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Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2021

Gefühlt, gibt es Alternativen Geld anzulegen, wie Sand am Meer. Von diesen ominösen Kryptowährungen hat vermutlich auch bereits jeder schon gehört. Die erste Kryptowährung kam 2009 auf den Markt, der sogenannte Bitcoin. Innerhalb weniger Jahre mutierte der Bitcoin vom wertlosen Alternativgeld für Computerfreaks zu der weltweit bekannten Geldanlagewährung schlecht hin.

Der Bitcoin Kurs ist seit der Einführung um mehr als das 6000-Fache gestiegen. Die Glücklichen, die früh genug investiert hatten, konnten also mit wenigen Bitcoins in nur kürzester Zeit zum Millionär werden.

Aber was hat es mit diesen Kryptowährungen eigentlich auf sich? Lohnt es sich noch auf den nächsten vermeintlich verlockenden Kryptowährungszug aufzuspringen - und in den OneCoin zu investieren? Wir haben uns für dich in diesem Artikel mit allen wichtigen Aspekten zur OneCoin Thematik auseinandergesetzt.




Das Wichtigste in Kürze

  • Kryptowährungen sind heutzutage immer mehr auf dem Vormarsch. Auch die weltweite Pandemie im Jahr 2020 wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Kryptowährungen aus.
  • Ende 2014 gründen Ruja Ignatova und Sebastian Greenwood die Kryptowährung OneCoin und vermarkten sie mit Hilfe eines Pyramidensystems erfolgreich weltweit.
  • Die Kryptowährung OneCoin verursacht einen Schaden von über 4 Milliarden USD bei ihren zahlreichen Investoren.

OneCoin News: Was du wissen solltest

Wissen ist Macht. Nach einer kurzen Erklärung, wie Kryptowährungen an sich funktionieren, erfährst du in diesem Abschnitt, alle relevanten Fakten über den in den letzten Jahren stark umworbenen zweiten Marktführer der Kryptowährungen dem OneCoin.

Was ist eine Kryptowährung?

Kryptowährungen sind digitale Zahlungsmittel, die einen völlig bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglichen. Grundsätzlich gelten für alle Kryptowährungen die gleichen Spielregeln (1, 10, 13):

  • Keine Banken, Behörden oder andere zentrale Stellen werden benötigt
  • Jeder kann sie online auf der entsprechenden Kryptowährungs-Plattform erwerben
  • Jeder kann seine freie Computerkapazität für Mining zur Verfügung stellen
  • Mining: Transaktionen im Kryptowährungs-Netzwerk werden dokumentiert und neue Coins errechnet
  • Anleger erhalten zuerst eine Art Gutschein - sogenannte Tokens
  • Zu einem späteren Zeitpunkt kann der Anleger seine Tokens in eine neue Währung umtauschen. Dafür übergibt der Anleger seine Tokens Profis, die daraufhin die Währung minen
  • Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis der Kryptowährung
  • Blockchains und digitale Signaturen garantieren für die Sicherheit der Kryptowährung
  • Blockchain: Eine spezielle automatisierte Datenbank, die wie ein elektronisches Kassenbuch aufgebaut ist. Jeder Kryptowährungsbesitzer hat eine eigene unabhängige identische Kopie davon. Jede Transaktion erscheint in jedermanns Kopie. Niemand kann an diesem Buch was manipulieren - keine Bank, keine Regierung, keine Person(5)

Der Erfolg des Bitcoins spricht für sich. Er löst allerdings einen Hype aus, der leider auch viele Betrüger anlockt. Der mit Abstand sensationellste Betrugsfall in der heutigen Zeit: der sensationelle OneCoin Skandal. Ist was dran? In den nächsten Abschnitten erfährst du alles Wissenswerte über den OneCoin.

Wer sind die Drahtzieher hinter OneCoin?

Das Gesicht der Kryptowährung OneCoin ist die Gründerin Dr. Ruja Ignatova, auch unter dem Namen "Cryptoqueen" bekannt. 1980 geboren in Bulgarien.

Kurze Zeit später verschlägt es die Familie nach Schramberg in Deutschland, wo Ruja zuerst ein Gymnasium im Schwarzwald besucht, Jura in Konstanz studiert, einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Fernuni in Hagen, einen Masterabschluss an der englischen Eliteuni Oxford und ihre dazugehörige Promotion in Jura an der Uni Konstanz erlangt.

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Dr. Ruja Ignatova ist die Gründerin von OneCoin. (Bildquelle: Somsuk/ 123rf)

Weiter geht es in ihrem makellosen Lebenslauf mit einer Beraterposition bei McKinsey. Im Jahr 2012 fängt sie bei einer bulgarischen Investmentfirma an zu arbeiten. Ihrem Lebenslauf nach zu beurteilen ist sie eine wirklich smarte und erfolgreiche Unternehmerin(3, 9).

Sebastian Greenwood baut zusammen mit Ruja das OneCoin-Imperium auf. Er gilt als Marketing Genie, der mit Arbeitserfahrung auf der ganzen Welt, wie in Singapur, Deutschland und England auftrumpfen kann. Auf seiner LinkedIn Seite wird in den höchsten Tönen von ihm gesprochen.

Dort gilt er als Vorzeigebeispiel einer vertrauenswürdigen Führungskraft. Er spricht nicht nur vier Sprachen fließend, sondern ist auch zielorientiert, empathisch und motiviert alle um ihn herum stets zu Bestleistungen(3, 9).

Diese makellosen Lebensläufe sorgen für zusätzliches Vertrauen unter den OneCoin Anlegern. Doch solltest du dich auf sie verlassen?

Die dritte bedeutende Person im Bunde ist Konstantin Ignatova, Rujas Bruder. Er trägt den Spitznamen "Konsti Keks". Er fungiert nach dem Verschwinden seiner Schwester im Oktober 2017 bis zu seiner Festnahme im März 2019 als Geschäftsführer des OneCoins(3, 9).

Wie funktioniert OneCoin genau?

Drei Unternehmen, alle von Ruja Ignatova und Sebastian Greenwood gegründet, verhalfen OneCoin zum Erfolg: die OneCoin Ltd., die OneLife Network Ltd. und die One Network Services Ltd. Alle drei wurden in verschiedenen Ländern registriert. Das Unternehmen OneCoin Ltd. hat ihren Sitz in Dubai, die One Network Services Ltd. in Sofia und die OneLife Network Ltd. ist in Belize ansässig(8).

OneCoin vermarktet seinen Anlegern nicht vorrangig die Kryptowährung OneCoin selbst, sondern sogenannte Schulungspakete.

Durch den Erwerb eines Schulungspakets, das bis zu 27.500 Euro kosten kann, erhält der Anleger im nächsten Schritt den Zugriff auf ein Online-Portal. Auf diesem befinden sich etliche Videos und Infomaterialien rund um das Thema OneCoin. Mit jedem der Schulungspakete bekommt der Anleger auch eine Art Gutschein - sogenannte Tokens.

Je höher der Preis des Schulungspakets, desto mehr Tokens gibt es für den Anleger. Zu einem späteren Zeitpunkt hat der Anleger dann die Option seine Tokens in Coins umzuwandeln und diese im nächsten Schritt in eine echte Währung umzuwandeln(4, 6, 13).

Warum war OneCoin so schnell so erfolgreich?

Das ist eine sehr gute Frage. Vor allem durch das ausgeklügelte Marketingsystem hinter OneCoin. Vorrangig überzeugte OneCoin mit der vermeintlich zweitgrößten Marktkapitalisierung nach dem berühmt-berüchtigten Bitcoin. Die Gründer versprechen den Anlegern sehr schnelles Geld in nur kürzester Zeit.

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Jeder Anleger kann sich auf der OneCoin Platform davon überzeugen, wie explosionsartig der OneCoin Kurs in die Höhe schnellt. ( Bildquelle: Alesia Kozik / pexels)

Denn selbst bei gleichbleibendem Kurs, nur aufgrund der ausgeklügelten Technik hinter OneCoin, soll sich das investierte Geld der Anleger rasant vervielfachen. Zudem soll durch den enormen Zuwachs des OneCoin Netzwerkes der OneCoin zeitnah auf der ganzen Welt akzeptiert werden.

Ist dieses Ziel erreicht, kann der Anleger seine Tokens in echte Währung wechseln. Auf dem existierenden OneCoin Portal, kann sich zudem jeder eingeloggte Anleger davon überzeugen, dass der Kurs weiterhin rapide steigt(13).

Dass das OneCoin Netzwerk so schnell wächst, liegt vor allem am gewählten Marketingkonzept.

Und tatsächlich registrieren sich im ersten Jahr tagtäglich 5.000 - 7.000 neue Investoren. OneCoin wird in sozialen Netzwerken oder in Bekanntenkreisen oft als Geheimtipp gehandelt. Wirbt ein Anleger einen weiteren und es entstehen dabei Umsätze, erhält dieser eine Provision, die anteilig auf ein Cash-Konto für OneCoins ausgezahlt wird.

Auch derjenige der ihn zuvor geworben hat, erhält automatisch eine Provision. Somit ist OneCoin wie ein Pyramidensystem aufgebaut. Am meisten profitieren die Vertriebler, die die ersten Anleger geworben haben. Zudem gilt je mehr Geld vom Geworbenen in OneCoin investiert wird, desto höher fällt auch die entsprechende Provision für deren Vertriebler aus(2).

Dieses Marketingkonzept gilt nicht als illegal, solange das vertriebene Produkt einen tatsächlichen Wert besitzt. Das Netzwerkmarketing wird erst zum illegalen Schneeballsystem, wenn Provisionen nur aus den Investitionen neuer Kunden finanziert wird(2, 13).

Kann man mit OneCoins wirklich Geld verdienen?

Die klare Antwort auf diese Frage lautet leider bisher ganz klar: Nein! Von Anfang an war die Kryptowährung OneCoin ein ausgeklügeltes System, um möglichst viel Geld von Anlegern abzugreifen und das mit immensem Erfolg: Allein bis Oktober 2016 sind weltweit mehr als 3,3 Milliarden Euro in OneCoin geflossen.

Jedoch für seine Anleger überwiegend erfolglos. Weitgehend ist der OneCoin nämlich leider wertlos. Dessen Anleger erhalten bis heute nur Tokens. Praktischerweise gibt es allerdings noch keine Möglichkeit für die Anleger diese OneCoin Tokens in eine echte Währung einzutauschen und damit zu bezahlen(13).

Aufgrund der fehlenden Blockchain war es den Drahtziehern des OneCoins, Ruja Ignatova und Sebastian Greenwood, möglich den OneCoin Preis, anstatt von Angebot und Nachfrage, einfach selbst zu bestimmen. Ebenso das angebliche Handelsvolumen. Sie manipulierten einfach alles zu ihren Gunsten.

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Wie willkürlich die Marktpreise bei OneCoin gesetzt werden, zeigt eine Handykonversation zwischen Konstantin Ignatov und einem seiner Mitarbeiter.
(Bildquelle: freestocks / unsplash)

Der Kurs des OneCoin wurde von ihnen natürlich so manipuliert, dass er hauptsächlich gestiegen ist, um seinen Anlegern vorzugaukeln, dass der OneCoin Kurs einen rasanteren Anstieg hinlegt, als sein Hauptkonkurrent: der Bitcoin. So hat sich der Wert des OneCoins zum Beispiel allein von 0,50 Euro im Januar 2015 auf 1 Euro im Mai desselben Jahres verdoppelt. Bis August hatte sich der Wert mal eben innerhalb sieben Monaten sogar auf 2 Euro vervierfacht.

Für den rasanten Kursanstieg hat die "Cryptoqueen" eine logisch nachvollziehbare Erklärung für ihre Anleger parat: Der Grund dafür, sei das rasante Wachstum des OneCoin Netzwerkes. Die rapide zunehmende Nachfrage stoße wie zu erwarten auf ein begrenztes Angebot: Die maximale Begrenzung der OneCoin Anzahl läge nämlich bei 2,1 Milliarden Stück.

Für die Sicherheit und dass nur eine geringe Anzahl an OneCoins von Zeit zu Zeit geschürft werden können, garantiere die nahezu fälschungssichere Blockchain, die hinter dem OneCoin stehe. Schade nur, dass OneCoin bis heute gar keine Blockchain besitzt. Das bestätigt das Geständnis von Konstantin Igantova(2, 3).

OneCoin News: der aktuelle Stand

Doch wie sieht es momentan wirklich aus? Negativmeldungen überschlagen sich und der Untergang der Kryptowährung OneCoin scheint besiegelt. Während haufenweise Vertriebler für OneCoin weltweit Millionen generieren und der Kurs der Währung weiterhin ins Unermessliche steigt, werden die ersten offiziellen Stellen auf OneCoin aufmerksam.

Finnische Behörden beginnen bereits Mitte 2015 mit ersten Ermittlungen gegen OneCoin, die schwedische Glücksspielaufsicht Anfang 2016, im Anschluss die chinesische Polizei. Im April 2017 stellt die deutsche Finanzaufsichtsbehörde BaFin noch 29 Mio. Euro sicher, als sie Konten eines Grevener Unternehmens einfriert, das weltweit Geld für OneCoin einsammelt.

Ohne entsprechender Genehmigung für ihre vermeintlichen Finanztransfergeschäfte gelang es der GmbH nur im Zeitraum eines Jahres, Ende 2015 bis Ende 2016, allein 360 Mio. Euro zu generieren(8).

Weltweit ermitteln im August 2017 mehr als 20 Behörden gegen OneCoin.

Weltweit ermitteln im August 2017 mehr als 20 Behörden gegen OneCoin. Selbst seine treuen Anleger werden zunehmend skeptisch. Erfolglos versuchen einige Anleger bereits Mitte 2016 ihre Accounts auszuzahlen.

Mit geschickten Ausreden, wie benötigt werden verschiedene Identifikationsnachweise, beginnt der chancenlose Spießrutenlauf, um vergeblich das investierte Geld von OneCoin wiederzubekommen. Kontinuierlich verzögert sich auch der Zeitpunkt, ab dem es den Anlegern möglich gemacht wird, die Währung öffentlich zu handeln. Im unternehmenseigenen Onlineshop Dealshaker können die Anleger zwar immerhin ab Februar 2017 mit ihren OneCoins shoppen gehen – allerdings nur sündhaft teuren Schrott(6).

Die Zukunft des OneCoin: Was ist aus OneCoin geworden?

Wissend, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann das ausgeklügelte Schneeballsystem der Kryptowährung OneCoin zusammenbricht, springen immer mehr der erfolgreichen Zugpferde des OneCoins ab. Nach dem Verschwinden der "Cryptoqueen" versuchen sich mehrere Personen an der Übernahme der Führung des OneCoins.

Zu aller Letzt ihr Bruder Konstantin Ignatova. Jedoch stellt sich die Aufrechterhaltung dieses Lügenkartenhauses als immer schwerer heraus. Es folgt eine Untersuchung des OneCoin-Hauptquartiers in Sofia im Januar 2018.

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Sowohl Sebastian Greenwood, als auch Konstantin Ignatova drohen mehrjährige Haftstrafen. (Bildquelle: Donald Tong / pexels)

Im selben Jahr erfolgt in Thailand die Festnahme des Mitgründers Sebastian Greenwood. Das Gerichtsverfahren wird allerdings immer wieder verschoben. Das aktuelle Datum ist der 26. März 2021.

Konstantin Ignatova wird im März 2019 aufgrund des Verdachts auf unter anderem Betrug, sowie Verabredung zur Geldwäsche und Bankbetrugs am Flughafen von L.A. von den US-Behörden verhaftet. Das voraussichtlich zu erwartende Strafmaß beträgt bis zu 90 Jahren Inhaftierung.

Zur Strafmilderung bekennt sich Konstantin im Oktober 2019 schuldig, wartet aber bis heute noch auf sein Urteil. Unbestritten ist der Handel mit OneCoins mittlerweile in Deutschland sogar komplett untersagt(3, 9).

Bist du betroffen? Rechtliche Möglichkeiten gegen den vermeintlichen OneCoin-Betrug

Fakt ist es gibt tausende geschädigte OneCoin Anleger weltweit, die zurzeit um ihre investierten Ersparnisse bangen. Aber was tun, wenn du selbst betroffen bist?

Wir raten zu einer Prüfung durch einen auf Anlegerschutz, Kapitalmarktrecht, Bankrecht und Anlagebetrug spezialisierten Anwalt. Umso früher, umso besser stehen auch deine Chancen, das investierte Geld zumindest zum Teil zurückzubekommen.

In Deutschland, der Schweiz und in Österreich gibt es mehrere Kanzleien, die sich auf OneCoin Opfer spezialisiert haben und sich best möglichst für dich einsetzen. Es gibt also noch Hoffnung! Allerdings musst du dich auf eine lange Wartezeit gefasst machen, da die Prozess-Mühlen sehr langsam mahlen. Trotzdem raten wir stark zu einer kostenlosen Erstberatung bei einer spezialisierten Kanzlei(7).

Welche Alternativen gibt es zu OneCoin: Die wichtigsten Kryptowährungen mit Potenzial für 2021

Doch auch wenn OneCoin viele in die Irre geführt hat, solltest du dich nicht grundsätzlich von Investitionen in Kryptowährungen abschrecken lassen. Denn generell spricht ihr Erfolg für sich. Auch die weltweite Pandemie hat ihren Teil dazu beigetragen, und viele Kryptowährungen haben aus dieser Situation profitiert.

Denn durch das Corona bedingte zwangsweise veränderte Kaufverhalten und durch veränderte Zahlungsmethoden ist auch das Interesse der allgemeinen Bevölkerung an digitalen Zahlungssystemen gestiegen. Deshalb ist auch der Kurs vieler Kryptowährungen in die Höhe geschnellt(11, 13).

Die Kryptowährungen, die aus unserer Sicht im Jahr 2021 oder 2022 einen Durchbruch schaffen könnten sind(13):

  1. Bitcoin: Diese Kryptowährung hat es schon geschafft und wird definitiv wieder mit an der Spitze dabei sein.
  2. Ethereum: Ist bereits ein starker Bitcoin Konkurrent und gewinnt immer mehr an Fahrt.
  3. Cardano: Diese Kryptowährung gilt zwar bisher noch eher als unbekannt, sollte aber definitiv nicht unterschätzt werden.
  4. Chainlink: Hat das Potenzial zum absoluten Hype zu werden und wird von Vielen bereits als absoluter Geheimtipp gehandelt.
  5. Tether: Garantiert ihren Anlegern am meisten Sicherheit, da es als Stable-Coin mit dem US-Dollar gekoppelt ist. Der Kurs schnellt zwar dadurch nicht blitzartig in die Höhe, steigt aber stetig. Wer also viel Zeit mitbringt und seine Priorität vor allem auf die Sicherheit legt, der sollte in Tether investieren.

Wir raten allen Kryptowährungsanlegern die Kurse der entsprechenden Kryptowährung am besten tagtäglich im Auge zu behalten, da sich diese sehr schnell verändern können. Zu schnell können Spitzenreiter von einem Monat auf den anderen plötzlich zum Schlusslicht mutieren.

Deswegen empfehlen wir dir nur das Geld in Kryptowährungen zu investieren, dass dich bei einem Verlust nicht sofort in den Ruin treibt. Wenn du dir mehr Sicherheit für dein zu investierendes Geld wünscht, als Kryptowährungen dir in der Regel bieten können, verraten wir dir in diesen beiden Artikeln die wichtigsten Fragen und Antworten zu den risikoärmeren Geldanlageoptionen und  langfristigen Geldanlage(11, 13).

Fazit

Unterm Strich haben unsere Recherchen alle Fakten des OneCoin Skandals bestätigt. Diese Kryptowährung war von Anfang an leider wertlos und wurde von sehr klugen und faszinierenden, allerdings leider auch sehr kriminellen und moralisch verwerflichen Personen, so aufgebaut, dass sie vorwiegend durch leere Versprechungen und einem Lügenkonstrukt Millionen von Menschen weltweit das Geld aus der Tasche zieht.

Anstatt allerdings den Sand in den Kopf zu stecken, sollten wir alle aus diesem Skandal lernen. Klingen die Versprechen eines Start-ups viel zu gut um wahr zu sein? Dann ist das meist auch so.

Also bei solchen zukünftigen Investitionen, unbedingt deine Hausaufgaben machen und dir so viel Wissen drum herum aneignen, wie nur möglich. Denn vergiss nicht: Wissen ist Macht und schützt dich vielleicht in Zukunft vor dem unangenehmen finanziellen Erwachen nach einer Geldanlage.

Bildquelle: Worldspectrum / pixabay

Einzelnachweise (13)

1. Digitalisierung und Währungsordnung: Herausforderungen und Perspektiven der Regulierung von Kryptowährungen; Julian Dörr und Olaf Kowalski; Springer, ZWAS
Quelle

2. Roland Lindenblatt: Der Onecoin-Betrug: Da war nichts
Quelle

3. Roland Lindenblatt: Onecoin: Neuigkeiten beim bisher größten Kryptobetrug
Quelle

4. Roland Lindenblatt: Der Milliardenbetrug der Krypto-Königin
Quelle

5. Maik Klotz: Gar kein Mysterium: Blockchain verständlich erklärt
Quelle

6. BitcoinMag: OneCoin kaufen: Ist ein Investment in OneCoin ratsam?
Quelle

7. António Madeira: OneCoin: Detaillierter Einblick in das berüchtigte Krypto-Schneeballsystem
Quelle

8. BaFin: Onecoin Ltd (Dubai), OneLife Network Ltd (Belize) und One Network Services Ltd (Sofia/Bulgarien): Untersagung von Geschäften mit „OneCoins“ in Deutschland
Quelle

9. Martin Himmelheber: OneCoin-Greenwood muss weiter warten
Quelle

10. Kryptogeld-Regulierung in Deutschland: "Bitcoins fair behandeln"; Heise Online; Axel Kannenberg
Quelle

11. Cryptocurrency: Bitcoin hits three-year high as investors jump in By Justin Harper, Business reporter; BBC News; 18 November 2020
Quelle

12. Cryptoqueen: How this woman scammed the world, then vanished; 24 November 2019
Quelle

13. Die besten Kryptowährungen für das Jahr 2021; Lisa Gröning; Krypto Monitor
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

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Kryptowährung Investitionen (Englischer Zeitungsartikel)
Cryptocurrency: Bitcoin hits three-year high as investors jump in By Justin Harper, Business reporter; BBC News; 18 November 2020
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Cryptoqueen: How this woman scammed the world, then vanished; 24 November 2019
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Kurse und Empfehlungen für Kryptowährungen 2021
Die besten Kryptowährungen für das Jahr 2021; Lisa Gröning; Krypto Monitor
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