Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2020

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Kreditkarten konnten sich bereits lange vor dem Jahr 2020 als hervorragende Alternative zum Bargeld etablieren. Die deutlich schnellere Abwicklung von Geldgeschäften sowie die einfache Kostenkontrolle sind nur einige der zahlreichen Beispiele, welche für die Beliebtheit dieses Zahlungsmittels mitverantwortlich sind.

Die immer häufigere Nutzung erstreckt sich jedoch nicht nur auf Privatkunden. Auch Unternehmen aus diversen Branchen können aufgrund der großen Nachfrage auf ein speziell zugeschnittenes Angebot verschiedener Kreditinstitute zurückgreifen. Jene Zahlungsmittel sind abgesehen von der Zahlungsfunktion oft mit weiteren Zusatzleistungen ausgestattet.

Unser großer Firmenkreditkarten Test 2020 liefert dir die notwendigen Informationen zu dieser besonderen Form von Kreditkarten. Wir geben die Antworten auf wichtige Fragen, liefern Tipps zum Vergleich erläutern auch Unterschiede zu jenen Karten für Privatkunden. Anhand unseres Test-Artikels wir es dir somit nicht schwerfallen, die passende Firmenkreditkarte zu beantragen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Firmenkreditkarten ermöglichen Mitarbeitern eines Unternehmens finanzielle Flexibilität. Zahlungen und Bargeldbehebungen können sowohl im In- als auch Ausland getätigt werden.
  • Ebenso wie privat nutzbare Zahlungsmittel können auch Firmenkreditkarten mit Zusatzleistungen ausgestattet sein. Dazu können Versicherungen, Meilenprogramme oder auch Rabattaktionen gehören.
  • Die Ausstellung von Firmenkreditkarten ist mit einem hohen Level an Verantwortung verbunden. Zwecks einer ordnungsgemäßen Nutzung sollte daher unbedingt eine Betriebsvereinbarung festgelegt werden.

Firmenkreditkarte: Die Empfehlungen der Redaktion

Die goldene Firmenkreditkarte für günstige Zahlungen


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American Express – Die Business Gold Card

Falls du dir neben einer Liquiditätssicherung für dein Unternehmen weitere spannende Vorteile sichern möchtest, solltest du bei diesem Angebot von American Express nicht länger zögern.

Die goldene Firmenkreditkarte des Anbieters “American Express” erweist sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer als vorteilhaft. Mit den beantragbaren Zusatzkarten für Mitarbeiter können auch Firmenkollegen all jene Vorteile in Anspruch nehmen, die dieses leistungsstarke Zahlungsmittel seinen Kunden zur Verfügung stellt.

Abgesehen von einem inkludierten Versicherungspaket sowie eines Punkteprogramms, ist diese Kreditkarte auch ein optimales Zahlungsmittel. Während Käufe innerhalb der EU kostenfrei sind, erfordern Transaktionen mit Fremdwährungen lediglich 2 % des Umsatzes an Zusatzkosten. Anhand dieser Konditionen ist diese Karte für jedes Unternehmen eine Bereicherung.

Die goldene Firmenkreditkarte für Vielreisende

Diese Kooperationskreditkarte des Flugunternehmens “Lufthansa” macht sich im Falle von besonders häufigen Außendiensten schnell bezahlt. Zusätzlich zum Willkommensgeschenk von 4.000 Bonusmeilen können gesammelte Betriebsausgaben gegen spannende Preise bzw. Prämien eingetauscht werden.

Abgesehen von Kleidungsstücken, Accessoires und Reisegepäckstücken können auch Flugreisen mit gesammelten Meilen in Anspruch genommen werden. Um jede Dienstreise auch sicher antreten zu können, beinhaltet diese Kreditkarte eine Kranken-, Mietwagenvollkasko- und Reiseabbruchversicherung. Für den regelmäßigen Außendienst ist diese Karte somit optimal geeignet.

Ratgeber: Fragen mit denen du dich beschäftigen solltest bevor du eine Firmenkreditkarte beantragst

Bevor du Firmenkreditkarten abwägst, solltest du die Antworten auf jene Fragen kennen, die besonders häufig von potenziellen Kunden gestellt wurden. Diese Antworten haben wir in den nachfolgenden Absätzen im Detail für dich aufbereitet.

Was ist eine Firmenkreditkarte?

Der Zweck einer Firmenkreditkarte ist es Unternehmen jene Zahlungsflexibilität zu ermöglichen, welche auch Privatpersonen für sich Anspruch nehmen können. Bargeldbehebungen, Zahlungen in Geschäften und im Internet sowie auch Bargeldbehebungen sind dadurch im In- und Ausland möglich. In der Regel handelt es sich bei Firmenkreditkarten um “Charge”-Karten.

Firmenkreditkarten werden von Unternehmen für ihre Mitarbeiter beantragt. Eine bloße Ausstellung auf den Namen der Firma ist nicht möglich. (Bildquelle: pexels.com / stevepb)

Mithilfe einer Firmenkreditkarte können Unternehmen ihre Einnahmen und Ausgaben deutlich besser kontrollieren. Auch für jene Kreditkarten ermöglicht ein Online-Kundenkonto neben diversen Einstellungen auch den Zugriff zu einer vollständigen Transaktionsübersicht.

Da firmenspezifische Ausgaben wie Reisen, Unterkünfte und Mietwagenbuchungen schnell teuer werden können, sind Unternehmen mit der Kostenkontrolle einer Firmenkreditkarte klar im Vorteil.

Welche Kosten fallen für Firmenkreditkarten an?

Da auch das Leistungsspektrum von Firmenkreditkarten sehr umfangreich sein kann, ist deren Nutzung ggf. auch mit zusätzlichen Kosten verbunden. Grundsätzlich kann der Einsatz deiner Firmenkreditkarte mit drei verschiedene Arten von Gebühren versehen sein:

  • Jährliche Nutzungsgebühr
  • Transaktionskosten für Geldgeschäfte
  • Zinsen für verzögerte Zahlungsziele

Die jährliche Nutzungsgebühr steht vor allem in Zusammenhang mit dem Leistungsportfolio. Ist beispielsweise ein Versicherungspaket bei deiner Karte inkludiert, fällt in der Regel eher eine Jahresgebühr an. Ebenso wie bei Privatkreditkarten sind Transaktionsgebühren eher mit Fremdwährungen verbunden. Der Effektivzins einer Firmenkreditkarte kann bis zu 20 % betragen.

Welche gesetzlichen Richtlinien bestehen für Firmenkreditkarten?

Im Laufe der Zeit wurden die Bestimmungen für Kreditkarten vor allem in Europa öfters angepasst. Viele EU-Richtlinien bewirkten unterschiedliche Herangehensweisen vieler Bereiche von Firmenkreditkarten. Dies betraf in aktuellster Form die vor Dezember 2015 gültigen Bestimmungen bezüglich der Abrechnung von Spesen.

RedaktionWirtschaftsexperten

Laut EU-Beschluss müssen Firmenkreditkarten direkt über ein Konto des Unternehmens abgerechnet werden. Eine private Abrechnung des Mitarbeiters und anschließende Berücksichtigung bei der Reisekostenabrechnung ist nicht mehr möglich.
(Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de)

Da durch diese Variante Umsatzeinbußen entstanden, führte dies zu einer Erhöhung von Nutzungsgebühren bzw. der Einführung neuer Kostenarten. Mit derselben Verordnung wurden auch Nutzungszwecke von Firmenkreditkarten deutlich eingeschränkt. Während es zuvor vereinzelt möglich war, dürfen Firmenkreditkarten nun nicht mehr zu privaten Zwecken angeboten werden.

Wie sollte eine Betriebsvereinbarung für eine Firmenkreditkarte aussehen?

Um eine problemlose Nutzung firmeninterner Kreditkarten zu ermöglichen, sollte abgesehen von der Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen auch eine interne Vereinbarung geltend gemacht werden. Eine solche, sogenannte Betriebsvereinbarung hält diesbezüglich auch spezielle, organisatorische Gesichtspunkte fest.

Informationstyp Beschreibung
Geltungsbereich Bestimmt welche Abteilungen / Mitarbeiter Firmenkreditkarten erhalten
Nutzung der Firmenkreditkarte Verlangt die ausdrückliche firmenspezifische Nutzung und legt fest, welche Geldgeschäfte durchgeführt werden dürfen
Datenauswertung Bestimmt, welche Daten zu durchgeführten Geldgeschäften regelmäßig ausgewertet werden dürfen.
Zeitliche Bestimmungen Hält fest, mit welchem Datum diese Vereinbarung gilt bzw. die Kreditkarten aufgestellt sind.

Bei den oben angeführten Informationen handelt es sich jedoch nicht um eine Vorgabe. Obwohl jene Unterpunkte im Idealfall enthalten sein sollten, obliegt die Gestaltung der Vereinbarung den jeweiligen Unternehmen. Mit der Ausstellung der Firmenkreditkarten sollten die betroffenen Mitarbeiter auch über die Spezifikationen der Zahlungsmittel aufgeklärt werden.

Können auch Mitarbeiter mit negativen SCHUFA-Daten eine Firmenkreditkarte erhalten?

Neben Privatkunden müssen auch Unternehmen im Falle eines Kreditkartenantrags ihre Bonität überprüfen lassen. In diesem Zusammenhang können jedoch unter Umständen organisatorische Konflikte auftreten. Trotz einer zufriedenstellenden Zahlungsfähigkeit des Unternehmens können einzelne Mitarbeiter auch mit einer negativen SCHUFA-Bewertung behaftet sein.

Private Bonitätslevel von Mitarbeitern spielen in Zusammenhang mit Firmenkreditkarten allerdings eine eher untergeordnete Rolle. Sollte eine negative Bonität vorhanden sein, kann diese mit der Haftung des jeweiligen Unternehmens aufgehoben werden. Das Einverständnis des Kreditkartenherausgebers ist jedoch Voraussetzung für diesen Schritt.

Welche Unternehmen bieten Firmenkreditkarten an?

Firmenkreditkarten findest du in der Regel im Portfolio jener Anbieter, die auch Karten für Privatpersonen anbieten. Abgesehen von Unternehmen wie “Postbank” oder “American Express” sind auch durch das Unternehmen “Miles & More” bzw. “Lufthansa” Kreditkarten für firmenspezifische Nutzungen zu unterschiedlichen Konditionen erhältlich.

Eine Alternative zur herkömmlichen Kreditkarte kann unter Umständen auch ein Prepaid-Modell sein. Auf lange Sicht würden wir dir von dieser Variante abraten. Sollten die Funktionen einer Kreditkarte nicht ständig benötigt werden, ist dieses Zahlungsmittel auf Guthabenbasis ggf. eine interessante Wahl.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Firmenkreditkarten vergleichen und bewerten

Um die passende Firmenkreditkarte für dich bzw. dein Unternehmen zu finden, solltest du jene Aspekte kennen, die zum direkten Vergleich benötigt werden. Dabei handelt es sich um folgende Faktoren:

  • Jahresgebühr
  • Auslandsgebühren
  • Erforderlichkeit der Firmenhaftung
  • Inkludierte Versicherungen
  • Weitere Zusatzleistungen

In den folgen Absätzen werden wir jeden Aspekt genauer beleuchten und dir wertvolle Tipps mitgeben. Dies soll dir als Grundlage dienen, die zu deinen bzw. den Bedürfnissen deines Unternehmens passende Kreditkarte auszuwählen.

Jahresgebühr

Wie bereits angesprochen, kann eine Firmenkreditkarte mit einer jährlichen Gebühr für die Nutzung ausgestattet sein. Welche Konditionen hierbei vorhanden sein, erfährst du in den nachfolgenden Unterkapiteln.

Hauptkarte

Mit der Nutzung der Hauptkarte können diesbezüglich sehr unterschiedliche Staffelungen vorgenommen werden. Sollte sich der Leistungsumfang auf die Durchführung von Geldgeschäften beschränken, kann eine Firmenkreditkarte auch ohne Jahresgebühren auskommen.

Manche Firmenkreditkarten werden erst ab dem zweiten Jahr kostenpflichtig.

Die Höhe der Jahresgebühr kann unter Berücksichtigung von Anbietern und Modellen sehr unterschiedlich ausfallen. Im Falle von besonders vielseitig nutzbaren Karten kann dieser Betrag auch mehr als 100 € betragen.

Diverse Anbieter locken Firmen auch mit einer kostenfreien Nutzung innerhalb der ersten 12 Monate. In diesen Fällen können jedoch bestimmte Leistungen im direkten Vergleich nicht vorkommen. Beispielsweise können in etwa Versicherungspakete sowie etwaige Rabattaktionen weniger umfangreich ausfallen.

Zusätzliche Privatkarte

Um die Trennung privater und geschäftlicher Ausgaben zu vereinfachen, bieten ausgewählte Anbieter auch eine zusätzliche Privatkarte zum firmeninternen Zahlungsmittel an. In der Regel wird sie zu deutlich günstigeren Konditionen als die Hauptkarte angeboten.

Diese spezielle Form der Privatkarte erfordert ebenfalls eine ausführliche Beantragung. Persönliche bzw. auch wirtschaftliche Daten des Antragsstellers sind zur Durchführung erforderlich. (Bildquelle: stocksnap.io / Michal Jarmoluk)

Sollte sich die Zusatzkarte auf derselben Stufe wie die Hauptkarte befinden, beträgt die Jahresgebühr hierfür etwa die Hälfte der Firmenkreditkarte. Solltest du ein Upgrade bevorzugen, fällt die Gebühr dementsprechend höher aus. In diesem Fall wird tendenziell auch mit der vollen Jahresgebühr bzw. ohne Rabatt verrechnet.

Auslandsgebühren

Wie im Falle von privat genutzten Zahlungsmitteln können auch Kreditkarten mit Gebühren für ihre einzelnen Geldgeschäfte ausgestattet sein. Während Transaktionen innerhalb der EU bei Firmenkreditkarten tendenziell gebührenfrei sind, gelten im Normalfall andere Regeln mit Fremdwährungen.

Die Höhe der Transaktionsgebühr wird anhand eines Prozentsatzes ermittelt.

Sollte dein Anbieter Gebühren im Ausland verrechnen, wird im Normalfall jede einzelne Transaktion mit Zusatzgebühren behaftet. Sowohl Einkäufe als auch Bargeldbehebungen sind abhängig vom jeweiligen Anbieter mit Gebühren in Höhe von 1-5% der Transaktionssumme behaftet. Beachte hierbei unbedingt, dass Betreiber von Geldautomaten selbst zusätzliche Gebühren einfordern können.

Inkludierte Versicherungen

Da diese Zahlungsmittel oft für Spesen bzw. Aufwendungen in Zusammenhang mit Reisen eingesetzt werden, gehören Versicherungen zum Leistungsumfang vieler Firmenkreditkarten. Somit kannst du auch deinen Außendienst bzw. Betriebsurlaub ohne Stress antreten.

Versicherung Beschreibung
Reisekrankenversicherung Deckt Kosten für Medikamente, Arztbesuche oder stationäre Aufenthalte ab. Die Höchstsumme wird vom Anbieter festgelegt.
Reiserücktrittversicherung Erstattet die Kosten einer etwaigen Stornierung. Kann zur Gänze oder inklusive Selbstbehalt refundiert werden.
Reisehaftpflichtversicherung Deckt die Kosten verursachter materieller bzw. vermögenseinbüßender Schäden ab.Die Höchstsumme wird vom Anbieter festgelegt.

Sollte ein Versicherungspaket inkludiert sein, gehören jene Leistungen eher zur Standardausrüstung. Abhängig vom Kreditinstitut können ggf. auch weitere Schutzleistungen beansprucht werden. Dies kann von einer Refundierung der Abschleppkosten bis zur Kostenerstattung bei Flugverspätungen reichen. Wie bereits erwähnt, führt dies jedoch zu höheren Jahresgebühren.

Erforderlichkeit der Firmenhaftung

Solltest du eine oder mehrere Firmenkreditkarten beantragen, sind unter Umständen auch rechtliche Auflagen mit dem Abschluss verbunden. Dies betrifft beispielsweise den Aspekt der Haftung. In Zusammenhang mit nutzerbedingten Missbrauch bzw. Missbrauch durch Dritte ist dieses Kriterium entscheidend.

Viele Kreditkartenanbieter schließen den Abschluss einer Kreditkarte ohne Haftung des Unternehmens aus. Dies stellt insbesondere im Falle von negativer Bonität von Mitarbeitern ein Ausschlusskriterium dar. Im Falle von ausgewählten Anbietern ist unter Umständen auch eine aufgeteilte Teilhaftung möglich.

Weitere Zusatzleistungen

Abgesehen von Versicherungspaketen können Firmenkreditkarten auch mit anderen Zusatzleistungen ausgestattet sein. Neben häufig inkludierten Bonusmeilenprogrammen sind auch spezifische Rabatte mit ausgewählten Partnerunternehmen oft Teil des Leistungsumfanges.

Abgesehen von Rabatten kann auch ein erhöhter Reisekomfort von Firmenkreditkarten angeboten werden. Der ermöglichte Aufenthalt in Flughafen-Loungen kann einer dieser Vorteile sein. (Bildquelle: unsplash.com / mark chaves)

Inkludierte Rabattaktionen können sich auf unterschiedlichste Bereiche beziehen. Vergünstigen beim Kauf von Uhren bzw. anderer Accessoires oder auch bei der Anmietung eines Leihwagens kann Teil des Angebots sein. Sollten diese Kriterien für dich bzw. deine Mitarbeiter von Relevanz sein, solltest du beachten, dass jene Aspekte die Höhe der Jahresgebühr beeinflussen können.

Trivia: Was du sonst noch über Firmenkreditkarten wissen solltest

Hast du es bis hierhin geschafft, stellen Firmenkreditkarten und ihre Eckdaten kein Neuland mehr für dich dar. Solltest du und deine Mitarbeiter bzw. Kollegen bereits mit jenen Zahlungsmitteln ausgestattet sein, können die nachfolgenden Tipps unter Umständen hilfreich sein.

Ist die private Nutzung einer Firmenkreditkarte stets mit einer Kündigung verbunden?

In der Praxis passiert es nach wie vor, dass Mitarbeiter eine Firmenkreditkarte ohne Einverständnis auch zu privaten Zwecken nutzen. Dies resultiert häufig daraus, dass keine direkte Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer über die Rahmenbedingungen des Zahlungsmittels aufgesetzt wurde.

Eine Kündigung in diesem Fall ist laut deutschen Gesetz rechtskonform.

Eine nicht vorhandene Vereinbarung kann einen Arbeitnehmer in diesen Fällen keinen Rechtsanspruch ermöglichen. Es besteht zwar keine Kündigungspflicht vonseiten des Arbeitgebers, jedoch besitzt er die rechtliche Grundlage. Im Falle von besonders schweren Verstößen ist sogar eine Kündigung ohne Abmahnung rechtskonform.

Können Ausgaben der Firmenkreditkarte von der Steuer abgesetzt werden?

Ebenso wie im privaten Bereich ist die steuerliche Absetzbarkeit bestimmter Ausgaben auf im Unternehmenskreis ein häufig auftretendes Thema. Dieses Thema ist für Privatpersonen durch die absetzbaren Werbungskosten relativ eindeutig geregelt. Im Falle von Firmenkreditkarten gibt es jedoch mehrere Aspekte zu beachten.

Frank SchroederExperte für Betriebsausgaben

Die Kreditkarte als Zahlungsmittel kann als Betriebsausgabe abzugsfähig sein, wenn sie mit einem Firmen- bzw. Geschäftskonto verbunden ist. Dies gilt auch für anfallenden Bearbeitungs- oder Nutzungsgebühren im Laufe des Jahres.
(Quelle: betriebsausgabe.de)

Sollten mit der Karte Spesenausgaben getätigt werden, können diese als abzugsfähig gehandelt werden. Nutzt du eine Firmenkreditkarte für Transport-, Pflege- oder Unterkunftskosten können diese Aufwendungen von den Steuern des Unternehmens ausgenommen werden. Entstehen private Kosten für den Mitarbeiter auf Dienstreise, werden sie auf seiner Steuererklärung berücksichtigt.

Wie kann ich eine Firmenkreditkarte kündigen?

Solltest du eine Firmenkreditkarte aufkündigen wollen, besteht hierbei kein besonderer Unterschied im Vergleich zu privaten Kreditkarten. Bevor du eine Kündigung allerdings in die Wege leitest, solltest du damit verbundenen Kündigungsfristen bei deinem Anbieter erfragen. So kannst du die Verrechnung überflüssiger Zahlungen vermeiden.

Die Vertragsauflösung sollte sich idealerweise mit der Kündigungsfrist überschneiden.

Abgesehen von dem Bestreben einer ordentlichen Kündigung, solltest du auch auf die Vollständigkeit deines Antrags achten. Deine Kunden- und Kartennummer sowie eine Unterschrift sollten auf keinen Fall fehlen.

In der Regel verlangen Kreditkartenanbieter auch in diesem Fall eine Begründung für dein Anliegen. Solltest du eine Privatkarte besitzen, verliert diese ebenfalls ihre Gültigkeit. Abhängig vom jeweiligen Anbieter kannst du sie jedoch auch zur vollen Jahresgebühr als eigenständige Privatkarte nutzen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.fvw.de/biztravel/travelmanagement/corporate-card-neuregelung-des-interbankenentgelts-bei-firmenkreditkarten-154272

[2] https://karrierebibel.de/firmenkreditkarte/

[3] https://www.verwaltungspraxis.jurion.de/startseite/?user_aktuelles_pi1%5Baid%5D=314992&cHash=4bd2ecae2d9473671c81f0b977abd7bd

Bildquelle: 123rf.com / Oksana Mironova

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Bernhard ist durch sein Studium im Bereich Medien auf das Thema Online-Marketing gestoßen und konnte dadurch Begeisterung für die Tätigkeit als Online-Redakteur erlangen. Im Laufe dieser Beschäftigung konnte er sich ein umfangreiches Wissen in den Bereichen Finanzen, Kreditkarten und Versicherungen aneignen, welches er nun an Interessenten und potenzielle Kunden weitervermitteln möchte.