Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2021

Eine private Krankenversicherung (PKV) zu kündigen sollte gut überlegt und geplant sein. Denn seit Januar 2009 gilt in Deutschland die allgemeine Krankenversicherungspflicht.

Jeder Bürger hat dafür zu sorgen und muss dies auch nachweisen, dass er für die Kosten im Krankheitsfall versichert ist. Die private Krankenversicherung bietet in der Regel bessere Leistungen als die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) an.

Es kann unterschiedliche Gründe zum Kündigen der privaten Krankenversicherung geben. Welche das sein können und was Du dabei zu beachten hast, erfährst Du in unserem folgenden Ratgeber. Wir beantworten Dir die wichtigsten Fragen hierzu und zeigen Dir in unserer Checkliste, wie Du dabei vorgehst.




Das Wichtigste in Kürze

  • Du kannst die private Krankenversicherung unter Einhaltung der Fristen ordentlich kündigen. In einigen Fällen greifen auch Sonderkündigungsrechte. Mehr dazu im weiteren Ratgeber.
  • Möchtest Du nur vorübergehend die private Krankenversicherung kündigen und später wieder zurückwollen, ist eine Anwartschaftsversicherung wichtig. Warum das so ist, beantworten wir Dir hier im Ratgeber.
  • Deine private Krankenversicherung darf Dir nur in ganz schwerwiegenden Ausnahmefällen den Vertrag kündigen.

Hintergründe: Was Du bei einer Kündigung der privaten Krankenversicherung beachten musst

Nicht immer ist es sinnvoll, die private Krankenversicherung (PKV) (1) zu kündigen. Möchtest Du beispielsweise später wieder von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) (2) zurück in die PKV, ist das oft nur unter schlechteren Konditionen möglich.

Hier lohnt es sich vorher eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen. Damit entfällt in der Regel eine erneute Gesundheitsprüfung. Auch macht es oft keinen Sinn, den Anbieter zu wechseln, da dieser vor Vertragsabschluss das aktuelle Alter sowie den Gesundheitszustand prüft.

Wann kannst Du die private Kran­ken­ver­si­che­rung kündigen?

Du hast zwei Möglichkeiten, Deine private Krankenversicherung zu kündigen. Zum einen die ordentliche Kündigung und zum anderen die außerordentliche Kündigung, das sogenannte Sonderkündigungsrecht.

Ordentliche Kündigung: Die private Krankenversicherung kannst Du mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres kündigen.

Dieses ist im Versicherungsvertragsgesetz Paragraf 205 (§ 205 VVG)(3) geregelt. Bei den meisten Versicherungen entspricht ein Versicherungsjahr dem Kalenderjahr und endet damit am 31. Dezember im laufenden Jahr. Da es auch hier Ausnahmen geben kann, empfehlen wir Dir, in Deine Versicherungsunterlagen nachzuschauen.

Damit Du nicht auf Vorteile der privaten Krankenversicherung verzichten musst ist eine Umwandlung in eine Zusatzkrankenversicherung oft sinnvoll. (Bildquelle: Bret Kavanaugh / Unsplash)

Außerordentliche Kündigung: Wenn sich die Versicherungsbedingungen ändern, wie beispielsweise die Leistungen oder Deine persönlichen Umstände, kannst Du innerhalb von drei Monaten die private Krankenversicherung kündigen. Dieses ist auch rückwirkend möglich (§ 205 Abs. 2 VVG).

Hierbei musst Du dem alten Versicherer den Nachweis Deiner Versicherungspflicht vorlegen. Erst dann wird Deine Kündigung wirksam. Im Falle einer Beitragserhöhung kannst Du innerhalb von zwei Monaten nach Erhalt des Versicherungsschreibens kündigen. Es endet dann der Vertrag zum Zeitpunkt der Beitragsanpassung.

Grundsätzlich: Wenn Du eine Mindestvertragslaufzeit mit Deiner privaten Krankenversicherung vereinbart hast, kannst Du allerdings erst nach Ablauf dieser Zeit ordentlich kündigen.

Welche Sonderkündigungsrechte gibt es bei Kündigung der privaten Krankenversicherung?

Wie bereits erwähnt, gibt es bestimmte Sonderkündigungsrechte, um mit der außerordentlichen Kündigung Deine private Krankenversicherung zu kündigen. Welche Sonderkündigungsrechte dass sind und wie sie funktionieren erklären, wir hier ausführlich.

Private Krankenversicherung kündigen bei Wechsel zur gesetzlichen Krankenversicherung

Wenn Dein Einkommen als Angestellter unter der gesetzlich festgelegten Versicherungspflichtgrenze (4) (Stand 2021: mindestens 64.000 Euro Jahresarbeitsentgeltgrenze) fällt oder Du Deine Tätigkeit als Selbstständiger aufgibst, bist Du wieder in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherungspflichtig.

Deine private Krankenversicherung kannst Du zum Eintritt in die gesetzliche Krankenversicherung kündigen.

Private Krankenversicherung kündigen bei Elternzeit

Das Thema Elternzeit in der privaten Krankenversicherung ist sehr umfangreich und individuell zu behandeln. Grundsätzlich kann der Elternteil, das die Elternzeit nutzt, für diese Zeit in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln.

Für Beamte, Freiberufler und Selbstständige gilt keine Einkommensgrenze.

Wir empfehlen Dir allerdings ein ausführliches Beratungsgespräch mit Deiner privaten Krankenkasse zu führen, als auch mit einer GKV.

Private Krankenversicherung kündigen bei Arbeitslosigkeit

Wenn Dir Dein Arbeitsverhältnis gekündigt wird und Du Empfänger von Arbeitslosengeld I (ALG I) wirst, ist es grundsätzlich möglich, in die gesetzliche Krankenversicherung zu wechseln. Wichtig ist, dass Du die private Krankenversicherung über die Arbeitslosigkeit innerhalb von drei Monaten informierst.

Möchtest Du vielleicht nach der Arbeitslosigkeit zurück in die PKV kann der Vertrag unter Umständen in eine Anwartschaftsversicherung umgewandelt werden.

Private Krankenversicherung kündigen bei Anspruch auf Familienversicherung oder Heilfürsorge

Über Deinen Ehepartner, sofern dieser in der gesetzlichen Krankenversicherung ist, hast Du Anspruch auf kostenfreie Familienversicherung in der GKV. In diesem Fall kannst du Deine private Krankenversicherung mit Beginn der Familienversicherung kündigen.

Gleiches gilt auch, wenn Du dauerhaft Anspruch auf Heilfürsorge erlangst. Das trifft auf Polizisten, Soldaten, Feuerwehrleute und Justizvollzugsbeamte zu.

Private Krankenversicherung kündigen wegen Umzug ins Ausland

Solltest Du einen Umzug außerhalb der Europäischen Union (EU) planen, brauchst Du keine Kündigungsfristen beachten. Der Vertrag endet in der Regel, wenn Du Deiner Versicherung meldest, wann der Umzug sein wird.

Bei einem Umzug innerhalb der Europäischen Union (EU) besteht allerdings weiterhin Versicherungsschutz der privaten Krankenversicherung. Möchtest Du dennoch die Versicherung kündigen, geht das nur mit einer ordentlichen Kündigung.

Private Krankenversicherung kündigen ab 55 Jahre

Ab einem Alter von 55 Jahren ist ein Wechsel in eine gesetzliche Krankenversicherung und somit auch eine Kündigung der privaten Krankenversicherung nur schwer möglich. Auch reicht ein versicherungspflichtiger Job (unter 450 Euro) nicht, wenn Du vorher beispielsweise selbstständig warst.

Wer älter als 55 Jahre ist, kann kaum wechseln.

Einzige Möglichkeit ist, in der Familienversicherung des Ehepartners mitversichert zu werden. Aber auch hier kann es Schwierigkeiten geben. Einige GKVs haben in ihren Satzungen ein Höchstalter für die Aufnahme festgelegt.

Private Krankenversicherung kündigen nach Todesfall

Hier reicht eine formlose Kündigung über den Tod des Versicherten aus, um die private Krankenversicherung zu kündigen. Sollten Familienmitglieder mitversichert sein, können sie entscheiden, ob die Versicherung übernommen oder aufgelöst wird. Eine Übernahmepflicht besteht nicht.

Private Krankenversicherung kündigen bei Beitragserhöhung

Wenn Deine Versicherung den Beitrag erhöht und damit keine besseren Leistungen verbunden sind, kannst Du innerhalb von zwei Monaten nach Mitteilung die private Krankenversicherung kündigen. Die Kündigung wird dann zum Zeitpunkt der Beitragserhöhung wirksam.

Private Krankenversicherung kündigen nach Vertragsabschluss

Grundsätzlich kannst Du nach Abschluss der privaten Krankenversicherung von Deinem gesetzlichen Widerrufsrecht gebrauch machen. Dieses ist innerhalb der ersten zwei Wochen ohne Angaben von Gründen möglich. Die Kündigung sollte unbedingt schriftlich erfolgen.

Wie sinnvoll ist eine Anwartschaftsversicherung beim Kündigen der privaten Krankenversicherung?

Mit der Anwartschaftsversicherung sicherst Du Dir die Möglichkeit, ohne Gesundheitsprüfung wieder in Deinen alten Tarif bei der privaten Krankenversicherung zurückzukehren. Auch verlierst Du Deine angesparten Altersrückstellungen für die Versicherung nicht.

Ein Wechsel zu einem anderen PKV-Anbieter macht oft keinen Sinn, da die ersparten Altersrückstellungen nicht komplett mitgenommen werden können. (Bildquelle: Marek Studzinski / Unsplash)

Altersrückstellungen werden aus Deinen Beiträgen gebildet und sorgen dafür, dass Deine Beiträge im Alter nicht übermäßig steigen.

Die Anwartschaft kostet allerdings auch Geld. In der Regel ist das jeweils ein geminderter Monatsbeitrag, für den Du aber keinen Anspruch auf weitere Leistungen aus der privaten Krankenversicherung hast.

Grundsätzlich: Eine Anwartschaftsversicherung ist nur sinnvoll, wenn Du wirklich sicher bist, in die private Krankenversicherung zurückzukehren.

Weshalb lohnt sich beim Kündigen der privaten Krankenversicherung selten ein Wechsel der Versicherung?

Dein PKV-Beitrag ergibt sich aus der gewählten Leistung der privaten Krankenversicherung sowie dem Alter und Gesundheitszustand bei Eintritt in die Versicherung. Im Laufe der Jahre baust Du Altersrückstellungen auf. Die sind wichtig, um spätere Preissteigerungen entgegenzuwirken und Deine Beiträge stabil zu halten.

Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter bedeutet, das Deine Beiträge nach dem aktuellen Gesundheitszustand und Alter berechnet werden. Sollten zwischenzeitlich Erkrankungen festgestellt worden sein, bedeutet das meistens einen teureren Tarif.

Sollte Dein PKV-Vertrag noch nicht lange bestehen und Du eine leistungsschwachen Tarif haben, kann sich ein Wechsel unter Umständen lohnen.

Hinzu kommt, dass Deine bereits angesparten Altersrückstellungen nicht komplett übernommen werden. Aus Verträgen, die vor 2009 abgeschlossen wurden, gehen die Rücklagen komplett verloren.

Wann darf Dir die private Krankenversicherung kündigen?

Aufgrund der allgemeinen Krankenversicherungspflicht in Deutschland seit 2009, dürfen Verträge von der privaten Krankenversicherung nicht ordentlich gekündigt werden. Geregelt ist das im Versicherungsvertragsgesetz Paragraf 206 (5) (§ 206 VVG). Selbst bei nicht bezahlten Beiträgen darf Dir nicht gekündigt werden.

In diesem Fall wirst Du in einen sogenannten Notlagentarif (6) mit minimalsten Leistungen eingestuft. Allerdings gibt es zwei Gründe, weswegen Dir die private Krankenversicherung kündigen darf.

Kündigung wegen falscher Gesundheitsangaben

Bei Vertragsabschluss hast Du die Gesundheitsfragen falsch beantwortet und beispielsweise Erkrankungen nicht angegeben. In diesem Fall hat die Versicherung mehrere Möglichkeiten, den Vertrag anzufechten und sogar rückwirkend aufzulösen. Die verschiedenen Möglichkeiten sind:

Falsche Angaben aus: Möglichkeiten der Versicherung:
Vorsätzliche oder arglistige Täuschung (7) Die Versicherung kann innerhalb von zehn Jahren nach Vertragsabschluss (§ 21 Abs. 3 VVG) (8) vom Vertrag zurücktreten. Erhaltene Leistungen müssen im schlimmsten Fall zurückgezahlt werden.
Grob Fahrlässige Täuschung Die Versicherung kann innerhalb der ersten fünf Jahre vom Vertrag zurücktreten. Allerdings nur, wenn der Versicherer aufgrund Deiner Krankengeschichte überhaupt keinen Vertrag abgeschlossen hätte.
Nicht bewusst Falsch Beantwortet Die Versicherung darf den Vertrag laut Versicherungsvertragsgesetz Paragraf 19 (§ 19 VVG) (9) nicht kündigen.

Da die rechtliche Auslegung der falschen Angaben kompliziert und nicht immer eindeutig ist, empfehlen wir Dir in diesem Fall einen Fachanwalt einzuschalten. Eine weitere Möglichkeit ist, ein Schlichtungsverfahren beim PKV-Ombudsmann (10) zu beantragen.

Schwere Vertragsverletzung rechtfertigt Kündigung

Deine private Krankenversicherung kann Dir außerordentlich kündigen, wenn Du beispielsweise Deine Abrechnung bewusst fälschst und damit höhere Leistungen erhältst. In seinem Grundsatzurteil (Az. IV ZR 50/11) (11) hat der Bundesgerichtshof 2011 dazu entschieden.

Wenn Du aus diesem Grund Deine private Krankenversicherung verloren hast, wirst Du in der Regel keinen weiteren Versicherer finden, der Dir einen regulären Tarif anbietet.

Ist ein Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung auch nicht möglich, müssen private Krankenversicherungen Dich laut Krankenversicherungspflicht aufnehmen. Allerdings nur zu einem Basistarif mit minimalen Leistungen. (6)

Private Krankenversicherung kündigen: Checkliste & Alternative

Du möchtest Deine private Krankenversicherung kündigen. Die Kündigung muss unbedingt schriftlich und fristgerecht erfolgen, damit sie auch wirksam wird. Auch solltest Du in der Kündigung genau beschreiben, ob Du nur einen vorläufigen Wechsel oder eine absolute Kündigung der Krankenversicherung wünscht.

Damit Du auch nachweisen kannst, dass Du fristgerecht gekündigt hast, empfehlen wir Dir, das Schreiben per Einschreiben der Versicherung zu senden und den Beleg aufzubewahren. Im Internet gibt es auf einigen Portalen auch Vorlagen, (12) die Du Dir herunterladen kannst.

Wie funktioniert die Kündigung der privaten Krankenversicherung?

Die folgende Vorgehensweise zur Kündigung und unsere Checkliste zum Kündigungsschreiben sollen Dir bei der erfolgreichen Kündigung helfen.

Vorgehensweise zur Kündigung:

Diese Schritte solltest du bei deiner Kündigung beachten:

  • Versicherungsvertrag genau prüfen: Unter welchen Bedingungen eine Kündigung überhaupt möglich ist oder gibt es noch andere Möglichkeiten.
  • Angabe des Kündigungsdatum: Unbedingt im Kündigungsschreiben schriftlich formulieren.
  • Folgeversicherung nachweisen: Nicht vergessen, da sonst die Kündigung insgesamt unwirksam wird. Liegt der Nachweis noch nicht vor, musst Du diesen unbedingt nachreichen bis Vertragsende.
  • Kündigungsschreiben fristgerecht: Per Einschreiben versenden.

Checkliste mit den wichtigsten Angaben im Kündigungsschreiben

Damit es zu keinen Nachfragen oder Verzögerungen bei der Bearbeitung Deiner Kündigung kommt, sollten das Kündigungsschreiben diese fünf Angaben enthalten:

  • Deine Versichertennummer
  • Den genauen Kündigungszeitpunkt
  • Mindestens einmal das Wort "Kündigung" im Schreiben verwenden
  • Anschrift der neuen Krankenversicherung und wenn möglich den Nachweis dazu beilegen
  • Deine Unterschrift

Sicherheitshalber empfehlen wir Dir eine Kopie des Kündigungsschreibens sowie den Einlieferungsbeleg für Deine Unterlagen zu machen. Sollte es zu rechtlichen Auseinandersetzungen kommen, können die Kopien Deinem Rechtsbeistand helfen.

Private Krankenversicherung kündigen: Alternative Zusatzversicherung

Wenn Du dauerhaft keine private Krankenversicherung haben möchtest und Deine angesparten Altersrückstellungen nicht verloren gehen sollen, empfehlen wir Dir, eine private Krankenzusatzversicherung abzuschließen. Die meisten Versicherungen rechnen die erlangten Altersrückstellungen bei der Zusatzversicherung an.

Somit hast Du zu der gesetzlichen Krankenversicherung den gewohnten Vorteil einer privaten Krankenversicherung. Am häufigsten werden Zusatzversicherungen bei Zahnersatz oder Krankenhausaufenthalte eingesetzt.

Fazit

Das kündigen der privaten Krankenversicherung (PKV) ist grundsätzlich ordentlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Für eine außerordentliche Kündigung gibt es bestimmte Sonderkündigungsrechte mit entsprechenden Fristen.

Sonderkündigungsrechte können unter anderem Arbeitslosigkeit, Umzug ins Ausland oder Aufgabe der Selbstständigkeit sein. Weitere Gründe haben wir in unserem Ratgeber ausführlich beschrieben.

Deine Kündigung wird erst wirksam, wenn Du eine neue Krankenversicherung nachweisen kannst. Die privaten Krankenversicherer dürfen Dich nicht ordentlich kündigen. Unter ganz bestimmten und schwerwiegenden Gründen dürfen die Versicherer allerdings Deinen Vertrag kündigen. Hierzu solltest Du Dich unbedingt von einem Fachanwalt beraten lassen.

Wenn Du Deine PKV kündigen möchtest, solltest Du Dir überlegen, ob dieses nur für eine bestimmte Zeit sein soll oder dauerhaft. Bei einer Rückkehr in die PKV ist es sinnvoll, eine Anwartschaftsversicherung abzuschließen. Dadurch benötigst Du keine neue Gesundheitsprüfung und Deine Altersrückstellungen bleiben erhalten.

Im Falle einer endgültigen Verabschiedung aus der privaten Krankenversicherung ist der Abschluss einer Zusatzversicherung empfehlenswert. Die meisten Versicherer rechnen dabei Deine angesparten Altersrückstellungen an. Ein ausführliches Beratungsgespräch mit Deinem Versicherer ist hierbei hilfreich.

Bildquelle: gwolters / 123rf

Einzelnachweise (12)

1. Sundmacher L, Ozegowski S. Regional distribution of physicians: the role of comprehensive private health insurance in Germany. Eur J Health Econ. 2016 May;17(4):443-51. doi: 10.1007/s10198-015-0691-z. Epub 2015 Apr 30. PMID: 25924865.
Quelle

2. Busse R, Blümel M, Knieps F, Bärnighausen T. Statutory health insurance in Germany: a health system shaped by 135 years of solidarity, self-governance, and competition. Lancet. 2017 Aug 26;390(10097):882-897. doi: 10.1016/S0140-6736(17)31280-1. Epub 2017 Jul 3. PMID: 28684025.
Quelle

3. gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 205 Kündigung des Versicherungsnehmers
Quelle

4. krankenkassenzentrale.de: Versicherungspflichtgrenze 2020 / 2021 – Die PKV Grenze!
Quelle

5. gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 206 Kündigung des Versicherers
Quelle

6. pkv.de: Brancheneinheitliche Tarife; Verband der PKV
Quelle

7. Peterson CC, Peterson JL, Seeto D. Developmental changes in ideas about lying. Child Dev. 1983 Dec;54(6):1529-35. PMID: 6661946.
Quelle

8. gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 21 Ausübung der Rechte des Versicherers
Quelle

9. gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 19 Anzeigepflicht
Quelle

10. pkv-ombudsmann.de: Ombudsmann für private Kranken- und Pflegeversicherung
Quelle

11. juris.bundesgerichtshof.de: Der Bundesgerichtshof; Verkündet am: 7. Dezember 2011 Heinekamp Justizhauptsekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
Quelle

12. pkv.wiki: Muster Kündigungsschreiben an private Krankenversicherung
Quelle

Warum kannst du mir vertrauen?

Wissenschaftliche Studie
Sundmacher L, Ozegowski S. Regional distribution of physicians: the role of comprehensive private health insurance in Germany. Eur J Health Econ. 2016 May;17(4):443-51. doi: 10.1007/s10198-015-0691-z. Epub 2015 Apr 30. PMID: 25924865.
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Wissenschaftliche Studie
Busse R, Blümel M, Knieps F, Bärnighausen T. Statutory health insurance in Germany: a health system shaped by 135 years of solidarity, self-governance, and competition. Lancet. 2017 Aug 26;390(10097):882-897. doi: 10.1016/S0140-6736(17)31280-1. Epub 2017 Jul 3. PMID: 28684025.
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Versicherungsvertragsgesetz §205
gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 205 Kündigung des Versicherungsnehmers
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Versicherungspflichtgrenze 2020 / 2021 – Die PKV Grenze!
krankenkassenzentrale.de: Versicherungspflichtgrenze 2020 / 2021 – Die PKV Grenze!
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§ 206 Kündigung des Versicherers
gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 206 Kündigung des Versicherers
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Brancheneinheitliche Tarife
pkv.de: Brancheneinheitliche Tarife; Verband der PKV
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Wissenschaftliche Studie
Peterson CC, Peterson JL, Seeto D. Developmental changes in ideas about lying. Child Dev. 1983 Dec;54(6):1529-35. PMID: 6661946.
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§ 21 Ausübung der Rechte des Versicherers
gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 21 Ausübung der Rechte des Versicherers
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§ 19 Anzeigepflicht
gesetze-im-internet.de: Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz; Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG) § 19 Anzeigepflicht
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Ombudsmann für private Kranken- und Pflegeversicherung
pkv-ombudsmann.de: Ombudsmann für private Kranken- und Pflegeversicherung
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Der Bundesgerichtshof; Verkündet am: 7. Dezember 2011
juris.bundesgerichtshof.de: Der Bundesgerichtshof; Verkündet am: 7. Dezember 2011 Heinekamp Justizhauptsekretär als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle
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Muster - Kündigungsschreiben an private Krankenversicherung
pkv.wiki: Muster Kündigungsschreiben an private Krankenversicherung
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