Zuletzt aktualisiert: 6. Mai 2021

Qtum versucht die Welt der Krypto Währungen nicht vollkommen neu zu erfinden. Der Anbieter kombiniert verschiedene Bestandteile bestehender digitaler Währungen miteinander, um so etwas eine Neuheit zu erschaffen. So kommt auch das System der Blockchain zum Einsatz, die es Entwicklern ermöglicht, Anwendungen in Bezug auf die globale Funktionalität und Ausführbarkeit zu erreichen.

In unserem Artikel wird zunächst geklärt, was genau man unter Qtum versteht, anschließend die Funktion näher erläutert und daraus resultierende Vor- und Nachteile geschildert.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Mithilfe des Qtums soll das Thema Krypto in der Wirtschaftswelt vertreten werden.
  • Darüber hinaus sollen Kryptowährungen und Blockchains verbessert und untereinander verknüpft werden.
  • Bislang ein reines Crowdfunding-Projekt mit jedoch beachtlichem Kapital, das durch ein Initial Coin Offering erwirtschaftet wurde.

Was du über das Qtum wissen solltest

Was ist Qtum?

Der Begriff QTUM steht als Abkürzung für den Begriff Quantum und kann zweierlei Angesehen werden. Zum einen ist ein Blockchain-Projekt, das es als Aufgabe hat, Kryptowährungen und Blockchains wie die Marktführer Bitcoin und Ethereum zu verbessern und untereinander zu verknüpfen.

Qtum hat es als Aufgabe hat, Kryptowährungen und Blockchains wie Bitcoin und zu verbessern und untereinander zu verknüpfen. (Bildquelle: MichaelWuensch/Pixabay)

Darüber hinaus ist es auch als Kryptowährung anzusehen, die einen Profit erwirtschaftet, mit dem Verbesserungen im Blockchain-Projekt erzielt werden sollen.

Wie funktioniert Qtum?

Zunächst ist beachtenswert, dass Qtum bislang ein reines Crowdfunding-Projekt ist. Im Rahmen eines Initial Coin Offering wurden große Summen an Bitcoin und Ether erwirtschaftet, die den Grundstock der Projektfinanzierung bilden. Das Ziel des Qtum ist die Bereitstellung einer Technologie, die eine Verbindung zwischen Bitcoin und Ethereum.

Damit dies möglich ist, müssen bestimmte Tatsachen gegeben sein: Der wichtigste Faktor ist hier die Buchführung. Denn während bei Ethereum die Benutzerkonten mit Guthaben, also account-based, geführt wird, werden bei Bitcoin Unspent Transaction Outputs (UTXOs) verwendet.

UTXOs werden als Zahlungsmittel zur Verfügung gestellt und gegebenenfalls mit zu überweisenden Beträgen verrechnet (Bildquelle: Shuuterbag75/Pixabay)

Vereinfacht gesagt sind das die Outputs von Transaktionen, also die Bescheinigung, dass dem Empfänger der betreffende Betrag überwiesen wurde. Der Betrag wird dementsprechend keinem Konto zugeschrieben, sondern gilt wie ein Verrechnungsscheck. Dieser wird im Weiteren Verlauf als Zahlungsmittel zur Verfügung gestellt und gegebenenfalls mit zu überweisenden Beträgen verrechnet.

Zur Validierung wird ein Proof of Stake-Algorithmus genutzt. Hierbei wird der prozentuale Anteile des Anteils an der Gesamtmenge des QTUMs berechnet. Dies ist ein schnelles und effizientes Verfahren, das darüber hinaus auch zur Monopolbildung beiträgt. Während bei Bitcoin angenommen wird, dass sich 40 % der Gesamtgeldmenge im Besitz befinden, geht man bei Qtum von stolzen 90 % aus.

Welche Vor und Nachteile gibt es?

Vorteile
  • Verwendung von intelligenten Verträgen
  • Keine Möglichkeit auf Machtkonzentration
  • schnelle Verifizierung
Nachteile
  • UTXO-Modell setzt Grenzen mit intelligenten Verträgen

Fazit

Qtum hat noch einen langen Weg vor sich, jedoch gibt es viele Aspekte die für die Kryptowährung sprechen. Sie gibt zum einen genau definierte Features, setzt auf bewährte Technologien und ist dadurch auch für deren Weiterentwicklungen kompatibel.

Jedoch sollten Anleger aber stets auch das sehr hohe Risiko einer Investition in Kryptowährungen nicht unterschätzen, denn hier sind nicht nur hohe Gewinne, sondern auch Totalverluste möglich.

Bildquelle: 123rf / ozdereisa

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