  • oder einen um 30 Prozent geringeren Gesamtumsatz in dem gesamten Zeitraum nachweisen können,
  • und auf jeden Fall zusätzlich aufgrund der Krise auch entsprechende Verluste gemacht hast.

Die Höhe der Hilfe hängt dabei von deinen fixen Betriebskosten pro Monat ab. Dabei deckt die Hilfe zwischen 40 und 90 Prozent dieser Kosten pro Monat ab, beträgt aber gleichzeitig maximal 50.000 €.(2)

Überbrückungshilfe III

Diese kann von Unternehmen beansprucht werden, die 30 Prozent Umsatzeinbußen pro Monat im entsprechenden Zeitraum vorweisen können. Dieser ist in diesem Fall November 2020 bis Juni 2021.(4)

Kombination von Überbrückungshilfe III und November-/ Dezemberhilfe ist nicht möglich.

Solltest du bereits die November- oder Dezemberhilfe beansprucht und erhalten haben, bekommst du die Überbrückungshilfe III erst ab Januar 2021.

Die Auszahlung ist auf 1,5 Millionen Euro pro Monat begrenzt, wobei die Gesamtsumme mit zwei Sonderregelungen verknüpft ist. Erhältst du insgesamt weniger als 2 Millionen Euro musst du keine Verluste nachweisen. Erhältst du jedoch insgesamt mehr als 2 Millionen Euro musst du nachweisen, dass du auch Verluste gemacht hast.

Du hast außerdem die Möglichkeit vor Auszahlung der Gesamtsumme einen Abschlag von bis zu 100.000 € pro Monat vom Bund (400.000 € insgesamt) zu erhalten. Bei dieser Hilfe musst du außerdem beachten, dass du sie nicht für beliebige Kosten verwenden darfst, sondern dass die Verwendung geregelt ist. Und zwar darf die Überbrückungshilfe nur verwendet werden für:

  • fixe Betriebskosten,
  • Umbauten wie Digitalisierung, Modernisierung und Renovierung im Rahmen von 20.000 €,
  • Abschreibung von Wirtschaftsgütern von bis zu 50 Prozent,
  • sowie für Marketing- und Werbekosten. (3)

In der folgenden Tabelle haben wir dir noch einmal die zeitlichen Unterschiede zwischen den einzelnen Überbrückungshilfen herausgearbeitet und für dich zusammengefasst:

Zeitraum den sie betrifft
Überbrückungshilfe I Juni 2020 bis August 2020
Überbrückungshilfe II September 2020 bis Dezember 2020
Überbrückungshilfe III November 2020 bis Juni 2021

Bist du zusätzlich im Einzelhandel tätig, darfst du diese Hilfe außerdem zur Deckung von Wertverlusten von saisonalen und unverkäuflichen Waren verwenden. Das gilt jedoch nur unter der Voraussetzung, dass du im Jahr 2019 einen Gewinn erwirtschaftet und im Jahr 2020 einen Verlust gemacht hast. Ebenfalls musst du als direkt Betroffener gelten.(4)

Welche weiteren Hilfen gibt es?

In Bezug auf finanzielle Hilfen nehmen die November-/Dezemberhilfe und die Überbrückungshilfe die vermutlich wichtigste Position ein. Es gibt jedoch auch noch weitere zusätzliche Unterstützung die teilweise in den großen Hilfen enthalten sind.

Neustarthilfe

Mit der kompletten Bezeichnung "Neustarthilfe für Solo-Selbstständige" ist diese Teil der Überbrückungshilfe III. Sie ist vor allem für Künstler und Künstlerinnen gedacht, soll aber auch generell allen Solo-Selbstständigen helfen, die geringe bis keine Fixkosten haben.

Die Beantragung erfolgt wie auch die anderen online und der Anspruch ist ebenfalls an bestimmte Voraussetzungen gebunden. Ist dein Umsatz zwischen Januar und Juni 2021 um mindestens 60 Prozent niedriger, als in einem ausgewählten sechsmonatigen Zeitraum in 2019, erhältst du eine einmalige Betriebskostenpauschale von bis zu 7.500 €.

Ist dein Umsatz im Jahr 2021 zwischen Januar und Juni jedoch um 40 Prozent höher als aus dem sechsmonatigen Zeitraum in 2019, sind Teile der Hilfe zurückzuzahlen. Generell darf die Summe aus Umsatz und erhaltener Neustarthilfe nicht höher sein als 90 Prozent des Umsatzes aus dem genannten Zeitraum in 2019 sein.(3, 4)

Steuerliche Begünstigungen

Im Fokus steht dabei die Möglichkeit um Aufschub der bereits fälligen und anfallenden Steuer anzusuchen. Das kannst du entweder selbst beim Finanzamt oder über deinen Steuerberater erledigen. Um einen Aufschub kannst du unter anderem für Steuerschulden aus Einkommens-, Körperschafts- und Umsatzsteuer bis Ende 2020 ansuchen.

Die jeweiligen Begünstigungen gelten für alle direkt betroffenen Selbstständigen und Unternehmen. In erster Linie ist es dabei wichtig die Steuervorauszahlungen an den geänderten Gewinn anzupassen.

Zu den wichtigsten Begünstigungen zählt aber der Verlustrücktrag. Dabei ist es noch bis 31. März 2021 möglich, dass du Steuervorauszahlungen aus dem Jahr 2019 zurückholen kannst. Voraussetzung dafür ist, dass du pauschal einen Verlust für das Jahr 2020 ermittelst. Und das am besten in Zusammenarbeit mit deinem Steuerberater.(4)

Mietminderung von Geschäftslokalen

Dank einer beschlossenen Regelung vom Bundestag hast du aktuell eine gestärkte Verhandlungsposition gegenüber dem Vermieter deiner Geschäftslokale. Da die aktuelle Krise als eine Störung der Geschäftsgrundlage beschrieben werden kann, hast du durch die Regelung ein Anrecht auf Mietminderung. Allerdings nur, wenn du dein Geschäft aufgrund der Maßnahmen komplett schließen musstest.

Wer sind meine wichtigsten Ansprechpartner?

Deine wichtigsten Ansprechpartner sind vor allem deine Bank, also dein entsprechender Bankberater, und dein Steuerberater. Zudem zählen auch deine Mitarbeiter, Kunden, Lieferanten und Vermieter zu den wichtigen Ansprechpartnern. Vor allem da du mit diesen über einen entsprechenden Aufschub von Forderungen oder Verbindlichkeiten sprechen kannst.

Ein regelmäßiger Austausch mit all deinen Ansprechpartnern verschafft dir den notwendigen Überblick über die Unternehmenssituation. (August de Richelieu / Pexels.com)

Die wichtige Rolle deiner Hausbank steht dabei vor allem in Verbindung mit den Anträgen der Förderprogramme. Denn diese laufen meistens über eben solche Banken. Die Santander Bank bietet beispielsweise ein gutes Gesamtpaket an und kann mit den ein oder anderen Vorteilen gegenüber anderen Banken punkten.

Dein Steuerberater hingegen ist vor allem für die steuerlichen Begünstigungen aber auch für die Berechnung deines generellen Finanzbedarfs sehr hilfreich. Im Grunde hilft er dir also bei der Berechnung der Höhe, der für dich notwendigen Kredite/Hilfen und kann dir den ein oder anderen Tipp für die Steuererklärung geben.

Als Freiberufler oder Solo-Selbstständiger ohne Steuerberater kommt zu den bereits genannten zusätzlich noch das Finanzamt als Ansprechpartner hinzu. Bist du nämlich komplett selbstständig unterwegs, ist der Sachbearbeiter beim Finanzamt deine erste Ansprechperson, wenn es um Steuerzahlungen geht.(6)

Welche zusätzlichen Informationen sind noch wichtig?

Da wir uns in diesem Beitrag auf die wichtigsten Informationen zum Thema Corona Hilfe für Selbstständige konzentrieren, sind die großen Themenbereiche begrenzt. Damit du jedoch auch noch weitere essenzielle Informationen bekommst, haben wir diese für dich im folgenden Abschnitt kurz zusammengefasst.

Programme der KfW

Die staatliche Förderbank KfW hat speziell für die Unternehmen, die aufgrund der Covid-19-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind das Sonderprogramm 2020 gestartet. Anspruch auf die Unterstützung durch dieses Programm haben Unternehmen, Solo-Selbständige und auch Kleinunternehmen bis zu 10 Beschäftigten. Die Beantragung läuft über die jeweilige Hausbank.(3)

Teilweise Rückzahlung der Hilfen

Wie bereits in einigen Punkten kurz angesprochen kann es unter bestimmten Voraussetzungen vorkommen, dass du die erhaltenen Hilfen zumindest teilweise zurückzahlen musst. Das hängt in erster Linie davon ab wie stark du bzw. dein Unternehmen von der Krise betroffen ist.

Bist du direkt betroffen und musstest dein Unternehmen über den gesamten Zeitraum der Krise schließen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass du einen Teil der erhaltenen finanziellen Mittel zurückzahlen musst sehr gering. Warst oder bist du jedoch nicht von einer vollständigen Schließung betroffen, kann es sein, dass du aufgrund der Höhe deines erwirtschafteten Umsatzes etwas zurückzahlen musst.(5)

Verwendung der Hilfen

Einige der Hilfen sind in Bezug auf ihre Verwendung bereits genau geregelt. Generell gilt jedoch, dass die finanziellen Hilfen dafür verwendet werden, um Liquiditätsengpässe zu überwinden. Dazu zählt in erster Linie die Kostendeckung von eingekauften Waren oder anfallenden Mieten sowie die Tilgung von fälligen Krediten.

Für andere anfallende Kosten gibt es zum Teil Alternativen. Insbesondere für Personalkosten ist beispielsweise Kurzarbeitergeld eine viel genutzte Möglichkeit um die Kosten zumindest für einen entsprechenden Zeitraum senken zu können.(2)

Hilfe für Start-ups

Generell gibt es keine Unterscheidung zwischen Start-ups und anderen Unternehmen bezüglich der Hilfen. Start-ups sind jedoch häufig noch nicht so lange im Geschäft und können deshalb oftmals nicht die notwendigen Zahlen oder Gewinne/Verluste vorlegen, welche für entsprechende Hilfen notwendig sind.

Für Start-ups wurde deshalb vom Bund ein spezielles Unterstützungsprogramm konzipiert, welches über finanzielle Mittel in Höhe von 2 Milliarden Euro verfügt und bis Ende Juni 2021 aktiv ist. Diese Hilfen bestehen dabei in erster Linie aus Zuschüssen für Kapitalfonds, für die Finanzierung eben solcher Start-ups.(3)

Fazit

Die Corona Hilfen für Selbstständige sind eine wichtige Möglichkeit um die Wirtschaftlichkeit und generell das Bestehen von Unternehmen während der Corona-Krise zu sichern. Sie sind jedoch nur eine vorübergehende Möglichkeit um Kosten zu decken und die Liquidität der Unternehmen für eine entsprechende Zeit aufrechtzuerhalten.

Ob Hilfe oder Förderung, die direkt und indirekt Betroffenen Unternehmen und Selbständigen sind aktuell auf diese finanziellen Mittel angewiesen. Wenn du die entsprechenden Voraussetzungen erfüllst und du diese rechtzeitig beantragst stehen die Chancen gut, dass du zusätzliche finanzielle Mittel bekommst.

Bildquelle: Nataliya Vaitkevich / Pexels

Einzelnachweise (6)

1. Eilinghoff, D. (2021). Corona: Wie Selbstständige und Unternehmen die Krise überbrücken. Retrieved 17 March 2021, from https://www.finanztip.de/coronavirus/hilfe-fuer-selbststaendige-und-unternehmen/
Quelle

2. Unterstützung für Selbstständige und Unternehmen. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010
Quelle

3. Informationen für Soloselbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/soloselbststaendige-freiberufler-kleine-unternehmen.html
Quelle

4. Über­brückungs­hil­fe ver­ein­facht und ver­bes­sert. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert.html
Quelle

5. Corona-Soforthilfen für Selbstständige. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.fuer-gruender.de/blog/corona-hilfen-zuschuss-fuer-selbststaendige/
Quelle

6. Corona-Hilfen für Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen. (2020). Retrieved 17 March 2021, from https://www.jimdo.com/de/magazin/corona-hilfen-fuer-selbststaendige-kleine-unternehmen/
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Corona: Wie Selbstständige und Unternehmen die Krise überbrücken.
Eilinghoff, D. (2021). Corona: Wie Selbstständige und Unternehmen die Krise überbrücken. Retrieved 17 March 2021, from https://www.finanztip.de/coronavirus/hilfe-fuer-selbststaendige-und-unternehmen/
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Unterstützung für Selbstständige und Unternehmen
Unterstützung für Selbstständige und Unternehmen. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/info-unternehmen-selbstaendige-1735010
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Informationen für Soloselbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte
Informationen für Soloselbständige, Freiberufler und kleine Unternehmen bis zehn Beschäftigte. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Coronavirus/soloselbststaendige-freiberufler-kleine-unternehmen.html
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Über­brückungs­hil­fe ver­ein­facht und ver­bes­sert.
Über­brückungs­hil­fe ver­ein­facht und ver­bes­sert. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2021-01-19-ueberbrueckungshilfe-verbessert.html
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Corona-Soforthilfen für Selbstständige
Corona-Soforthilfen für Selbstständige. (2021). Retrieved 17 March 2021, from https://www.fuer-gruender.de/blog/corona-hilfen-zuschuss-fuer-selbststaendige/
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Corona-Hilfen für Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen.
Corona-Hilfen für Freiberufler, Selbstständige und kleine Unternehmen. (2020). Retrieved 17 March 2021, from https://www.jimdo.com/de/magazin/corona-hilfen-fuer-selbststaendige-kleine-unternehmen/
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