Zuletzt aktualisiert: 9. April 2021

Die Geschichte der Kryptographie ist wichtig und interessant, um die Entwicklungen der Kryptographie zu sehen und zu verstehen. Die Kryptograhie ist eine Wissenschaft, die sich mit der Verschlüsselung von Schriften beschäftigt. Hierfür werden dann unterschiedliche Methoden und Codes verwendet, die die Schrift für den Sender und Empfänger verschlüsseln.

Es gibt die Kryptographie schon sehr lange. Die Ursprünge reichen bis in die Antike. Dort war die Krypotgraphie vor allem ein genutztes Instrument, um den Inhalt des Textes zu erweitern. Zusätzlich haben wir uns für dich mit dem bekannten Cäsar Chiffre beschäftigt. Das Cäsar Chiffre ist eine sehr bekannte Technik der Kryptographie. Außerdem haben viele andere Techniken ihre Ursprünge im Cäsar Chiffre.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kryptographie hat eine sehr lange Historie. Die heutigen Techniken und Entwicklungen sind nur zu verstehen, wenn man sich die einzelnen Änderungen und Anwendungen der Krypotographie in der Vergangenheit anschaut. Die Geschichte der Krypotgraphie spielt also eine wichtige Rolle, wenn man verstehen möchte, auf was die heutige Krypotographie beruht.
  • Bereits seit der Antike gibt es Kryptographie. Anfänglich wurde sie genutzt, um Inhalte umfassender zu machen. Danach wurde sie genutzt, um Nachrichten zu verschlüsseln. Heutzutage findet man Kryptographie in vielen Bereichen. Es gibt  zum Beispiel auch Kryptowährungen oder Blockchains.
  • Die Kryptographie ist eine Wissenschaft, die schon in den Zeiten von Cäser stattgefunden hat. Die Techniken des Chiffres hat ihren Ursprung im Cäsar Chiffre, bei dem die Buchstaben im Alphabet um eine bestimmte Zahl verschoben werden.

Hintergründe: Was du über die Geschichte der Kryptographie wissen solltest

Wir werden uns nun mit den einzelnen wichtigen Zeitaltern für die Kryptographie beschäftigen. Hierfür werden wir aber erst einmal darauf eingehen, was die Krypotographie überhaupt ist.

Was ist Kryptographie?

Die Kryptographie ist eine Wissenschaft. Diese Wissenschaft beschäftigt sich mit dem Schreiben von Chiffren und anderen Verschlüsselungen. Diese Chiffren und Verschlüsselungen werden genutzt, um eine sichere Vermittlung von Nachrichten ermöglichen und gewährleisten zu können.(1, 5, 6)

Das Wort Kryptographie stammt aus dem Griechischen. Das Wort "kryptós" steht für verborgen. Und das Wort "gráphein" steht für den Prozess des Schreibens. Zusammen ergeben die beiden Worte, dann den Begriff der Kryptographie. Sie stehen dann wortwörtlich für das verborgene Schreiben. (2)

Die kryptographischen Techniken, so wie wir sie heutzutage kennen, sind aus einem langen Entwicklungsprozess entstanden. In der Antike war der Zweck von Kryptographie eine sichere Übermittlung von Nachrichten. In späteren Zeitaltern entstand auch der Sinn, die Kryptographie zum Verschlüsseln von Nachrichten zu verwenden. Hierdurch wurde dann sicher gestellt, dass nur der Sender und der Empfänger die Nachricht entschlüsseln konnten.

In der heutigen Zeit gibt es Kryptowährungen, wie Bitcoins und Blockchains. Durch die weite Entwicklung der Kryptographie entstehen dann zum Beispiel die Möglichkeiten von Cloud Mining oder Ähnlichem. (4, 7, 8)

Wo hat die Kryptographie ihre Wurzeln und Ursprünge?

Die Kryptographie hat ihre Wurzeln in der Antike. Hier gab es sie in primitiver Form. Die meisten Gesellschaften haben die Kryptographie zu einem bestimmten Grad genutzt. In dieser Zeit wurden Symbole durch Zeichen der Kryptograhie ersetzt. Dies lässt sich in alten Schriften und Zeichnungen ablesen.(3, 5)

Diese Formen der Kryptographie traten in alltäglichen Schriften und mesopotamischen Schriften auf. Es wurden solche primitiven kryptograpischen Techniken bereits im Grab eines Adeligen aus Ägypten gefunden, der circa 4.000 Jahre tot ist. Das sichere Übermitteln von Nachrichten hat seine Wurzeln und Ursprünge also in Urformen der Gesellschaft. Dort wurde die Kryptographie in begrenzter Form genutzt, um die Bedeutung der Symbole und Kommunikation zu erweitern.(5)

Wie sah die Kryptographie in der Antike aus?

Die Kryptographie in Form der Symbole in der Knhumhotep-Inschrift diente nicht dazu, die Inhalte zu verschlüsseln, sondern um die inhaltliche Breite zu erweitern. Dies waren die Anfänge der Kryptographie. Anderseits gab es Nachrichten, die auf Pergament geschrieben wurden und durch das Spannen auf einen Zylinder unlesbar wurden. Erst wenn das Pergament dann auf einen ähnlichen Zylinder gespannt wurde, wurde die geschriebene Mitteilung wieder sichtbar. (2)

Was ist das Cäsar Chiffre?

Die Entwicklungsform der Kryptographie, die damals wahrscheinlich am modernsten war, war das Cäser Chiffre. Diese Technik der Kryptographie ist von den Römern in der Antike entwickelt worden. Das Chiffre ist heutzutage immer noch bekannt und wird immer noch angewendet. Das Cäsar Chiffre ist also ein besonders wichtiger Meilenstein in der Geschichte der Kryptogrphie. (6)

Das Cäsar Chiffre entsteht, indem man die Buchstaben des lateinischen Alphabets um eine bestimmte Anzahl an Buchstaben verrückt. Dies bewirkt, dass Dritte und Unbeteiligte die Nachricht nicht lesen können. Nur der Empfänger, der die Anzahl der verrückten Buchstaben kennt, kann die verschlüsselte Nachricht entschlüsseln und schließlich lesen.

Wie sehen die Veränderungen der Kryptographie in der Antike aus?

Die Kryptographie in der Antike existierte in unterschiedlichen Formen. Es gab Symbole und Schriften auf Pergament, die auf einen Zylinder gespannt wurden und es gab die Verschlüsselung des Textinhaltes selber. Anfänglich wurde die
Die Kryptographie hat sich extrem weiterentwickelt.

Kryptographie nicht genutzt, um die Inhalte zu verschlüsseln. Es sollte die sichere Übertragung der Nachrichten anhand der Verbesserung der inhaltlichen Bedeutung gewährleistet und bewirkt werden.

Danach entwickelte sich die Technik, bei der Pergament durch die falsche Zylindergröße unlesbar gemacht wurde. Hier begann also die Verschlüsselung der Nachrichten. Diese Verschlüsselung wurde bei Militärnachrichten verwendet, um diese geheim zu halten. Eine weitere Entwicklung wurde von den Römern gemacht, die eine Form des Chiffres entwickelten, das Cäsar Chiffre.(6)

Wie sehen die Veränderungen der Kryptographie im Mittelalter und in der Renaissance aus?

Im Mittelalter waren Chiffren immer noch eine sehr beliebte Technik der Kyrptographie. Die Menschen im Mittelalter verwendeten diese Techniken und wollten die Verschlüsselungen anderer Menschen knacken. Hieraus entstand die Kryptoanalyse, die probierte die Inhalte der Nachrichten zu entschlüsseln. Chiffren, wie das Cäsar Chiffre, die sich nur mit einem Alphabet entschlüsseln ließen, wurden so nicht mehr sicher.(1, 6)

Das Alphabet wurde genutzt, um die Inhalte zu verschlüsseln. (Bildquelle: Unsplash / Amador Loureiro)

Al-Kindi, ein Wissenschaftler, entwickelte die Frequenzanalyse, die es deutlich vereinfachte, Chiffren, wie das Ceasar Chiffre zu knacken. Hierdurch war eine Weiterentwicklung der Kryptographie nötig. Die Weiterentwicklung der Kryptographie wurde von Leone Alberti gemacht. Er entwickelte das polyalphabetische Chiffre. Die polyalphabetischen Chiffren nutzen nicht ein, sondern zwei Alphabete, um die Inhalte zu verschlüsseln.

Die Technik der Frequenzanalyse konnte bei diesem Chiffre nicht angewendet werden. In der Renessaince wurden Techniken entwickelt, die Inhalte binär verschlüsselten. Hierfür werden Symbole verwendet, um den Inhalt zu verschlüsseln. Zum Beispiel werden einzelne Zahlen verwendet, um Inhalte darzustellen.

 Wie sehen Fortschritte der Kryptographie in jüngeren Jahrhunderten aus?

Die Kryptographie hat sich auch in der folgenden Zeit weiterentwickelt. Eine wichtige Entwicklung war das Chiffrierrad das von Thomas Jefferson in den 1790er Jahren entwickelt wurde. Das Chiffrier Rad war eine Technik bei der 36 Räder mit Buchstaben zur Verschlüsselung gedreht werden konnten. Hierdurch konnte eine fortschrittliche Verschlüsselung erreicht werden, die nicht schnell entschlüsselbar war. Diese Verschlüsselungstechnik wurde vom amerikanischen Militär eingesetzt. (1, 3)

Typ Vorteil
Kryptographie mit einem Chiffrierrad 36 Räder, die die Inhalte komplex verschlüsseln
Enigma Kryptographie komplexe Verschlüsselung keine Entschlüsselung ohne Enigma

Im Zweiten Weltkrieg wurde ein Enigma benutzt. Dieses Enigma funktionierte so ähnlich wie das Chiffrenrad. Allerdings deutlich automatischer. Es war also eigentlich nur möglich die Schriften und Inhalte zu entschlüsseln, wenn man auch ein Enigma besaß.

Wie sieht die Kryptographie im Computer und Technik Zeitalter aus?

Durch den Fortschritt und die Entwicklung von Computern wurde die Kryptographie deutlich fortschrittlicher. Auf Computern war eine deutlich komplexere Verschlüsselung als bei analogen Mitteln möglich. Die neue Dimension der Entwicklung eröffnete also auch für die Kryptographie neue Wege, Möglichkeiten und vor allem Anwendungsbereiche.

Die 128-Bit-Verschlüsselung ist eine mathematische Verschlüsselung, die heute auf allen Computern zu finden ist. Später wurde die Quantenkryptografie entwickelt, die noch einen höheren Schutz gewährleisten konnte. Sie ist also eine Art Erweiterung, die den Sicherheitsstandard erhöht. Diese Entwicklung wurde von Informatikern gemacht.

Die Kryptographie wurde dann so weiterentwickelt, dass sie auch für Kryptowährungen benutzt werden konnte. Zu solchen weiterentwickelten Techniken gehören Hash-Funktionen, Public-Key-Kryptografie und digitale Signaturen.

Die moderne Kryptographie ist komplex

Solche Techniken werden genutzt, um die Sicherheit auf sogenannten Block Chains zu gewährleisten. Eine  bekannte Form der Sicherheitstechnik ist der Elliptical Curve Digital Signature Algorithm, der für Bitcoins und ähnliches verwendet wird.

Wie hat sich die Kryptographie verändert?

Die Kryptographie hat in den letzten 4 000 Jahren viele Entwicklungen gemacht. Früher wurde die Kryptographie genutzt, um Inhalte in ihrer Bedeutung zu erweitern. Dann wurde sie weiterentwickelt, um Nachrichten zu entschlüsseln und an den Empfänger in sicherer Art und Weise weiterzuleiten. (1, 3)

Moderne Verschlüsselungen sind für den Menschen häufig nicht mehr verständlich. Bildquelle: Unsplash / Markus Spiske

Die einfachen Chiffren, so wie das Cäsar Chiffre wurden durch komplexere Verfahren ersetzt, die mehrere Alphabete miteinander verbinden konnten. Diese Techniken wurden immer komplexer. Als dann die Computer entstanden sind, wurde die bis dato nur analoge Technik auf den technischen Bereich erweitert.

Hier wurde sie genutzt, um den Computer zu schützen. Sie hat sich so weit entwickelt, dass sogar kryptische Währungen entstehen konnten, die mit einem verschlüsselnden System ausgestattet sind.

Wofür ist die Kryptographie sinnvoll?

Die Kryptographie wurde früher nur differenziert genutzt. Nämlich um Nachrichten zu verschlüsseln und Inhalte sicher vom Sender zum Empfänger zu bringen. Heutzutage gibt es keinen Computer, der ohne die Kryptographie funktionieren würde. Also auch, wenn viele nicht wissen, was die Kryptographie ist, nutzen wir alle sie täglich unbewusst.

Wo wird die Kryptographie eingesetzt?

Die Kryptographie wird vielseitig eingesetzt. Der Sinn bleibt aber bei eigentlich allen einzelnen Beispielen gleich: Die Sicherheit der Inhalte gewährleisten und private Informationen nicht für dritte Personen abrufbar machen. Hier einmal die Einsatzbereiche:

  • Verschlüsselung von Nachrichten (1)
  • Computersicherung
  • Andere Kryptographische Elemente wie kryptographische Währungen

Die Kryptographie konnte sich zeitlich über einen sehr langen Zeitraum entwickeln und heutzutage ist die Anwendung so komplex, dass der Mensch den Prozess von Kryptographien, wie der Quantenkryptografie gar nicht mehr nachvollziehen kann.

Aus welchem Grund wird Kryptographie verwendet?

Die Krypthographie wird verwendet, um Inhalte von Nachrichten zu verschlüsseln. Dies kann genutzt werden, um Geheimnisse und andere Nachrichten für Dritte und Unbeteiligte unlesbar zu machen. Früher wurde diese Technik verwendet, um militärische Nachrichten zu verschlüsseln. Der Feind sollte die geplanten Aktionen und Informationen nicht erfahren.

Heutzutage gibt es Kryptowährungen beziehungsweise Blockchain Währungen, wie Ethereum. Das System der Zahlungen ist bei solchen Währungen kryptographisch organisiert. Heutzutage werden Kryptowährungen sogar als Geldanlage genutzt. Dies erlaubt keine Nachverfolgung der Zahlungen. Allgemein ist der Sinn der Kryptographie also die sichere Verschlüsselung von Nachrichten.

Fazit

Es ist interessant, die Geschichte der Kryptographie zu betrachten, weil man so versteht, wie aus der einfachen Verschlüsselung komplexe Prozesse der Verschlüsselung werden konnten. Die Kryptographie hat ihre Ursprünge in der weitreichenden Vergangenheit. Sie wird genutzt, um eine Nachricht oder einen Inhalt zu verschlüsseln.

Wir sind täglich von Techniken der Kryptographie umgeben. Meist sind diese Prozesse so komplex, dass ein normaler Bürger ohne Vorkenntnisse gar nicht mehr versteht, was diese Verschlüsselung überhaupt macht. Zusätzlich ist eine Expansion der Kryptographie in weitere Bereiche geschehen, wie zum Beispiel die Kryptowährung im Finanzsektor.

Titelbild: 123rf/ wamsler

Einzelnachweise (8)

1. Wirtschaftslexikon Gabler: Kryptographie, Prof. Dr. Richard Lackes
Quelle

2. Wortbedeutung.info: Kryptographie (Deutsch)
Quelle

3. Bundeszentrale für politische Bildung: Eine kurze Geschichte der Kryptografie, 10.11.2017, Albrecht Beutelspacher
Quelle

4. Wortbedeutung.info: Bitccoins (Deutsch)
Quelle

5. Wätjen, Dietmar. Kryptographie. 3. Aufl. 2018. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 S. 5-25
Quelle

6. itwissen.info: Cäsar-Chiffre,07.03.2019
Quelle

7. Security Insider: Was ist Kryptographie, Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber / Peter Schmitz, 13.09.2017
Quelle

8. Schulentwicklung NRW: Geheim ist geheim? Sichere Kommunikation mit Kryptographie
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Kryptographie Lexikon Eintrag
Wirtschaftslexikon Gabler: Kryptographie, Prof. Dr. Richard Lackes
Gehe zur Quelle
Kryptographie Wortbedeutung
Wortbedeutung.info: Kryptographie (Deutsch)
Gehe zur Quelle
Geschichte der Kryptografie
Bundeszentrale für politische Bildung: Eine kurze Geschichte der Kryptografie, 10.11.2017, Albrecht Beutelspacher
Gehe zur Quelle
Bitcoins Wortbedeutung
Wortbedeutung.info: Bitccoins (Deutsch)
Gehe zur Quelle
Kryptographie Springer Fachmedien
Wätjen, Dietmar. Kryptographie. 3. Aufl. 2018. Wiesbaden: Springer Fachmedien Wiesbaden, 2018 S. 5-25
Gehe zur Quelle
Cäsar-Chiffre IT Wissen
itwissen.info: Cäsar-Chiffre,07.03.2019
Gehe zur Quelle
Kryptographie
Security Insider: Was ist Kryptographie, Dipl.-Ing. (FH) Stefan Luber / Peter Schmitz, 13.09.2017
Gehe zur Quelle
Sichere Kommunikation mit Kryptographie
Schulentwicklung NRW: Geheim ist geheim? Sichere Kommunikation mit Kryptographie
Gehe zur Quelle
Testberichte