Zuletzt aktualisiert: 19. Juni 2021

Sicher hast du dir schon einmal Gedanken über das Sterben gemacht und was eigentlich danach passiert. Mit Sicherheit sind das keine schönen Gedanken, jedoch sind diese oft notwendig und können deinen Angehörigen in schweren Zeiten vieles erleichtern. Denn so mancher möchte den Hinterbliebenen ungern eine finanzielle Bürde am Ende des Lebens hinterlassen.

Aufgrund dessen werden gerne Sterbegeldversicherungen abgeschlossen, um die Erben von den Kosten einer Bestattung zu entlasten. Doch ist eine Sterbegeldversicherung immer die beste Wahl um Vorzusorgen? In diesem Ratgeber werden wir dir alle wichtigen Fragen beantworten, die du zu dem umstrittenen Thema Sterbegeldversicherung wissen solltest.




Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einer Sterbegeldversicherung handelt es sich um eine Kapitallebensversicherung, welche vornehmlich der Vorsorge und dem Schutz der Hinterbliebenen gewidmet ist. Mit Hilfe dieser Police können im Todesfall die anfallenden Kosten rund um eine Bestattung getragen werden.
  • "Je früher, desto besser". Eine Sterbegeldversicherung sollte so früh wie möglich abgeschlossen werden, damit sie sich am Ende auch lohnt.
  • Berücksichtige mehrere Alternativen und vergleiche diese miteinander, um für dich die passende Vorsorge zu finden.

Sterbegeldversicherung: Was du über die Vorsorge wissen solltest

Irgendwann kommt jeder an einem Punkt im Leben an, wo man sich Gedanken macht was nach dem Ableben eigentlich passiert. Was für Kosten und Ausgaben kommen auf die Hinterbliebenen zu?

Natürlich möchte man den Angehörigen in der schweren Zeit nicht auch noch eine finanzielle Last aufbürden. Aus diesem Grund sorgen viele Menschen schon rechtzeitig vor, um die Angehörigen im Falle des Ablebens abzusichern.

Was ist eine Sterbegeldversicherung?

Eine Sterbegeldversicherung ist im Grunde eine Kapitallebensversicherung, welche der Vorsorge im Falle des Ablebens dient. Dazu wird vorab eine exakte Versicherungssumme vereinbart, um anfallende Kosten der Beerdigung zu tragen. Während eines Sterbefalls kommen zumeist die Erben des verstorbenen Angehörigen für die anfallenden Bestattungskosten auf.

Eine Sterbegeldversicherung ist eine Form der privaten Altersvorsorge und dient primär der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen. Mit einer guten Absicherung lässt sich das Leben im hohen Alter besser genießen. (Bildquelle: Christian Bowen/ Unsplash)

Die Kosten belaufen sich im Schnitt auf etwa 7.000 €. Die Bestattungskosten sind vor allem abhängig von der Art, dem Ort und der Gestaltung der Beerdigung. Demnach können bei einer Bestattung auch gut und gerne mal erheblich mehr oder weniger Kosten anfallen. Die Sterbegeldversicherung greift im Falle des Todes und sichert die anfallenden Kosten ab. (1)

In den meisten Fällen werden daher um die 10.000 € als Versicherungssumme festgesetzt, die der Anbieter beim Ableben des Versicherten an den Bezugsberechtigten auszahlt. Sofern die derzeitige Ablaufsumme hoch genug ist, können die Angehörigen die Bestattung mit Hilfe der Versicherungssumme zahlen.

Wie viel kostet eine Sterbegeldversicherung?

Die Kosten einer Sterbegeldversicherung hängen mitunter von unterschiedlichen Faktoren ab. Dabei spielen das Eintrittsalter und die Vertragslaufzeit eine bedeutende Rolle. Bei den meisten Versicherern sind Sterbegeld-Rechner zu finden. Mit Hilfe von diesen Rechnern kannst du dir einen groben Überblick über die Versicherungskosten verschaffen.

Im Folgenden haben wir eine grobe Übersicht zu den derzeit günstigsten Angeboten zusammengestellt. Die zu versichernde Person ist entweder 40, 50, 60 oder 65 Jahre alt. Kalkuliert wurde bis zu einem Alter von 65 oder 85 Jahre.

beitragsfrei ab…Jahren 65 65 sofort sofort 85 85
Anfangsalter 40 50 60 65 50 60
Zahldauer in Jahren 25 15 - - 35 25
Versicherungs-summe 7.500€ 10.000€ 7.500€ 7.500€ 10.000€ 7.500€
Gesundheits-prüfung nein nein nein nein nein nein
Wartezeit (in Monaten) max. 36 max. 36 max. 36 max. 36 max. 24 max. 36
monatlicher Beitrag 20,85€ 51,42€ - - 31,42€ 29,50€
Einzahlsumme 6.255,00€ 9.255,60€ 5.756,10€ 6.052,05€ 13.196,40€ 8.850,00€
Differenz +1.245€ +744,40€ +1.743,90€ +1.447,95€ -3.196,40€ -1.350€

In dieser Übersicht haben wir vereinzelte Stichproben-Fälle kalkuliert und haben dabei zusätzliche Überschüsse und Zinsen außer Acht gelassen, da diese je nach Anbieter unterschiedlich ausfallen können. Wie in der aufgeführten Tabelle deutlich erkennbar ist profitieren vor allem Personen, die frühzeitig eine Sterbegeldversicherung abschließen.

Bei verschiedenen Anbietern ist es sogar möglich bereits ab 20 € eine Versicherung abzuschließen. Zudem kann sich die Entscheidung, ob eine Gesundheitsprüfung einbezogen wird oder nicht, erheblich auf den monatlichen Beitrag auswirken. Teilweise können mit der Gesundheitsprüfung monatlich bis zu 10 € gespart werden und während gleichzeitig die Wartezeit entfällt.

Die Versicherungs-beiträge werden mit steigendem Alter teurer.

Festzuhalten ist, dass Sterbegeldversicherung sehr teuer sind und die monatlichen Beiträge mit steigendem Alter teurer werden.

Das ist damit zu begründen, dass das Sterberisiko bei mit erhöhtem Alter steigt. Die Differenz am Ende Vertragslaufzeit macht noch einmal mehr deutlich: je früher, desto besser. (2)

Wer frühestmöglich eine Sterbegeldversicherung abschließt, erhält am Ende der Laufzeit häufig mehr Kapital als er ursprünglich eingezahlt hat. Bereits ab einem Eintrittsalter von 50 oder 60 Jahren kann es passieren, dass die Differenz am Ende sogar negativ ist.

Das bedeutet, dass der Versicherte am Ende sogar mehr draufzahlt als das was die Angehörigen später wiederbekommen. Ältere Personen haben nur den Vorteil durch die Einmalzahlung. Nur mit dieser Methode bleibt ihnen in der Differenz ein Plus. (3)

Wer kann eine Sterbegeldversicherung abschließen?

Prinzipiell kann jeder eine Sterbegeldversicherung abschließen. Die Versicherungen legen zumeist jedoch sowohl ein bestimmtes Mindest- als auch Höchstalter fest, in dem eine solche Versicherung abgeschlossen werden kann.

In der Regel handelt es sich um eine Altersspanne von 40 - 80 Jahren. Es ist jedoch nicht abwegig, dass in einigen Fällen diese Altersgrenze deutlich drunter bzw. drüber liegt.

Welche Kriterien beeinflussen den Versicherungsbeitrag einer Sterbegeldversicherung?

Der Versicherungsbeitrag ist keinesfalls bei jeder Person identisch. Bei der Ermittlung des Beitrages werden verschiedene Kriterien berücksichtigt, welche individuell von der versicherten Person abhängig sind. Die 4 wichtigsten Kriterien bei der Sterbegeldermittlung sind:

Eintrittsalter

Ein Großteil der Sterbegeldversicherungen bietet seine Leistung erst ab einem Eintrittsalter von 40 Jahren an. Einige wenige Versicherer bieten auch Versicherungen mit einem niedrigeren Eintrittsalter an. Die früheste Altersgrenze beträgt in diesem Bereich 18 Jahre.

Die höchste Altersgrenze für eine Sterbegeldversicherung liegt derzeit bei 85 Jahren. Zusammenfassend lässt sich sagen, umso höher das Eintrittsalter ist desto höher fallen auch die Beiträge aus. Des Weiteren ist es empfehlenswert diese Police vor dem Erreichen des Rentenalters abzuschließen.

Gesundheitsfragen

Gesundheitsfragen sind nicht grundlegend Bestandteil bei einem Vertragsabschluss. Einige Versicherungen beinhalten jedoch die persönlichen Fragen bezüglich des Gesundheitszustandes der zu versichernden Person, um das mögliche Sterberisiko zu kalkulieren. Kommen für dich solche persönlichen Gesundheitsauskünfte nicht infrage, kannst du diese umgehen.

Jedoch erwarten dich dann höhere Beitragszahlungen und eine Wartezeit. Das Umgehen der Gesundheitsfragen impliziert demnach eine Verzögerung der Auszahlung des Sterbegeldes. Aus diesem Grund sind Sterbegeldversicherungen mit Gesundheitsfragen häufig günstiger und verzichten zudem auf eine Wartezeit.

Wartezeit

Die sogenannte Wartezeit ist, wie schon erwähnt, meist in Versicherungsverträgen inkludiert, welche keine Gesundheitsfragen aufweisen oder diese umgehen. Sie gibt die Zeitspanne wieder, in der ein Versicherungsnehmer den Vertrag abgeschlossen hat bis hin zum Wirksamwerden des vereinbarten Schutzes. In der Regel kann diese Zeit bis zu 36 Monate umfassen.

Ereignet sich der Todesfall innerhalb der festgelegten Wartezeit, werden einzig und allein die bis dato eingezahlten Versicherungsbeiträge ausgezahlt. In Ausnahmefällen, wie dem Unfalltod, wird zumeist die vollständige Versicherungssumme ausgezahlt trotz der aktuellen Wartezeit.

Versicherungssumme

Bevor du die Höhe der endgültigen Versicherungssumme festlegst, solltest du dir vorab im Klaren darüber werden was für eine Bestattung du dir vorstellst. Häufig kalkulieren Versicherungsnehmer vorher ihre Wünsche bezüglich der Bestattung bis ins Detail durch.

Die Beerdigungskosten können sich je nach Art der Bestattung erheblich unterscheiden. Zudem sollten nicht nur die Kosten für den Sarg, den Grabstein und der anstehenden Trauerfeier einbezogen werden. Nicht nur die Zeremonie verursacht Kosten auch weit nach der Beerdigung fallen beispielsweise Pflegegebühren für das Grab an.

Wer seine Hinterbliebenen vollkommen absichern will, sollte zwischen 7.000 € und 15.000 € für eine Beerdigung einplanen. In Deutschland belaufen sich die Gesamtkosten einer Bestattung auf durchschnittlich 13.000 €. Die Versicherungssumme kann individuell an die Vorstellungen und Pläne des Versicherten angepasst werden. (4, 5)

Wie erfolgen die Beitragseinzahlungen bei einer Sterbegeldversicherung?

Bei der Bestattungsvorsorge steht der Versicherungsnehmer vor der Wahl die Beiträge entweder monatlich, quartalsweise oder in Form eines hohen Einmalbetrages zu zahlen. Häufig finden die Beitragseinzahlungen monatlich statt und laufen über mehrere Jahre bis zu einem vereinbarten Alter. Daher ist die Beitragsdauer in der Regel begrenzt.

Die Beitragszahlungen der Sterbegeldversicherung können monatlich, quartalsweise oder mittels einer größeren Einmalzahlung erfolgen. Je nach Wahl sind damit unterschiedliche Vorteile verbunden. (Bildquelle: Ibrahim Rifath / Unsplash)

Je nach Anfangsalter werden die Beiträge in den meisten Fällen bis zu einem Lebensalter von 65 oder 85 Jahren eingezahlt. Der Versicherungsschutz wird jedoch bis an das Lebensende gewährt. Größere Einmalzahlungen haben zum Vorteil, dass sie die anfallende Wartezeit verkürzen, wodurch der Anspruch auf die vollständige Versicherungssumme frühzeitig besteht.

Allgemein betrachtet ist es völlig egal wie die Beiträge eingezahlt werden und für welche Methode du dich am Ende entscheidest. Der Versicherungsschutz bleibt bis an das Lebensende und die Hinterbliebenen erhalten die vereinbarte Versicherungsleistung.

Wie erfolgt die Auszahlung des Sterbegeldes?

Die vereinbarte Versicherungssumme wird im Falle des Ablebens des Versicherten an den im Vertrag Begünstigten ausgezahlt. Der Versicherte kann frei entscheiden, welche begünstigte Person in der Vertragsurkunde festgehalten wird und die entsprechende Versicherungsleistung im Todesfall erhält.
Im Todesfall erhält die vertraglich begünstigte Person das Sterbegeld.

Verstirbt die versicherte Person, kommt die Auszahlung in Gang. Dabei handelt es sich, sofern im Vertrag vereinbart, um die Versicherungssumme sowie den Überschüssen.

Dem Versicherten ist es sogar möglich das Bestattungsinstitut im vereinbarten Vertrag, als Begünstigter zu erwähnen. Dies sollte jedoch im Vorfeld mit dem entsprechenden Unternehmen abgesprochen und veranlasst werden.

Sofern keine begünstigte Person in der Vertragsurkunde vermerkt wurde, wird im Todesfall das Sterbegeld an die Erben des Versicherten ausgezahlt.

Was passiert im Falle eines vorzeitigen Unfalltodes?

Im Falle eines vorzeitigen Unfalltodes greift der vereinbarte Versicherungsschutz meist vollständig. Das bedeutet, selbst wenn der Versicherte während der laufenden Wartezeit verstirbt erhalten seine Angehörigen trotzdem die vollständige Versicherungssumme. Dies ist jedoch nur bei speziellen Umständen, wie dem Unfalltod, der Fall.

Sind Angehörige dazu verpflichtet, dass Sterbegeld zu versteuern?

Das Sterbegeld, welches im Falle des Todes an die Hinterbliebenen ausgezahlt wird, bleibt von dem Finanzamt unberührt. Insbesondere, wenn durch diese Summe die anfallenden Kosten für eine Bestattung beglichen werden. Die private Sterbegeldversicherung unterscheidet sich daher von den anderen Versicherungsformen.

Angehörige eines Verstorbenen brauchen keine anfallende Steuern auf das Sterbegeld befürchten.

Bei der betrieblichen oder Beamtenversorgung beispielsweise entfallen gewöhnlich Steuern die bei dem privaten Sterbegeld entfallen. Zudem wird das Sterbegeld zum sogenannten Schonvermögen gerechnet, welches im Falle einer Pfändung nicht eingezogen werden darf. (6)

Ist es möglich, die Beiträge der Sterbegeldversicherung steuerlich abzusetzen?

Die Versicherungsbeiträge können in der Einkommenssteuererklärung unter dem Punkt "Vorsorgeaufwand" als Sonderausgabe angerechnet werden. Darunter werden lediglich die Versicherungskosten verstanden, die mit einer Todesfallleistung einhergehen.

Der Anspruch auf die anfallenden Kosten besteht jedoch nur bis zu einem gewissen Höchstbetrag. Alles darüber hinaus kann steuerlich nicht geltend gemacht werden.(7)

Welche Alternativen gibt es zu einer Sterbegeldversicherung?

Sterbegeldversicherungen sind vor allem für die Hinterbliebenen des Versicherten da, um ihnen die finanzielle Last in der Trauerzeit abzunehmen. Jedoch zeigte das Rechenbeispiel, dass diese Police nicht in jeder Lebenslage sinnvoll ist. Nachfolgend listen wir dir 3 Alternativen auf, um deine Angehörigen abzusichern:

  • Vorsorgevertrag
  • Sparkonto
  • Lebensversicherung

Diese Alternativen bieten deinen Angehörigen ebenfalls den nötigen Schutz und die Absicherung. Infolgedessen wollen wir in den nächsten Abschnitten genauer auf die Bedeutung dieser Vorsorgemöglichkeiten eingehen.

Vorsorgevertrag

Der sogenannte Vorsorgevertrag beabsichtigt grundlegend dasselbe wie das Sterbegeld. Für die Bestattungskosten soll vorgesorgt werden, sodass die Erben für diese nicht selbst aufkommen müssen. Der Vorsorgevertrag wird zwischen je jeweiligen Person und einem Bestatter abgeschlossen.

So ist es möglich, dass du dir bereits im Vorfeld Gedanken über deine Wunsch-Zeremonie machst und bestimmte Entscheidungen über die Beerdigung triffst.

Anhand dessen kann der Bestatter die anfallenden Kosten für diese Beerdigung kalkulieren und eine bestimmte Summe festlegen. Diese kannst du anschließend auf einem Treuhandkonto hinterlegen.

Angeboten werden diese Konten zum Beispiel von: dem Bundesverband der Deutschen Bestatter (BDB), dem Verband der unabhängigen Bestatter (VuB) oder dem Deutschen Institut für Bestattungskultur (DIB).

Das angelegte Geld gilt dort als Bestattungsvorsorge und ist daher zweckbestimmt. Somit hat das Sozialamt, bei einem angemessenen Betrag, keinen Zugriff auf die angelegten Geldreserven. Unter “angemessen” gelten in der Regel Beträge von 3.000 € bis 11.500 €, womit man bereits eine wunderschöne Beerdigung finanzieren kann. (8)

Sparkonto

Eine weitere Alternative ist das einfache Geldsparen. Dazu reicht es schon, wenn du dir für diesen Zweck ein Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto eröffnest, welches dein angelegtes Geld zusätzlich verzinst.

Bei dieser Variante ist es dir möglich selbst gewählte Beträge auf das Konto zu überweisen und dennoch jederzeit Zugriff auf das angelegte Kapital zu haben. Somit eignen sich Sparkonten hervorragend für die zukünftige Altersvorsorge.

Dir ist es zudem auch möglich das Konto mit einem Sperrvermerk zu belegen. Das bedeutet, dass der Zugriff auf das Kapital nur noch mit Belegen des Bestatters möglich ist. Somit stellst du sicher, dass das angesparte Geld nur für die Beerdigungskosten genutzt wird.

Lebensversicherung

Eine Lebensversicherung kommt der Sterbegeldversicherung wohl am nächsten und dient der reinen Vorsorge. Egal ob Unfallversicherung, Lebensversicherung oder Risikolebensversicherung. Diese Policen sind eine günstigere Alternative zur Sterbegeldversicherung und bieten dennoch grundlegend denselben Schutz.

Im Falle des Ablebens der versicherten Person erhalten die als Begünstigten im Versicherungsvertrag aufgeführten Personen, die angesparte Summe. Das "Polster", welches bis zum Ende der Vertragslaufzeit angespart wurde, reicht in den meisten Fällen bei Weitem aus, um eine ordentliche Beerdigung nach deinen Wünschen zu finanzieren.

Fazit

Mit einer Sterbegeldversicherung ist es möglich deine Angehörigen im schlimmsten Fall zu unterstützen und ihnen den finanziellen Ballast einer Bestattung abzunehmen. Ob eine solche Police nun die beste Alternative zur Vorsorge ist bleibt dabei jedem selbst überlassen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten Geld für einen Todesfall zurückzulegen, sodass die anfallenden Kosten für eine Beerdigung gedeckt sind.

Dafür ist eine Sterbeversicherung nicht zwingend notwendig. Zudem diese auch verhältnismäßig teuer ist und sich ab einem Lebensalter von 50 - 60 Jahren kaum mehr lohnt oder sinnvoll erscheint. Sofern eine Sterbegeldversicherung frühestmöglich abgeschlossen wird erfüllt sie ihren Zweck und kann den Hinterbliebenen eine riesige Stütze in schweren Zeiten sein.

Bildquelle: Grijs / 123rf

Einzelnachweise (8)

1. verbraucherzentrale.de: Sterbegeldversicherungen rechnen sich oft nicht, 17.04.2019
Quelle

2. bestattungen.de: Sterbegeldversicherung - wann abschließen?
Quelle

3. check24.de: Sterbegeldversicherung Vergleich
Quelle

4. statista.com: Durchschnittliche Kosten von Bestattungen in Deutschland, 11.03.2020
Quelle

5. krankenkassenzentrale.de: Sterbegeldversicherung: Vergleich & Test, Jana Wisniewski
Quelle

6. dieversicherer.de: Ster­be­geld­ver­si­che­rung für eine wür­de­volle Bestat­tung,10.03.2020
Quelle

7. hannoversche.de: Sterbegeld­versicherung & Steuer: Infos und Tipps
Quelle

8. focus.de: Bestattungsverfügung, Vorsorgevertrag und Sterbegeldversicherung im Vergleich, Philip Harms, 07.03.2019
Quelle

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Sterbegeldversicherungen rechnen sich oft nicht
verbraucherzentrale.de: Sterbegeldversicherungen rechnen sich oft nicht, 17.04.2019
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Sterbegeldversicherung - wann abschließen?
bestattungen.de: Sterbegeldversicherung - wann abschließen?
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Sterbegeldversicherung Vergleich
check24.de: Sterbegeldversicherung Vergleich
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Durchschnittliche Kosten von Bestattungen in Deutschland
statista.com: Durchschnittliche Kosten von Bestattungen in Deutschland, 11.03.2020
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Sterbegeldversicherung: Vergleich & Test
krankenkassenzentrale.de: Sterbegeldversicherung: Vergleich & Test, Jana Wisniewski
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Ster­be­geld­ver­si­che­rung für eine wür­de­volle Bestat­tung
dieversicherer.de: Ster­be­geld­ver­si­che­rung für eine wür­de­volle Bestat­tung,10.03.2020
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Sterbegeld­versicherung & Steuer: Infos und Tipps
hannoversche.de: Sterbegeld­versicherung & Steuer: Infos und Tipps
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Bestattungsverfügung, Vorsorgevertrag und Sterbegeldversicherung im Vergleich
focus.de: Bestattungsverfügung, Vorsorgevertrag und Sterbegeldversicherung im Vergleich, Philip Harms, 07.03.2019
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