Zuletzt aktualisiert: 30. Juli 2020

Unsere Vorgehensweise

22Analysierte Produkte

52Stunden investiert

38Studien recherchiert

190Kommentare gesammelt

Jeder der eine Katze besitzt, weiß, dass es nicht nur darum geht, Verantwortung zu tragen und sich um eine Kreatur zu kümmern, weil sie von ihm abhängig ist. Ein Haustier zu haben, beinhaltet so viel mehr. Zwar ist stets ein hohes Maß an Arbeit mit ihm verbunden, doch sind viele Katzenhalter überzeugt davon, dass man dies doppelt, wenn nicht gar dreifach, vom Tier zurückbekommt.

Es ist daher immer besonders schwer zu verkraften, wenn die Katze einmal krank wird. Handelt es sich um eine schlichte Magenverstimmung, ist meist nach einer kurzen Behandlung beim Tierarzt alles wieder in Ordnung. In der Regel sind solche ein- oder zweimaligen Besuche nicht teuer. Anders sieht es allerdings aus, wenn das Haustier so schwer erkrankt, dass größere Maßnahmen erforderlich sind. Dabei schießen die Rechnungen relativ schnell in den vierstelligen Bereich.

In solchen Fällen kann eine Tierkrankenversicherung Abhilfe schaffen. Sie sichert nicht nur die bestmögliche Behandlung des Haustiers ab, sondern schützt gleichzeitig auch den Tierhalter davor, sich finanziell zu ruinieren. Nachfolgend möchten wir daher einmal alle Eigenschaften einer Katzenversicherung erläutern und beschreiben. Außerdem nehmen wir die Versicherer unter die Lupe, die eine solche Police anbieten.




Das Wichtigste in Kürze

  • Mit dem Abschluss einer Katzenversicherung schützt sich deren Halter vor dem Risiko hoher Tierarztkosten. Der Schutz besteht bei einmaligem Abschluss lebenslang.
  • Die Katzenversicherung macht den Vierbeiner quasi zum Privatpatienten. Übernommen werden die Kosten für Tierarztbesuche, Klinikaufenthalte und Operationen. Tarif- und anbieterabhängig kann so ein Rundumschutz für das geliebte Haustier erlangt werden.
  • Krankenversicherungen für Katzen werden als Basis-Schutz oder OP-Versicherung angeboten. Häufig sind auch Zahnbehandlungen oder alternative Heilmethoden mitversichert. Rundum-Versorgung garantiert der Komfort-Schutz.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Katzenversicherung abschließt

In deutschen Haushalten leben etwa 13 Millionen Katzen. Den Samtpfoten wird nachgesagt, über sieben Leben zu verfügen. In der Tat überstehen die Stubentiger Stürze scheinbar unbeschadet und lassen sich nichts anmerken, wenn ihnen etwas fehlt.

Verantwortungsbewusste Tierhalter sollten es nicht dabei belassen und über eine Absicherung des Haustieres nachdenken. Krankheiten und Unfälle können nicht ausgeschlossen werden. Die damit verbundenen Kosten stellen den Tierfreund nicht selten vor existenzielle Probleme. Warum es sich lohnt, Stubentiger abzusichern und welche Leistungen im Einzelnen abgedeckt werden, erfahren Sie im folgenden Ratgeber.

Was kostet eine Katzenversicherung?

Die Kosten variieren zwischen den einzelnen Anbietern. Weiterhin spielen bei den anfallenden Kosten folgende Kriterien eine Rolle:

  • Alter der Katze
  • Rasse der Katze
  • Haltung der Katze
  • Anbieter der Katzenversicherung

Wer Kosten sparen möchte, versichert sein Tier möglichst frühzeitig. Mit dem Alter der Katzen steigen auch die Versicherungsbeiträge. Ältere Katzen sind häufiger von Krankheiten betroffen. Bei den meisten Anbietern lassen sich gewöhnliche Hauskatzen preiswerter absichern als Rassekatzen. Dies gilt auch für Wohnungskatzen, deren Unfallrisiko geringer eingestuft wird als bei freilaufenden Tieren der Fall.

In Zahlen ist mit monatlichen Kosten in Höhe von 15 bis 30 Euro zu rechnen. Wer eine einjährige Wohnungskatze versichert, wird jährlich mit durchschnittlich 230 Euro rechnen müssen.
Demgegenüber stehen Kosten, welche von den Haltern unversicherter Tiere in voller Höhe übernommen werden müssen.

Folgende Tabelle nennt einige Zahlenbeispiele:

Art der Behandlung Kosten in Euro
Medikamente für Katzendiabetes 40
Medikamente für Niereninsuffizienz 50
Tumor-Operation 300
Beckenfraktur 1.500
Operation und Versorgung nach Unfall 2.500
Zahnstein entfernen 150
Zahnextraktion 200

Ist eine Katzenversicherung für Wohnungskatzen und Freigänger gleichermaßen geeignet?

Einige Katzen kommen und gehen, wie es ihnen gefällt. Dabei handelt es sich folglich um Freigänger. Dem gegenüber stehen Wohnungskatzen, welche das Haus nicht verlassen dürfen.

Eine Katzenversicherung für Wohnungskatzen erscheint dir vielleicht im ersten Moment wenig sinnvoll, schließlich verlässt der bequeme Stubentiger kaum seinen Lieblingsplatz auf der Couch…

In der Tat ist das allgemeine Risiko geringer und es scheiden beispielsweise Autounfälle, Rangeleien mit Nachbarskatzen oder Krankheitsübertragungen durch Keime von Beutetieren aus.

Doch denken wir an uns Menschen wird schnell deutlich, die Gefahr ist auch für reine Stubentiger nicht gebannt. Die meisten Unfälle passieren uns im Haushalt. Bei Katzen ist es nicht anders. Gekippte Fenster, offene Türen und Schränke, herumliegende Haushaltsgegenstände, giftige Pflanzen oder unverträgliche Lebensmittel stellen ein nicht zu unterschätzendes Risiko dar. Muss der Tierarzt eingeschaltet werden, kann es schnell teuer werden.

Weiterhin gilt es zu bedenken, dass nicht nur Freigänger krank werden können. Die häufigsten Katzenkrankheiten machen auch vor reinen Stubentigern nicht halt:

  • Katzenseuche
  • Katzenschnupfen
  • Katzenleukämie
  • Niereninsuffizienz
  • Katzendiabetes
  • Wurmerkrankungen
  • Toxoplasmose

Freigänger sind glückliche Katzen, schließlich können sie ihrem natürlichen Jagdtrieb nachgehen. Bei der Jagd nach Mäusen oder der Verfolgung der Nachbarskatze vergessen die Tiere, dass ihnen Autos gefährlich werden können.

Das Unfallrisiko ist hoch. OP-Kosten klettern schnell in den dreistelligen Bereich. Von anderen Tieren gebissen zu werden, kann ebenfalls teuer werden. Hinzu kommen schwerwiegende Infektionen durch den Verzehr kranker Beutetiere.

Wohnungskatzen lassen sich meist günstiger versichern, als Freigänger. Eine Katzenversicherung abzuschließen ist für Freigänger wie Wohnungskatzen eine Option und hilft der Absicherung und Kostenkontrolle im Notfall.

Habe ich freie Tierarztwahl für meine Katze?

Katzenversicherungen beziehen sich nicht nur auf den Besuch beim Tierarzt, meist sind auch OPs und Klinikaufenthalte inkludiert. Die meisten Anbieter gewähren dabei eine freie Arztwahl. Es kann folglich selbst entschieden werden, welchem Tierarzt die Katze vorgestellt werden soll und in welcher Klinik die anstehende OP durchzuführen ist.

Bei einigen Anbietern wird die Tierarztwahl vorab festgelegt. Der Tierarzt muss bei der Antragstellung angegeben werden. In Notfällen oder wenn der gewählte Tierarzt krank oder anderweitig verhindert ist, tritt eine Ausnahmeregelung in Kraft und es kann ein anderer Tierarzt aufgesucht werden.

Welche Leistungen werden übernommen?

Das Leistungspaket wird in den einzelnen Versicherungsverträgen genau definiert. Diesbezüglich lohnt sich ein Vergleich der einzelnen Anbieter besonders. Es werden die Kosten für die tierärztliche Versorgung und Operation des Tieres im Rahmen der Vertragsbedingungen übernommen.

Wer sich für einen Rundum-Schutz in der Katzenkrankenversicherung entscheidet, erhält ein entsprechend umfangreiches Leistungspaket. Es werden die Kosten für Diagnose und Behandlung erstattet. Vollversicherungen inkludieren die Leistungen der OP-Versicherung und machen eine separate Absicherung damit überflüssig.

In der Katzen-Operations-Versicherung ist der Versicherungsumfang eingeschränkt. Es werden lediglich die Kosten für den chirurgischen Eingriff und die anstehende Nachbehandlung getragen. (Bildquelle: pixabay.de7Arvydas19730616)

Übernommen werden auch notwendige Medikamente, Blutuntersuchung oder die Anfertigung von Röntgenbildern. Ebenso wird die Unterbringung in einer Tierklinik bezahlt, sofern diese nötig werden sollte.

Abhängig von Anbieter oder Tarif sind diverse Zusatzleistungen möglich. Hier sind die Kosten für alternative Heilmethoden wie Homöopathie oder Akupunktur zu nennen. Ebenso betrifft dies die Verabreichung von Impfungen, Wurmkuren oder Flohbehandlungen. Auch die Chipkosten oder der für die Kastration anfallende Betrag können übernommen werden.

Zahnbehandlungen werden nicht immer automatisch mitversichert. Muss ein Zahn entfernt werden, ist dies ein operativer Eingriff und meist im Versicherungsumfang enthalten. Die Entfernung von Zahnstein dagegen müssen die meisten Katzenhalter selbst tragen, da es sich um kosmetische Behandlungen handelt, sofern keine medizinische Notwendigkeit zugrunde liegt.

Entscheidung: Welche Arten von Katzenversicherungen gibt es und welche ist die richtige für dich

Grundsätzlich kann man zwischen drei verschiedenen Typen Katzenversicherung unterscheiden:

  • Katzenversicherung
  • Katzen-OP-Versicherung
  • Katzen-Haftpflichtversicherung

Worum handelt es sich bei einer Katzenversicherung und worin liegen die Vor- und Nachteile der Katzenversicherung
Eine Katzenversicherung ist als Rundum-Schutz zu verstehen. Es sind meist alle wichtigen Faktoren inkludiert, welche die tierärztliche Versorgung im Krankheitsfall betreffen. Eine Katzenversicherung ist die teuerste Option. Dafür sind die Kosten für Medikamente, Operationen oder Klinikaufenthalte meist enthalten. Die Absicherung gilt lebenslänglich und auch ältere Katzen können versichert werden.

Vorteile

  • Rundum-Schutz
  • Auch Operationen sind versichert
  • Lebenslanger Schutz

Nachteile

  • Teuer
  • Preis erhöht sich mit zunehmendem Alter
  • Große Unterschiede im Leistungsumfang
Vorteile
  • Rundum-Schutz
  • Auch Operationen sind versichert
  • VORTEIL
  • Lebenslanger Schutz
Nachteile
  • Teuer
  • Preis erhöht sich mit zunehmendem Alter
  • Große Unterschiede im Leistungsumfang

Worum handelt es sich bei einer Katzen-OP-Versicherung und worin liegen die Vor- und Nachteile der Katzen-OP-Versicherung?

Wer sich lediglich vor den Kosten einer Operation absichern will, bekommt die Möglichkeit, eine preisgünstigere Option zu wählen. Katzenhalter zahlen meist lediglich die Hälfte im Vergleich zur Krankenversicherung. Übernommen werden nur die mit Operationen in Zusammenhang stehenden Kosten.

Die OP-Versicherung ist als Teilbereich der Vollkrankenversicherung zu verstehen. Kastrationen sind meist vom Versicherungsschutz ausgenommen, es sei denn, es besteht eine medizinische Notwendigkeit für den Eingriff.

Vorteile

  • Übernahme der Operationskosten
  • Übernahme der Nachbehandlung und Nachsorge
  • Übernahme der Unterbringungskosten in der Tierklinik
  • Preiswert

Nachteile

  • Kein Rundumschutz
  • Versicherungssumme häufig begrenzt
  • Eigenanteil notwendig
Vorteile
  • Übernahme der Operationskosten
  • Übernahme der Nachbehandlung und Nachsorge
  • Übernahme der Unterbringungskosten in der Tierklinik
  • Preiswert
Nachteile
  • Kein Rundumschutz
  • Versicherungssumme häufig begrenzt
  • Eigenanteil notwendig

Worum handelt es sich bei einer Katzen-Haftpflichtversicherung und worin liegen die Vor- und Nachteile der Katzen-Haftpflichtversicherung

Meist werden Haftpflichtversicherungen für Tiere lediglich für Hunde oder Pferde angeboten. Einige wenige Anbieter offerieren auch einen Schutz für Katzen. Dieser ist jedoch nicht wirklich eine Option. Katzen verursachen in der Regel keine größeren Schäden.

Haftpflichtversicherungen greifen, wenn Tiere Dritten Schaden zufügen und zahlt bei Personen- und Sachschäden. Katzen verursachen theoretisch keine Schäden in entsprechender Höhe. Größere Schäden und die Gefährdung von Personen können bei Katzen praktisch ausgeschlossen werden.

Für kleinere Bagatellen ist die Privathaftpflicht der richtige Ansprechpartner. Es kommt die Gefährdungshaftung zum Tragen und es werden auch Leistungen übernommen, welche nicht vom Versicherungsnehmer selbst verursacht wurden. Dies gilt übrigens auch für die Halter von Kaninchen, Hamstern oder Ziervögeln.

Vorteile

  • Absicherung bei Schäden Dritter
  • Eine Alternative wenn keine private Haftpflicht vorhanden ist

Nachteile

  • Nicht rentabel
  • Teuer
  • Meist überflüssig, da privathaftpflicht eingreift
Vorteile
  • Absicherung bei Schäden Dritter
  • Eine Alternative wenn keine private Haftpflicht vorhanden ist
Nachteile
  • Nicht rentabel
  • Teuer
  • Meist überflüssig, da privatHaftpflicht eingreift

Kriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du eine Katzenversicherung vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Katzenversicherungen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Katzenversicherung für dich eignet oder nicht.
Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Aufnahmealter
  • Wartezeit
  • Gebührenordnung (GOT)
  • Selbstbeteiligung
  • Rabatte
  • Aufnahmealter

Die einzelnen Versicherungen begrenzen die Zeiten für die Versicherungsdauer. Viele Anbieter versichern Katzen lediglich bis zum siebenten oder achten Lebensjahr, bzw. verlangen für ältere Tiere deutlich höhere Gebühren.

Wer seine Katze frühzeitig absichert, spart bei den Versicherungsbeträgen. In der Regel werden Kitten ab zwei Monate versichert.

Wartezeit

Wer eine Katzenversicherung abschließt und sich sofortigen Schutz erhofft, wird meist enttäuscht. Die Wartezeit liegt in der Regel bei 30 Tagen. Einige Anbieter leisten erst drei Monate nach Versicherungsabschluss. Bei Unfällen leisten die Versicherungen meist sofort.

Gebührenordnung (GOT)

Die Tierärzte müssen sich zwar an die Gebührenordnung für ihren Berufsstand halten, können aber den einfachen bis dreifachen Satz abrechnen und sind damit relativ frei, was die Behandlungskosten betrifft.

Der Versicherungsnehmer ist auf der sicheren Seite, wenn er sich für einen Anbieter entscheidet, welcher den dreifachen Satz erstattet. Wer dies nicht beachtet, wird zur Kasse gebeten, wenn der Tierarzt einen höheren Satz abrechnet als in den Versicherungsbedingungen vereinbart.

Folgende Übersicht nennt ausgewählte Versicherungen und deren Absicherung.

einfacher Schutz zweifacher Schutz dreifacher Schutz
Uelzener Allianz, Helvetia, Petplan, Uelzener Plus Petplan Plus, Agila, Allianz nur bei Notfällen

Rabatte

Wer mehrere Stubentiger versichern möchte, kann bei einigen Versicherern von Rabatten profitieren. Für die Versicherung von zwei oder mehreren Tieren winken Nachlässe von bis zu zehn Prozent.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Katzenversicherung

Die Kosten für die Katzenhaltung sind auf den ersten Blick durchaus überschaubar. Ein Kratzbaum, ein Katzenklo oder Katzenspielzeug sind schnell angeschafft und auch die Preise für Katzenstreu und Futter bleiben im Rahmen.

Passiert ein Unfall oder wird das Tier krank, kommen unvorhergesehene Kosten auf die Halter zu. Wer hier abgesichert sein möchte, sollte eine Katzenversicherung abschließen. Die einzelnen Anbieter werden im Folgenden näher vorgestellt.

Welche bekannten Versicherungsfirmen für Katzenversicherungen gibt es?

Katzenversicherung von Petplan

Bei Petplan können Katzen günstig versichert werden. Eine OP-Versicherung wird bereits für weniger als zehn Euro angeboten. Du hast die Wahl aus drei Paketen:

  • Basis-Paket
  • OP-Schutz
  • Plus Paket

In der Basis-Absicherung sind auch die Kosten für Blutentnahmen, Gewebeproben und Medikamente enthalten. Es können alle Rassen versichert werden und es besteht freie Tierarztwahl. Die Beiträge können wahlweise jährlich oder monatlich gezahlt werden. Wer mehr als zwei Stubentiger versichert erhält Rabatt.

Katzenversicherung der Allianz

Die Allianz ist einer der günstigsten Anbieter von Katzenversicherungen. Die Stubentiger werden bis zu einem Alter von sieben Jahren versichert. Es besteht ein lebenslanger Schutz. Abgerechnet werden kann direkt mit dem Tierarzt. Bei OP-Versicherungen sind hohe Erstattungskosten möglich. Es werden bis zu 80 Prozent der Kosten übernommen. Der Tierarzt und die Tierklinik können frei gewählt werden. Eine Kostenerstattung ist auch für alternative Heilmethoden garantiert.

Katzenversicherung der Uelzener

Bei der Uelzener Katzenkrankenversicherung werden bis zu 100 Prozent der Kosten übernommen. Der Tierarzt kann frei gewählt werden. Die DEVK bietet einen umfassenden Schutz für den Vierbeiner. Die Kosten werden auch bei Auslandsaufenthalten übernommen.

Katzenversicherung der Barmenia

Die Barmenia bietet lediglich eine OP-Versicherung an. Versichert sind auch unter Teilnarkose durchgeführte Eingriffe, sowie alle operationsvorbereitenden und nachsorgenden Maßnahmen. Die Nachbehandlung in der Tierklinik oder ambulant wird ebenfalls übernommen. Für vorübergehende Auslandsaufenthalte in Europa, auf den Kanaren, den Azoren und Madeira besteht bis zu einem Zeitraum von sechs Monaten.

Katzenversicherung der Helvetia

Die Helvetia bietet einen Basis-Schutz, eine OP-Versicherung und eine Komfort-Absicherung. Es können Katzen ab einem Alter von zwei Monaten versichert werden. Bei der Aufnahme gibt es keine Altersbeschränkung. Im Komfort-Paket sind auch die Kosten für die Kastration enthalten. Für Impfungen, Wurmkuren und Zahnprophylaxe werden Pauschalen gezahlt.

Katzenversicherung der AGILA

Die AGILA bietet einen weltweiten Schutz ohne Zeitrahmen. Weiterhin verzichtet der Anbieter auf die Selbstbeteiligung und übernimmt die anfallenden Kosten in voller Höhe.

Bei einem anstehenden Katzenversicherungs-Vergleich sind auch Leistungen von Interesse, welche nicht im Versicherungsschutz enthalten sind. Folgende Übersicht stellt die nicht versicherten Leistungen der genannten Anbieter gegenüber.

Anbieter nicht versicherte Leistungen
Petplan Operationen unter Teilnarkose, Kastrationen, Operationen bei trächtigen Katzen
Allianz angeborene genetische Fehlentwicklungen, Zahnsteinentfernung, psychotherapeutische Behandlungen
Uelzener Zahnsteinentfernung, Operationen unter örtlicher Betäubung, Röntgen unter Narkose ohne OP
Barmenia Operationen bei Trächtigkeit, Brachycephales Syndrom, Kiefer-OPs
Helvetia Homöopathie, Routine-Untersuchungen, auf unterlassene Impfpflicht zurückzuführende Krankheiten
AGILA Prothesen des Bewegungsapparates, Kastration ohne medizinische Notwendigkeit, Diätfuttermittel

Ist eine Katzenversicherung sinnvoll?

Katzenversicherungen schützen Tierhalter vor unvorhergesehenen Kosten. Ob und wie weit du mit Tierarzt- und OP-Kosten leben kannst, ist von der finanziellen Lage abhängig und musst du letztlich selbst entscheiden. Die einzelnen Anbieter bieten unterschiedliche Versicherungspakete und damit die Möglichkeit, einen individuellen Schutz zu erlangen.

Die Katzen können gegen Unfälle, Krankheiten und Verletzungen abgesichert werden. Damit kannst du sicher sein, dass alles für dein Haustier getan werden kann, auch wenn es deine finanzielle Lage nicht zulassen würde. Damit rentieren sich Katzenversicherungen aus Verantwortung für dein Tier in jedem Fall.

Welche Alternativen gibt es zur Katzenversicherung?

Die einfachste Alternative zur Katzenversicherung ist die eigene Kostenübernahme. Um die Kosten möglichst gering zu halten, ist die Verwehrung des Freigangs eine Option. Katzen, die Freigang gewohnt sind, werden es ihren Haltern jedoch nicht danken und mit Unsauberkeit oder Futterverweigerung reagieren.

logo

Eine Alternative offeriert das Internet mit einem Online Tierarzt. Dieses Angebot ist jedoch nicht mit einer Versicherung gleichzusetzen. Es handelt sich lediglich um eine Beratung durch kompetente Tierärzte, welche jederzeit in Anspruch genommen werden kann. Kosten für Behandlungen oder Operationen werden vom Anbieter nicht übernommen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.haustiermagazin.com/katzenversicherung-krankenversicherung-op-versicherung-katze/
[2] https://www.katzennothilfe.de/katzenversicherung-lohnt-sich/
[3] https://cat-news.net/katzenversicherung-sinnvoll-oder-ueberfluessig-der-schnelle-ueberblick-fuer-versicherungsmuffel-8137
[4] https://geliebte-katze.de/information/gesundheit-von-katzen/katzen-op-oder-krankenversicherung-sinnvolle-investition-oder-fuer-die-katz
[5] https://www.markt.de/ratgeber/katzenhaltung/Katzenversicherung/

Bildquelle: pixabay.de/Nina_photographer_

Warum kannst du mir vertrauen?