Zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2020

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Jeder der eine Drohne besitzt, weiß, dass man Verantwortung zu tragen hat um die Drohne richtig zu Steuern, damit niemand zu verletzt wird. Ein Absturz kann schnell einmal fatale Folgen haben.

Es ist daher immer besonders wichtig richtig abgesichert zu sein, dies gilt auch für eine Drohne. Bei einem Absturz kann nicht nur die Drohne selbst beschädigt werden, sondern auch Passanten, Autos oder Tiere. Das kann schnell sehr teuer werden.

In solchen Fällen kann eine Drohnenversicherung Abhilfe schaffen. Sie sichert nicht nur die betroffenen Schäden ab, sondern schützt gleichzeitig auch den Besitzer davor, sich finanziell zu ruinieren. Nachfolgend möchten wir daher einmal alle Eigenschaften einer Drohnenversicherung erläutern und beschreiben, welche Drohnen man versichern lassen kann. Außerdem nehmen wir die Versicherer unter die Lupe, die eine solche Police anbieten.




Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland existiert eine Versicherungspflicht für Fluggeräte aller Art. Darunter fallen auch Drohnen und sogenannte Multicopter. Die Pflicht zur Versicherung gilt auch, wenn du die Drohne nur im heimischen Garten starten lassen möchtest.
  • Anbieter für Drohnen-Versicherungen unterscheiden oftmals, ob du die Drohne privat oder gewerblich fliegen lassen möchtest. Vor Abschluss einer Versicherung musst du diese Angabe tätigen.
  • Mittlerweile gibt es viele Versicherungsgesellschaften, die sich auf Drohnen spezialisiert haben. Wichtig ist, dass bei den Tarifen auch die Gefährdungshaftung mit eingeschlossen ist.

Drohnenversicherung: Die Empfehlungen von Fitformoney

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Egal wo und in welcher Höhe sich deine Drohne befindet – mit der Drohnenversicherung von “helden.de” bist du gegen eine Vielzahl möglicher Versicherungsfälle versichert. Schäden, welche durch Flug- oder Wildtiere, extreme Wetterbedingungen oder auch feste Hindernisse verursacht werden, sind im Rahmen einer Gesamtsumme von 50 Million € gedeckt.

Auch wenn Dritte unmittelbar an einem Schadensfall beteiligt sind, greift diese Drohnenversicherung von “helden.de” im vollen Ausmaß. Dabei macht es keinen Unterschied, ob du eine anderen Person Schaden zugefügt hast oder jemand anderem beim Absturz die Steuerung überlassen hast. Nutzt du deine Drohne beruflich, kann dich jene Police auch gegen den Ausfall deines Umsatzes versichern.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Drohnen-Versicherung abschließt.

Wenn du dir eine Drohne gekauft hast, möchtest du sie auch fliegen lassen. Vor dem ersten Flug musst du allerdings zwingend eine Versicherung für die Drohne abschließen, da es in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben ist. So wird sichergestellt, dass alle möglichen Schäden von einem Fluggerät bezahlt werden.

Ersetzt die private Haftpflicht-Versicherung eine Drohnen-Versicherung?

Die meisten Menschen haben eine private Haftpflicht-Versicherung. Da die Drohne ja von einem Menschen gesteuert wird, liegt es nahe zu vermuten, dass die private Haftpflicht-Versicherung auch für solche Schäden haftet. Hierfür solltest du auf jeden Fall in deinen Versicherungspolicen nachlesen, ob die Versicherung auch für Schäden aufkommt, die deine Drohne verursacht hat. Viele Versicherungsgesellschaften schließen allerdings Schäden von Flugobjekten generell aus.

Sollte deine private Haftpflicht-Versicherung aber Schäden von kleinen Fluggeräten mit übernehmen, solltest du dir ebenfalls genau die Bedingungen dafür durchlesen. Auf jeden Fall wird das nur für eine private Nutzung gelten. Gewerbliche Drohnen-Flieger müssen auf jeden Fall eine Extra-Versicherung für Drohnen abschließen. Manche Haftpflicht-Versicherungen sehen allerdings schon das bloße Einstellen eines Drohnenflug-Bildes ins Internet (beispielsweise Facebook) als eine gewerbliche Tätigkeit an.

Gewerblicher oder privater Drohnenflug?

Alle Versicherungsanbieter unterscheiden zwischen einem gewerblichen und einem privaten Drohnenflug. Bei Abschluss einer Versicherung musst du diese Angabe tätigen. Rein privat fliegst du eine Drohne, wenn du nur deinen eigenen Spaß im Vordergrund siehst und einfach nur für dich selbst ein paar schöne Bilder oder Videos aufnehmen möchtest.

Solltest du allerdings mit deinen Aufnahmen auch nur etwas Geld verdienen, so bist du schon gewerblich unterwegs. Bei einem eigenen YouTube-Kanal mit vorgeschalteter Werbung, handelst du schon gewerblich. Selbst bei dem Veröffentlichen bei Facebook sehen das einige Anbieter schon als eine gewerbliche Tätigkeit, da du sämtliche Rechte an Facebook abtrittst und die damit eventuell anderweitig Geld verdienen.

Ganz klar fliegst du natürlich gewerblich, wenn du mit deinen Aufnahmen von vornherein beabsichtigt, Geld zu verdienen. Das ist der Fall, wenn du beispielsweise schöne Luftaufnahmen von Firmen oder Gebäuden aufnimmst und anschließend verkaufst.

Einige Versicherungsanbieter erlauben allerdings auch eine geringfügige Nebentätigkeit und verlangen nicht direkt den gewerblichen Tarif. Die jährlichen Kosten für einen gewerblichen Tarif sind natürlich höher als für einen rein privaten Tarif.

Was wird bei einer Drohnen-Versicherung versichert?

Die Drohne wird zwar von dir als Person gesteuert, aber es geht grundsätzlich eine Gefahr von ihr aus. Sie kann abstürzen und dabei Gegenstände beschädigen oder woanders hinfliegen, als du beabsichtigst und dann ebenfalls Schäden anrichten. Diese Schäden müssen ja irgendwie beglichen werden. Da du die Drohne im Normalfall gesteuert hast, bist du dafür auch haftbar zu machen. Ohne Versicherung würdest du alle Kosten übernehmen müssen.

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Außerdem gilt bei jedem Drohnenflug eine sogenannte Gefährdungshaftung. Auch wenn du Profi beim Drohnenfliegen bist und alles richtig machst, kann es trotzdem zu einem Unfall kommen. Es kann dir beispielsweise ein Greifvogel in die Drohne fliegen oder ein plötzliches Unwetter auftreten. In solchen Fällen kann die Drohne abstürzen, obwohl du keine Schuld hast. Trotzdem musst du für die entstandenen Schäden aufkommen. Eine Gefährdungshaftung ist immer verschuldensunabhängig.

Beim Abschluss einer Drohnen-Versicherung musst du verstärkt darauf achten, ob die Gefährdungshaftung mit eingeschlossen ist. Manche Versicherungsgesellschaften schließen diese Haftung nämlich aus.

Was wird bei einer Drohnen-Versicherung nicht versichert?

Wenn du eine Drohne startest, sollte dir bewusst sein, dass du eine sehr hohe Verantwortung dafür trägst. In der sogenannten Drohnen-Verordnung ist genau beschrieben, wann und wo du eine Drohne fliegen darfst. So ist es beispielsweise verboten, über Autobahnen, Krankenhäuser und militärischen Einrichtungen zu fliegen.

Solltest du dich über diese Verordnungen hinwegsetzen und mit deiner Drohne trotzdem dort fliegen, wird die Drohnen-Versicherung etwaige Schäden nicht übernehmen. Versicherungen übernehmen nur Schäden, die auf einem legalen Flug entstanden sind. Daran solltest du immer denken, wenn du mit deiner Drohne draußen unterwegs bist.

Ist der Schaden an einer Drohne mitversichert?

Der Kauf einer Drohne kann mitunter viel Geld verschlingen. Für eine Drohnen-Versicherung ist allerdings der Wert deiner Drohne relativ egal. Sie übernimmt immer nur die Schäden, die deine Drohne verursacht hat. Fliegst du versehentlich in Nachbars Fenster, wird die Versicherung deinem Nachbarn den Kauf eines neuen Fensters bezahlen.

Sollte deine Drohne dabei ebenfalls zerstört werden, übernimmt die Versicherung diesen Schaden nicht. Diesen musst du dann selbst begleichen. Bei einer wirklich sehr teuren Drohne, lohnt sich eventuell bei der Versicherung eine Art Kaskoversicherung abzuschließen. Manche Versicherungsgesellschaften bieten das tatsächlich an. Oftmals musst du dann zwar eine Selbstbeteiligung bezahlen, aber ansonsten wird dir der Wert deiner Drohne ebenfalls ersetzt.

Welche Angaben benötigt eine Drohnen-Versicherung?

Damit jede Drohne in der Luft bei einem Unfall identifiziert werden kann, bist du verpflichtet, dein Fluggerät eindeutig zu kennzeichnen. Dazu wird ein feuerfester Aluminium-Aufkleber an der Drohne angebracht. Darauf muss eindeutig dein Name und deine Adresse vermerkt sein. Diese Angaben musst du deiner Versicherung bei Vertragsabschluss mitteilen.

Wenn deine Drohne mehr als zwei Kilogramm wiegt, benötigst du einen Sachkundenachweis. Nur dann darfst du die Drohne fliegen. Wenn du solch eine schwere Drohne versichern möchtest, wird die Versicherung den Nachweis zu Ihren Unterlagen legen wollen.

Die Funksteuerung jeder Drohne besitzt eine CE-Kennzeichnung. Andernfalls darf die Drohne nicht starten. Bei Vertragsabschluss musst du der Versicherung ebenfalls die CE-Kennzeichnung übermitteln.

Dürfen andere Piloten die Drohne fliegen?

Da die Versicherung auf das Flugobjekt abgeschlossen wird, ist es in der Regel erlaubt, dass andere Personen die Drohne ebenfalls fliegen. Du bist zwar Vertragspartner, aber versichert ist die Drohne.

Allerdings musst du im Vorfeld den Personen deine Einwilligung dazu abgegeben haben. Im Klartext heißt das, dass du so nur jenen Personen die Erlaubnis dazu erteilen solltest, denen du es auch zutraust diese Drohne zu fliegen.

Entscheidung: Welche Arten von Drohnen-Versicherungen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen 3 verschiedenen Arten von Drohnen-Versicherungen unterscheiden:

  • Private Drohnen-Haftpflicht-Versicherung
  • Gewerbliche Drohnen-Haftpflicht-Versicherung
  • Drohnen Kasko-Versicherung

Worum handelt es sich bei der privaten Drohnen-Haftpflicht-Versicherung und worin liegen die Vor- und Nachteile von einer privaten Drohnen-Haftpflicht-Versicherung?

Eine Drohnen-Haftpflicht-Versicherung für den ausschließlich privaten Drohnenflug ist die günstigste Variante der Drohnen-Versicherungen. Bei diesen Flügen darf es niemals um eine Gewinnerzielungsabsicht gehen. Hierbei handelt es sich um eine Pflichtversicherung.

Vorteile

  • Günstige Beiträge
  • Schutz bei allen privaten Flügen
  • Weltweiter Schutz
  • Gilt auch für Freunde und Familie

Nachteile

  • Material von Flügen darf nicht publiziert werden
  • Gilt nicht bei Drohnen-Rennen
Vorteile
  • Günstige Beiträge
  • Schutz bei allen privaten Flügen
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  • Gilt auch für Freunde und Familie
Nachteile
  • Material von Flügen darf nicht publiziert werden
  • Gilt nicht bei Drohnen-Rennen

Worum handelt es sich bei einer gewerblichen Drohnen-Haftpflicht-Versicherung und worin liegen die Vor- und Nachteile von einer gewerblichen Drohnen-Haftpflicht-Versicherung?

Selbst wenn die Flüge lediglich in den sozialen Medien wie Facebook gepostet werden, kann eine gewerbliche Nutzung der Drohne unterstellt werden. Um einen ausreichenden Schutz für alle Drohnenflüge zu gewährleisten, muss der gewerbliche Tarif bei den Versicherungen gewählt werden. Auch hierbei handelt es sich um eine Pflichtversicherung.

Eine gewerbliche Nutzung der Drohne kann schnell unterstellt werden. Eine gewerbliche Drohnen-Haftpflicht-Versicherung bietet ausreichenden Schutz für alle Arten von Flügen. (Bildquelle: pixabay.de/DJI-Agras)

Vorteile

  • Alle Flüge sind versichert
  • Gilt auch für Drohnen-Rennen
  • Beiträge können steuerlich abgesetzt werden

Nachteile

  • Teurere Beiträge
Vorteile
  • Alle Flüge sind versichert
  • Gilt auch für Drohnen-Rennen
  • Beiträge können steuerlich abgesetzt werden
Nachteile
  • Teurere Beiträge

Worum handelt es sich bei einer Drohnen-Kaskoversicherung und worin liegen die Vor- und Nachteile von einer Drohnen-Kasko-Versicherung?

Die Drohnen-Kasko-Versicherung gehört nicht zu den Pflichtversicherungen. Du kannst selber entscheiden, ob du diese Versicherung abschließen möchtest oder eben nicht. Diese Versicherung ist für dich und deine Schäden. Wenn bei einem Flugunfall deine Drohne zerstört wird, bekommst du dann den Zeitwert ersetzt.

Vorteile

  • Versicherte deine eigenen Schäden
  • Gefährdungshaftung integriert
  • Verschuldensunabhängig

Nachteile

  • Manchmal hohe Selbstbeteiligungen
Vorteile
  • Versicherte deine eigenen Schäden
  • Gefährdungshaftung integriert
  • Verschuldensunabhängig
Nachteile
  • Manchmal hohe Selbstbeteiligungen

Zusammenfassung als Tabelle:

Gewicht der Drohnen in kg Dokumente
0 bis 25 kg Versicherungspflicht
0 bis 25 kg Informationspflicht
0 bis 0,25 kg nur Kennzeichnungspflicht
schwerer als 2 kg Drohnen-Führerschein
schwerer als 5 kg Erlaubnispflicht der Luftfahrtbehörde
schwerer als 25 kg Flugverbot

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.bussgeldkatalog.org/drohnen-versicherung/
[2] https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/geld-versicherungen/weitere-versicherungen/private-drohnen-tipps-zu-versicherung-und-rechtslage-11983
[3] https://my-road.de/drohnen-gesetze-in-deutschland/
[4] https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/LF/151108-drohnen.html

Bildquelle: pixabay.de/lukasbieri

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Bernhard ist durch sein Studium im Bereich Medien auf das Thema Online-Marketing gestoßen und konnte dadurch Begeisterung für die Tätigkeit als Online-Redakteur erlangen. Im Laufe dieser Beschäftigung konnte er sich ein umfangreiches Wissen in den Bereichen Finanzen, Kreditkarten und Versicherungen aneignen, welches er nun an Interessenten und potenzielle Kunden weitervermitteln möchte.