Die Voraussetzung für den Erfolg als Führungskraft ist, dass du deine Ziele „smart“ setzt und auch formulierst. Deine Mitarbeiter können dem Erreichen eines Ziels nur effektiv nachgehen, wenn diese Klarheit über ein realistisches Ziel in einer bestimmten Zeitspanne bekommen.

Die Abkürzung „smart“ wird vor allem in den Bereichen Management und Personalentwicklung verwendet.

Willst du nun wissen, was smarte Ziele überhaupt sind? Oder was die Smart-Forme besagt? Dann bist du in unserem Ratgeber genau richtig. Wir geben dir Antworten auf all deine Fragen zum Thema „Smarte Ziele“

Das Wichtigste in Kürze

  • Als erste ist es wichtig, dass deine Mitarbeiter auch mit dem konkret vorgegebenen Ziel einverstanden sind und dieses annehmen, denn sonst kann dieses auch nicht erreicht werden. Dabei kannst du deine Mitarbeiter in den Prozess der Planung miteinbeziehen.
  • Der Prozess der Zielerreichung sollte unbedingt kontrolliert und gemessen werden, denn sonst hast du keine Klarheit darüber, ob sich deine Mitarbeiter noch auf dem richtigen Weg zum Gipfel befinden, oder ob diese bereits einen Seitenpfad auf dem Erfolgsweg eingeschlafen haben.
  • Auch wenn ein Ziel nicht direkt erreicht wird, so gib nicht auf, sondern bleib dran und arbeite so lange weiter, bis du dein Ziel erreicht hast. Wenn du jeden Tag daran arbeitest und effizient arbeitest, so wird sich deine harte Arbeit nach einer bestimmten Zeitspanne definitiv auszahlen.

Definition: Was versteht man unter „smarten Zielen“?

Wichtig ist es, ein Ziel klar zu definieren, zu klären, was ein Ziel zum Ziel macht und dieses von gut gemeinten Absichten, Wünschen oder Hoffnungen abzugrenzen.

Ein Unternehmen kann nur dann die Umsätze steigern, wenn die Ziele smart gesetzt werden. Die Mitarbeiter müssen motiviert werden und die Ziele realistisch und besonders konkret angegeben werden. (Bildquelle: 123rf.com / Wavebreak Media Ltd)

Ziele sollten also „smart“ formuliert werden, damit diese eine Grundlagen für den Führungserfolg schaffen können. Der Begriff „smart“ kommt aus den USA und die Buchstaben stehen für folgende Abkürzungen:

Abkürzung Englisch Deutsch Englische Alternativen
S specific spezifisch significant, stretching, simple
M measurable messbar meaningful, motivational, manageable
A achievable ausführbar appropriate, accepted, attractive, agreed
R realistic realistisch relevant, reasonable, resourced, resonant
T time-bound terminierbar time-oriented, time framed, timed, time-based, timeboxed

Die von dem Zeitmanagement-Experten Lothar Seiwert entwickelte smarte Methode zur Zielformulierung zeigt, dass der Begriff „Smart“ein Akronym ist, welches sowohl auf Deutsch, als auch auf Englisch Funktion zeigt.

Grundsätzlich geht es bei smarten Ziele also darum, gemeinsam mit den Mitarbeitern konkrete, mach- und messbare Ziele zu formulieren. Wird dies in die Praxis umgesetzt, steht dem Firmenerfolg nichts im Wege.

Hintergründe: Was du über smarte Ziele wissen solltest

Smarte Ziele sollten so formuliert werden, dass diese auch in die Praxis umsetzbar sind. Ziele formulieren will gelernt sein.

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Sind Deine Ziele SMART? ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Das erste, was ich mit meinen Coaching Teilnehmerinnen mache, ist ihre Ziele zu definieren. Dabei achte ich darauf, dass diese SMART sind. Nein, damit ist nicht das Auto gemeint (ist das jetzt Werbung? 🤔). SMART steht für⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Spezifisch⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Meßbar⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Aktionsorientiert ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Realistisch⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Terminiert⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Damit Deine Ziele wirklich nachhaltig sind, und Du fokussiert darauf hinarbeiten kannst, helfen Dir diese Kriterien dabei.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ Wir alle kennen Aussagen wie "Ich will abnehmen", "Ich will mehr Umsatz" "Ich werde mehr Sport treiben" doch smart sind diese "Ziele" nicht. Woran machst Du in diesen Fällen fest, dass Du Dein Ziel erreicht hast? In meinem Online Kurs, der übrigens im Januar startet (im Linktree geht's zur Warteliste) ist eine Aufgabe ebenfalls, Dir zu überlegen, was mehr Umsatz mit Deinen Wunschkunden bedeutet. Der Kurs ist ein absoluter Boost für Dein Foto Business (sagen auch meine Kundinnen) deswegen heißt er auch so und ist der erste dieser Art für Fotografinnen.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ .⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ .⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ .⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ .⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ .⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #smarteziele #zielesetzen #onlinekurse #fotografin #allesimblick #aufregendezeit #2019wirdgenial #2018wargroßartig #stephanieschlicker #businesscoaching #hochzeitsfotografin #familienfotografin #onlinecoaching #businessboost

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Bist du also der Leiter einer Firma und stellst an deine Mitarbeiter folgende Anforderungen: Umsatz erhöhen, Gewinn steigern, Kosten senken, Investitionen durchführen, Kundenorientierung und Mitarbeiterzufriedenheit, so brauchst du nicht verwundert sein, wenn die Ziele mäßig bis gar nicht umsetzbar sind.

Warum sind smarte Ziele wichtig?

Smarte Ziele sind eine wichtige Grundlage für den Führungserfolg. Nur wenn die Führung einer Firma optimal erfolgt, kann der Umsatz gesteigert werden und auch das Arbeitsklima verbessert sich unter den Mitarbeitern, wenn diese positives Feedback und Lob bekommen.

Smarte Ziele sind beispielsweise nicht nur in Bereichen des Projektmanagements wichtig, sondern auch im Selbstmanagement kannst du diese anwenden. Dort legst du für dich persönlich Ziele fest, die du zum Beispiel im nächsten Jahr oder Monat erreichen willst.

Wir haben dir folgendes Video herausgesucht, welches dir das Aufstellen von smarten Ziele in der Praxis zeigt:

Durch die Festlegung und Definition von smarten Zielen lassen sich Misserfolge vermeiden. Es ist einfacher, konkrete und spezifische Ziele zu erreichen, wenn an diese nicht ohne Plan herangegangen wird, sondern die Projektziele genau definiert werden. Dabei ist es besonders empfehlenswert, die Ziele, Pläne und Schritt zu verschriftlichen.

Die Schritt schriftlich festzuhalten ist dann besonders wichtig, wenn mehrere Projekte parallel laufen. So kannst du als Firmenleiter genau im Auge behalten, ob das Zeitmanagement stimmt und sowohl quantitativ, als auch qualitativ alles stimmt.

Worum handelt es sich bei der Smart-Formel?

Die Smart-Formel besagt, dass dein Ziel spezifisch vorgegeben und messbar sein sollte, außerdem sollten die Mitarbeiter diese Vorgaben akzeptieren und das Ziel realistisch gesetzt sein. Als letzten Punkt ist es wichtig, dass das Ziel terminiert ist.

S für Spezifisch

Am Beginn muss das Ziel spezifisch vorgegeben werden, um damit Erfolge erzielen zu können. Es sollte genau definiert werden, an welchem Punkt du ansetzen möchtest und welches Problem behoben werden sollte.

Dabei solltest du genau formulieren, um welchen Erfolgsparameter es sich handelt bzw. was wie verändert werden muss und was willst, dass erreicht wird.

Außerdem hast du die Möglichkeit, deine Mitarbeiter in die Planung einzubinden. Wenn du noch nie genau weißt, wie das Ziel erreicht werden kann, so kannst du mit den Mitarbeitern über Konzepte sprechen und diese Ideen einbringen lassen.

Dabei gibt dies deinen Arbeitern Zufriedenheit und auch Wertschätzung, was sich auf jeden Fall positiv auf das Arbeitsklima und den internen Firmenzusammenhalt und die Motivation auswirkt.

Beachte demnach folgende Dinge bei der Zielformulierung:

  • Schaffe Klarheit: Vereinbare spezifische Ziele, die genau klarstellen, was wie erreicht werden sollte. Unspezifische Ziele solltest du gänzlich vermeiden, da diese zu Problemen und Ärger führen können. Der Fokus sollte bei allen Mitarbeiten gleich ausgerichtet sein. Einerseits sollte du am Beginn klären, an welchem Tau gezogen werden sollte und andererseits wie lange, in welche Richtung daran gezogen werden muss.
  • Formuliere präzise: Auf der einen Seite solltest du versuchen, dass zu erreichende Ziel möglichst präzise zu formulieren. Auf der anderen Seite ist es auch wichtig, dass du abklärst und kontrollierst, ob deine Mitarbeiter deine Formulierung auch richtig verstanden haben und genau wissen, wie sie vorgehen müssen. Eine klare und spezifische Orientierung zur Zielerreichung muss gegeben sein.

M für Messbar

Dabei gibt es zwei Arten von Zielen, die messbar sein sollten:

  • Qualitative Ziele
  • Quantitative Ziele

Einfacher ist es, quantitative Ziele zu erreichen. Damit mein man beispielsweise, dass es nun gilt, die Produktion von 8 auf 12 Prozent zu steigern.

Jedoch darf bei der Steigerung die Qualität auf keinen Fall nachlassen. Dabei sollte als Beispiel die Kundenzufriedenheit so weit steige, dass die Reklamation auf drei Prozent zurückgeht.

Das effektive Erreichen eines Ziels kann, nachdem dieses spezifisch formuliert wurde, erst durch die Messbarkeit festgestellt werden. Dabei wird genau beobachtet, wie weit sich die Mitarbeiter dem vorgegebenen Ziel schon genährt haben.

Bei der Messbarkeit handelt es sich um die Kontrolle, weswegen es sich hierbei um einen essentiellen Parameter zur Zielerreichung handelt.

Dabei werden Ist- und Soll-Werte aufgestellt. Es gilt als den Ist-Zustand dem Soll-Wert langsam zu nähren. Bei den Soll-Werten handelt es sich um Vergleichswerte, an denen du dich orientieren kannst.

Bei längerfristigen Zielen ist es sinnvoll, wenn du dich an Zwischenstufen orientierst und nicht nur am finalen Ziel. Durch den längeren Prozess können die Werte sonst schnell abweichen und der Prozess in eine falsche Richtung laufen.

A für Akzeptiert

Besonders wichtig ist es, dass auch alle Mitarbeiter das Ziel und den Prozess dorthin wahrnehmen und akzeptieren. Damit dies optimal funktioniert, raten wir dir, die Mitarbeiter in die Planung miteinzubeziehen. Diese sollten ihre Meinung kundtun und Vorschläge und Ideen einbringen können.

Es ist wichtig, dass auch die Mitarbeiter die Ziele und Pläne mitbestimmen, da dadurch die Motivation steigt. Der Firmenzusammenhalt und auch das Arbeitsklima wird sich deutlich verbessern. (Bildquelle: 123rf.com / Antonio Guillem)

Du kannst den Mitarbeitern auch eine Auswahl an Alternativen zur Verfügung stellen. Dabei können diese sich dann entscheiden und auch darüber diskutieren.

Wichtig ist auch, dass du das Zielbild positiv beschreibst und formulierst und nicht primär erwähnst, was nicht getan oder vermieden werden sollte.

R für Realistisch

Du musst das Ziel unbedingt realistisch setzen. Die Mitarbeiter müssen das Gefühl haben, dass das Ziel auch erreichbar ist und nicht Anforderungen gestellt werden, die bei bestem Willen unerreichbar sind. Dabei wirken unrealistische Ziele demotivierend, da all die Bemühungen nicht zum Erfolg führen können.

Ein Ziel ist nur dann realistisch, wenn es mit den verfügbaren Ressourcen erreicht werden kann.

Die Ziel müssen einerseits hoch gesteckt werden, um besser als andere Unternehmen zu sein und auch auf dem Markt präsent zu bleiben. Hohe Ziele, die deine Mitarbeiter fordern und dadurch auch motivieren, diese zu erreichen, sind sinnvoll.

Andererseits ist es wichtig, dass die Ziel nicht allzu hoch gesteckt werden und die Mitarbeiter gar überfordern. Das führt zu Demotivation und die Mitarbeiter wollen gar nicht erst durchstarten, da für diese kein Ende in Sicht ist.

T für Terminiert

Ein Ziel ist nur dann messbar, wenn auch ein Zeitpunkt festgelegt wird, an dem das Ziel spätestens erreicht sein muss. Der Sollzustand sollte beispielsweise genau nach 6 Monaten ab der Planung erreicht werden, denn nur so kann auch effektiv gearbeitet werden.

Dabei gibt es drei unterschiedliche Zielsetzung in Bezug auf die Zeit:

Typ der Zielsetzung Zeit
Taktische Zielsetzung Zeitspanne bis 1 Jahr
Operative Zielsetzung Zeitspanne 1 – 3 Jahre
Strategische  Zielsetzung Zeithorizont ab 3 Jahren

Nicht nur die Dauer, bis das Ziel vollständig erreicht sein sollte, muss definiert werden. Sondern auch Zwischentermine und die Festlegung, wann welches Teilziel erreicht werden sollte, ist besonders wichtig.

Welche Alternative gibt es zu smarten Zielen?

Eine Alternative Methoden zur Smart-Formel stellt die PIDEWaWa-Methode dar. Dabei stehen die Abkürzungen für folgende Begriffe:

  • P= Positive Formulierung
  • I= Ist-Zustand in der Gegenwart klar angeben
  • D= Detailliert (konkret und messbar)
  • E= Erreichbar (Ziele realistisch setzen)
  • Wa= Wann?
  • Wa= Warum?

P für positive Formulierung

Dabei geht es darum, dass du umdenkst. Du solltest nicht immer zuerst das Negative sehen, sondern viel eher das Positive, denn das motiviert dich weiterzumachen. Wenn du deine Gedanken positiv formulierst, so verleiten diese dich eher dazu, den nächsten Schritt zu wagen, als negative Formulierungen deiner Gedanken.

Ein und derselbe Gedanke kann von der sowohl positiv, als auch negativ formuliert werden:

  • Negative Formulierung = „Ich möchte diesen Job nicht mehr machen.“
  • Positive Formulierung = „Ich möchte mich beruflich kreativ entfalten.“

I für den Ist-Zustand

Deine Ziele solltest du in der Gegenwart klar und spezifisch angeben. Vermeide dabei Formulierungen wie „würde, könnte“ und ersetze diese durch „werden, können“.

D für die detaillierte Formulierung

Du solltest deine Ziele so detailliert wie möglich angeben und niederschreiben, denn nur so können diese auch kontrolliert werden und messbar sein. Dabei bist du klar im Vorteil, wenn du von Grund auf schon motiviert und organisiert bist.

E für erreichbare Ziele

Deine Ziele sollten unbedingt realistisch sein, aber trotzdem hoch gesetzt werden, denn nur so kann eine Firma wachsen und sich verbessern. Steckst du deine Ziele und Anforderungen an die Mitarbeiter jedoch zu hoch, so verlieren diese die Motivation und der Schuss wird nach hinten losgehen.

Hierbei gilt also: Stecke deine Ziele nicht zu hoch, aber auch nicht zu niedrig. Die goldene Mitte, also der ideale Mittelweg zwischen zwei Extremen, ist hier der Schlüssel zum Erfolg.

Steckst du die Ziele und Anforderungen an deine Mitarbeiter zu hoch, so sind diese maßlos überfordert und können die gewünschte Leistung erst recht nicht erbringen. Finde also einen guten Mittelweg. (Bildquelle: 123rf.com / Wavebreak Media Ltd)

Wa für „Wann?“

Es muss unbedingt ein Zeitrahmen terminiert werden, der festlegt, wann welches Ziel erreicht werden soll.

Sollte dein Ziel jedoch langfristig gesehen erreicht werden, so ist es sinnvoll, wenn du Zwischenetappen einbaust, damit die Motivation bestehend bleibt und deine Mitarbeiter zwischendurch immer wieder positive Rückmeldungen erfahren.

Wa für „Warum?“

Du solltest für dich selbst auch wissen, warum du ein Ziel erreichen willst. Erkläre den Grund auch deinen Mitarbeitern ausführlich.

Wenn man genau weiß, wieso man etwas macht und auch erreichen will, hat man mehr Kraft und Motivation. Du musst immer einen Sinn hinter deinen Aktionen sehen, um effektiv arbeiten zu können.

Wer hat smarte Ziele erfunden?

Der Begriff wurde bereits im Jahre 1968 festgelegt. Der Begründer David Locke hat einen Artikel „Toward a Theory of Task Motivation and Incentives“ verfasst, welcher besagt, dass die Art und Weise, wie Ziele ausformuliert werden, einen wesentlichen Teilbeitrag für die Motivation von Menschen und die Wahrscheinlichkeit der Zielerreichung leisten.

Die weitere Definition der Smart-Formel wurde dann 1981 von George Doran auf den Punkt gebracht. Dabei wird von Doran stark auf die Konkretisierung von Zielen eingegangen.

Smarte Ziele: Praktische Anwendung und Vorteile

Es gibt smarte Ziele, aber auch weniger smarte Ziele. Willst du ein Unternehmen besonders erfolgsorientiert und ideal führen, so ist es wichtig, dass deine Ziele „smart“ formuliert werden.

Folgendes Video erklärt dir die Smart-Methode sehr gut in kürzester Zeit:

Welche Beispiele gibt es für smarte und weniger smarte Ziele?

Folgende Tabelle gibt dir Einblicke, welche Ziele smart und welche nicht smart sind:

Smarte Zielformulierungen Weniger Smarte Zielformulierungen
Ich werde bis Ende des Jahres 10 kg Fettmasse abbauen und 5kg Muskelmasse aufbauen Ich möchte weniger wiegen.
Herr Meier soll sich im Bereich Suchmaschinenoptimierung als interner und externer Experte positionieren. Dies umfasst intern die Überarbeitung der WIKI-Artikel im Intranet bis Ende Mai und extern die Teilnahme als Referent auf 2 Expertenforen bis Ende des Jahres. Herr Meier soll sich im seinem Fachgebiet als Experte positionieren.
Wir wollen im nächsten Jahr mehr Neukunden auf zwei Ebenen akquirieren: Der Umsatz von Neukunden am Gesamtjahresumsatz soll bis Jahresende einerseits bei mehr als 20% liegen. Andererseits wollen wir dabei zumindest einen Neukunden pro Monat generieren, unabhängig vom Einzelvolumen. Wir wollen den Neukundenanteil erhöhen.
Ich möchte mir bis 31.08. einen neuen Job suchen. Um das zu erreichen, muss mein Lebenslauf in den nächsten 10 Tagen aktualisiert sein, einmal wöchentlich karriere.at durchsucht werden und ich die offenen arbeitsrechtlichen Fragen mit einem Experten klären. Ich möchte hier bald kündigen.

Wie durch die Tabelle ersichtlich wird, sind die smarten Ziele besonders genau und präzise formuliert, so dass keine weiteren Fragen ausständig bleiben. Hingegen dazu sind die weniger smarten Zielformulierungen sehr ungenau, kurz und bündig aufgelistet.

Wie kann ich das Konzept der smarten Ziele im finanziellen Bereich anwenden?

Das Konzept der smarten Ziele sollte auf jeden Fall Anwendung im finanziellen Bereich finden. Dabei können diese Ziele sowohl auf die Sparquote und Rücklage, als auch auf Investitionen und die Regelmäßigkeit angewandt werden.

Durch das Konzept der smarten Ziele schaffst du es, deine finanzielle Freiheit zu erreichen.

Die Definition der finanziellen Freiheit kann sich von Person zu Person unterscheiden. Eine Person versteht darunter eine gute Absicherung und dieser reicht es auch, ein gutes, aber „normales“ Leben führen zu können. Eine andere Person will jedoch luxuriöser Leben und muss in diesem Fall auch mehr wegsparen.

Sparquote

Um finanziell frei werden zu können, ist es besonders wichtig, dass du genügend Geld in regelmäßigen Abständen deines Gehaltes wegsparst. Sobald dein Geld auf dem Konto eingetroffen ist, solltest du einen Teil davon automatisiert monatlich in einem Depot sichern.

Wir raten dir, 50% deines Einkommens monatlich zu sparen.

Dabei legst du dein Geld nicht auf ein Sparkonto, da das keine Rendite bringt. Viel besser ist es, wenn du diese ersparten 50% in Aktien oder Investmentfonds (ETFs) investierst und so dein Geld währenddessen du arbeitest immer weiter vermehren kannst.

Rücklagen bilden

Besonders wichtig ist es auch, dass du dein Geld nicht nur in einem Bereich anlegst – beispielsweise in eine Aktie. Wir raten dir, dir verschiedene Einkommensquellen aufzubauen, die du aus deinen 50% ersparten Einkommen erschaffen hast.

Zum Beispiel kannst du in eine Aktie investieren, dabei nebenbei aber auch einen Anteil einer anderen Firma zu kaufen. Was sich auch gut eignet, wäre der Kauf von Immobilien in Form von Grundstücken, oder eine Investition in Gold.

Das positive an der Bildung von Rücklagen und auch der Grund, wieso du diesen Schritt unbedingt berücksichtigen musst, ist, dass du dich nicht auf eine Aktie beispielsweise verlassen kannst. Wenn diese Quelle nicht gut läuft oder immer weiter fällt, hast du noch andere Quellen der finanziellen Absicherung.

Monatliche Summe x in Sparplan investieren

Wie oben bereits erwähnt, ist es wichtig, dass du einen bestimmten Betrag monatlich sparst. Anfangs ist es auch besonders wichtig, dass du nicht direkt dein ganzes Geld ausgibst.

Lerne zu sparen, denn nur so kannst du nach einer gewissen Zeit dein Leben anders, als andere, die immer in teure, unnötige Dinge investieren, leben. Am Ende wirst du die finanzielle Freiheit erreichen können und dein Geld um einiges vermehrt haben.

Wenn dich beispielsweise jemand fragt, was du mit deinem Weihnachtsgeld machen wirst, dann ist die richtige Antwort deinerseits: „Ich werde es sparen.“

Regelmäßigkeit

12 Monate im Jahr solltest du regelmäßig einen Teil deines Einkommens absichern. Wenn du dies nicht machst und nur alle zwei Monate einen Teil von deinem Gehalt abziehst und in bestimmte Quellen investierst, so wirst du nicht schnell vorankommen.

Je mehr und regelmäßiger du etwas deines Geldes in Gold, Immobilien, … investierst, umso zügiger wirst du die angestrebte finanzielle Freiheit erreichen können.

Wo sollten überall smarte Ziele eingehalten werden?

Eine Anwendung der Smart-Formel ist sowohl in großen Firmen sinnvoll, als auch in der Schule, im privaten Leben oder im Bereich Social Media.

Folgende Bereich „leben“ förmlich von der Konkretisierung smarter Ziele:

  • Projektmanagement
  • Marketing
  • Social Media
  • Jugendhilfe
  • Hilfeplanung
  • Soziale Arbeit
  • Schule
  • Pflege
  • Pädagogik
  • Ergotherapie
  • Physiotherapie
  • Kita

Ressourcen: Die besten Einstiegsmöglichkeiten für smarte Ziele

Welche bekannten Bücher gibt es über smarte Ziele?

SMART Ziele setzen und erreichen: Erfolg durch neue Gewohnheiten

Dieses Buch zeigt dir, warum alle erfolgreichen Menschen Ziele setzen und wie du Hindernisse aus dem weg räumst. Außerdem wirst du bestimmte Methoden kennenlernen, die dich bei der Zielerreichung unterstützen.

GROWTH: Wachse über dich hinaus! Dein tägliches Journal für smarte Ziele und langfristige Erfolge

Dieses gebundene Buch wird dich über sechs Eckpfeiler aufklären, die dir zu Erfolg verhelfen werden: Raus aus der Komfortzone, Horizonterweiterung durch Lesen, offen und ehrlich zu sich und zu anderen sein, die Welt und sich selbst hinterfragen, sich Zeit nehmen und hilfsbereit auf andere zugehen.

7 Schritte und Tipps zum Erreichen von smarten Zielen

  • Schritt 1: Kläre vorerst ab, was konkret dein Ziel ist. Entscheid genau, was du erreichen möchtest.
  • Schritt 2: Schreibe dein Ziel „smart“ auf.
  • Schritt 3: Anschließend erstellt du eine Liste mit Maßnahmen, die du zum schlussendlichen Erreichen deines Ziels ergreifen musst. Dabei solltest du alle dazu notwendigen Aktivitäten auflisten.
  • Schritt 4: Aus deiner erstellten Maßnahmenliste kreierst du nun einen Plan. Ziel dieses Plans ist es, deine Maßnahmen nach Priorität und zeitlicher Abfolge zu sortieren.
  • Schritt 5: Nun machst du deinen Plan anschaulicher und hängst diesen anschließend gut sichtbar an einer Stelle auf, die du mehrmals pro Tag zu Gesicht bekommst.
  • Schritt 6: Beginne JETZT damit, die erste Maßnahme, die auf deinem Plan steht, in die Tat umzusetzen. Verschiebe diese Aktivität weder auf Morgen, noch auf die kommende Woche.
  • Schritt 7: Um dich zu motivieren und auch motiviert zu bleiben, solltest du bereits erledigten Aktivitäten durchstreichen oder abhaken. Dadurch kannst du deinen Arbeitsfortschritt optimal beobachten, du siehst also, welche wichtigen Schritte du schon erfolgreich durchgeführt hast.

Arbeite jeden Tag an deinen Aktivitäten und versuche diese, so gut wie möglich in die Realität umzusetzen. Nur so kommst du schnellstmöglich an dein Ziel. Bleibe dran bis du dein Ziel erreicht hast, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft.

Fazit

Je klarer du ein Ziel definierst, desto leichter wird es dir und deinen Mitarbeitern auch fallen, dieses Ziel zu erreichen und effektiv daran zu arbeiten. Unklare, unrealistische Ziele führen zu keinem Erfolg – im Gegenteil – der Umsatz wird nicht gesteigert werden.

Die Smart-Methode kannst du sowohl im Firmen-Business anwenden, als auch im Privatleben. Ziele festzulegen und zu versuchen, diese innerhalb einer bestimmten Zeitspanne einzuhalten, ist ein essentieller Teil, um Erfolge zu erzielen und ein Leben „nach Plan“ zu führen.

Die Smart-Formel beschreibt zentrale Qualitäten und sollte in jedem unternehmen und auch privat angewandt werden. Wenn du dir ab nun vornimmst, diese Formel in die Praxis umzusetzen, wirst du in kürzester Zeit viel mehr Mitarbeiter zur Arbeit motivieren und auch auch bis dato nicht erreichte Unternehmensziele erreichen und ein gutes Fundament für weitere Projekte schaffen.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://projekte-leicht-gemacht.de/blog/pm-methoden-erklaert/smarte-ziele-formulieren/

[2] https://de.wikipedia.org/wiki/SMART_(Projektmanagement)

[3] https://www.hrweb.at/2016/11/smarte-ziele-setzen/

[4] https://www.vabelhavt.at/smart-ziele/#Warum-formuliert-man-SMART-Ziele

Bildquelle: 123rf.com / nito500

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